Von Krisen lernen: Systemische Impulse für den Umgang mit Radikalisierung
18. Februar 2026 | Radikalisierung und Prävention, Religion und Religiosität

Illustration von vier Menschen, die nebeneinander stehen und im Gespräch sind/ KI-generiertes Bild mit Midjourney

Wo man hinschaut: Krisen. Doch müssen sie immer lähmen oder überfordern? In der Deradikalisierungspraxis zeigt sich, dass Krisen häufig Auslöser für den Einstieg in die extremistische Szene sind, zugleich aber auch Wendepunkte für eine Distanzierung sein können. Der Beitrag skizziert einen systemischen Blick auf die Beratungsarbeit in und mit Krisen und zeigt, wie die Stärkung von Ambiguitätstoleranz Veränderungsprozesse unterstützen kann.

Krisen sind allgegenwärtig. Täglich werden wir mit ihnen konfrontiert und empfinden sie gar als bedrohlich oder unveränderlich. Mal erleben wir andere mittendrin, mal stecken wir selbst in einer Krise, die ausweglos erscheint und hilflos macht. Doch ist dies der einzig mögliche Blick? Wie lässt sich ein konstruktiver Umgang mit Krisen finden?

Der systemische Beratungsansatz bietet alternative Deutungen und Wege für einen produktiven Umgang mit Krisen. Im Folgenden nehmen wir Krisen im Kontext Systemischer Beratung bei religiös begründeter Radikalisierung in den Blick. Durch die gezielte Erweiterung von Perspektiven werden Handlungsspielräume vergrößert und damit Lösungspotenziale erhöht.

Nach einem kurzen Aufriss zu dem hier zugrundeliegenden Verständnis von Krise werden zentrale Prinzipien systemischen Arbeitens vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen aus der Deradikalisierungsarbeit veranschaulicht. Dabei wird deutlich, wie hilfreich die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz sein kann.

Krise, Ambiguität und Systemische Beratung

Digitalisierung, Urbanisierung, Kriege und Migrationsbewegungen – die letzten 100 Jahre sind geprägt von wachsender Pluralität und einer immer schnelleren Informationsverfügbarkeit. Damit einher geht der Verlust traditioneller Strukturen und der Eindeutigkeit von Vorstellungen und Überzeugungen. Der Mensch ist konstant mit Pluralität konfrontiert; [1] Widersprüche und Dilemmata sind permanente Begleiter des Individuums der Moderne. [2]

Claudia Lenz beschreibt diese ambige Welt und stellt fest, dass Deutungen und Orientierungsmuster der Vergangenheit nur begrenzt Antworten auf die Mehrdeutigkeiten der Gegenwart bieten. [3] Die Antwortlosigkeit kann in einer gesellschaftlichen und individuellen Überforderung münden, häufig verbunden mit Angst und einem ausgeprägten Krisenerleben. [4]

Einfache Antworten auf komplexe Fragen treffen in solchen Gefühlszuständen auf fruchtbaren Boden. [5] So gelingt es beispielsweise islamistischen Bewegungen, Struktur und Ordnung in einer widersprüchlich erlebten Welt zu bieten. Indem sie Identität, Zugehörigkeit und Anerkennung bereitstellen, bieten sie scheinbare Lösungen für krisenhafte Herausforderungen. Was für die sich Hinwendenden wie eine Erlösung wirkt, stellt sich für das Umfeld oft als Krise dar. Häufig wird an dieser Stelle von Angehörigen oder Fachkräften Unterstützung bei Beratungsstellen gesucht.

Doch auch Radikalisierungsprozesse bleiben nicht eindeutig. So wie Krisen in Extremismus führen können, können sie auch einen Weg heraus eröffnen, denn identitäre Veränderung wird häufig durch Krisenerfahrungen ausgelöst. Am Anfang eines Distanzierungsprozesses steht daher oft eine Identitätskrise, ausgelöst durch eine negative Bewertung der eigenen extremistischen Identität. Schlüsselereignisse, etwa negative Gruppenerfahrungen, können bestehende Deutungsmuster in Frage stellen und eine „kognitive Öffnung“ für neue Sinnsysteme ermöglichen. [6]

Vor diesem Hintergrund stellen Krisen Betroffene vor komplexe Herausforderungen. Ambiguitätstoleranz – also die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Widersprüche auszuhalten und konstruktiv mit ihnen umzugehen – ist laut Lenz eine Kernkompetenz im Umgang mit Krisenerleben. [7]

Hier setzt systemische Beratung an, indem sie Werkzeuge bietet, um Komplexität wahrzunehmen und auszuhalten. Als „Anwält:innen der Ambivalenz“ [8] fördern Berater:innen ein „Sowohl-als-auch-Denken“. [9] Dieses Verständnis spiegelt sich in dem bekannten Leitsatz des Systemtheoretikers Heinz von Foerster wider: „Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten höher wird.“ [10] Dies ist besonders für Deradikalisierungsprozesse bedeutsam, da systemische Beratung in scheinbar ausweglosen Wegen von Isolation und Extremismus neue Abzweigungen und Handlungsoptionen sichtbar machen kann.

Systemische Perspektiven auf Krisen

Die folgenden Ausführungen basieren auf den sechs Prinzipien, die Vera Dittmar (FORA, Forschungsstelle Deradikalisierung) auf Grundlage der Arbeit von Schlippe und Schweitzer für die systemische Deradikalisierungsarbeit formuliert hat. [11] Anhand eigener Praxisbeispiele wird verdeutlicht, wie Krisen aus systemischer Perspektive verstanden und konstruktiv genutzt werden können.

1. Kontextualisierung von Krisen

Aus systemischer Perspektive lassen sich Krisen nicht isoliert an einer Person festmachen. Vielmehr sind sie Ergebnis wechselseitiger Dynamiken, sei es in Familien, Teams oder gesellschaftlichen Systemen.  Ein undifferenzierter Umgang mit Krisen birgt die Gefahr, diese ausschließlich als individuelle Defizite oder Belastungen darzustellen. Systemische Beratung fragt daher nach den Wechselwirkungen im System: Was trägt zur Krise bei? Welche Auswirkungen hat sie und auf wen? Was hält sie aufrecht?

Die systemische Perspektive akzeptiert dabei mehrdeutige und widersprüchliche Antworten, die in ihrer Gesamtheit Teil eines Lösungsprozess darstellen können. Sie schafft Raum für Ambiguität, indem sie die Uneindeutigkeit und Vielschichtigkeit für das Entstehen und den Fortbestand der Krise sichtbar macht. Ratsuchende können erkennen, dass Ursache und Lösung oft nicht eindeutig sind.

Zur Ergründung dieser wechselseitigen Beziehungsgeflechte hat sich die Anwendung des Systembrettes als hilfreich erwiesen. Ein Systembrett ist ein in der systemischen Beratung eingesetztes Arbeitsinstrument, auf dem Personen, Beziehungen als auch abstrakte Elemente eines Systems mithilfe von Figuren räumlich angeordnet werden. Durch die visuelle Darstellung können Strukturen, Beziehungsdynamiken und unterschiedliche Perspektiven sichtbar und reflektierbar gemacht werden.  Es erlaubt, das System und seine Verstrickungen aus einer Metaebene zu betrachten und Problemlagen zu sortieren. Durch den Einsatz von Bodenankern [12] kann das Gefüge zusätzlich räumlich erfahrbar gemacht und emotional vertieft werden.

2. Perspektivenvielfalt als Ressource in Krisen

Heinz von Foerster prägte den Grundsatz: „Die Umwelt, die wir wahrnehmen, ist unsere Erfindung“. [13] Realität wird nicht passiv aufgenommen, sondern kontinuierlich neu konstruiert. [14] Auch Krisen sind Ausdruck subjektiver Wahrnehmung und entstehen in den individuellen Interpretationen aller Beteiligten. Die Anerkennung dieser Multiperspektivität bricht mit dem Konstrukt von Eindeutigkeit und eröffnet Raum für Ambiguitätstoleranz: Ratsuchende lernen, unterschiedliche Sichtweisen gleichzeitig zu akzeptieren, ohne sofort eine „richtige“ Lösung finden zu müssen.

Beispiel: Ein Vater kann die Missionierungsversuche seines Kindes in Bezug auf religiöse Deutungen und Verhaltensnormen als nervenaufreibend empfinden, weil Gespräche wiederholt in dogmatischen Argumentationsschleifen münden. Gleichzeitig kann dieses Verhalten Ausdruck von Fürsorge und Liebe sein – aus Sicht des Kindes der Versuch, den Vater vor Verdammnis zu schützen und ihm Erlösung in Aussicht zu stellen. Durch Refraiming, also die Neubewertung von Bedeutungen und Perspektiven, entsteht eine neue Sichtweise, die neben der Anstrengung auch die Liebe anerkennt und Bindungen stärkt.

Die systemische Beratungspraxis verdeutlich so subjektive Wahrheiten und die Alltäglichkeit von Ambiguität. Die kontinuierliche Berücksichtigung verschiedener Perspektiven ermöglicht, Krisen nicht nur als bedrohlich, sondern auch als Chance für neue Einsichten und Handlungsmöglichkeiten zu erleben.

3. Krisen sind Bestandteil von Wandel

Krisen sind keine Ausnahmezustände, sondern Phasen der Transformation. Sie signalisieren, dass bestehende Muster oder Strukturen nicht mehr passen und Veränderung notwendig ist. In der Praxis zeigt sich, dass die Hinwendung zum fundamentalen Glauben oft als eine Neuorientierung empfunden wird – beispielsweise als Ausstieg aus Kriminalität oder Drogenkonsum. Diese Neuorientierung kann zunächst eine deutliche Verbesserung der Beziehungen bewirken, gleichzeitig aber neue zwischenmenschliche Krisen auslösen.

Die systemische Haltung fragt: Wie können wir mit der Komplexität von Krisen leben, statt sie zu „besiegen“? Und Wie schaffen wir es als System, gemeinsam zu agieren, auch wenn wir uns nicht einig sind? Zirkuläre Fragen können helfen, Beziehungen und Wahrnehmungen innerhalb eines Systems sichtbar zu machen. Sie fördern das Erkennen von Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Veränderungen und ermöglichen es, Perspektiven anderer Beteiligter einzunehmen. So kann etwa gefragt werden: Was würde deine Mutter sagen, wie sich dein Verhalten auf die Familie auswirkt? oder Wie bemerkt dein Bruder, dass der Kontakt zwischen euch beiden gerade besser läuft?

Anstatt „Fehler“ zu beheben, werden Krisen so als Signale genutzt, um neue Handlungsmöglichkeiten und Wege des Miteinanders zu entwickeln.

4. Ressourcenorientierung in Krisen

Die systemische Beratung legt den Fokus nicht auf Defizite, sondern auf vorhandene Fähigkeiten und Beziehungen, die zur Krisenbewältigung beitragen. Ein ressourcenorientierter Blick verschiebt die Frage von Was läuft schief? hin zu Was versucht das System zu lösen? und Was braucht es dafür?

So könnte trotz extremistischen Denkens weiterhin eine enge Bindung zur Familie bestehen. Beratung kann helfen, Dialogräume zu öffnen, Vertrauen zu stärken und gemeinsam Lösungswege zu erkunden. Häufig zeigt sich, dass allen Beteiligten bereits bewusst ist, worüber Uneinigkeit besteht; es muss nicht an jedem Abendbrottisch reinszeniert werden. Gemeinsame Themen können in Krisen jedoch eine Stärkung vertragen. Die Krise, die radikale Haltung und die Spannungen im System werden so nicht allein als Problem gesehen, sondern auch als Ausgangspunkt für positive Veränderung.

 Eine ressourcenorientierte Haltung zeigt, dass Krisen immer auch Chancen für Entwicklung bieten. Sie machen Vielfalt und Widersprüche sichtbar und schaffen ein Lernfeld für Ambiguitätstoleranz, in dem Spannungen bestehen dürfen, ohne sofort aufgelöst zu werden.

5. Krisen sind nie nur individuell

Krisen betreffen immer das ganze System, und unsere Reaktionen wirken auf dieses zurück. Daher sind die Stärkung von Kooperation und die Nutzung der Ressourcen aller Systemmitglieder zentrale Faktoren in der Systemischen Beratung. [15] Die Fragen lauten nicht nur: Wie gehst du mit der Krise um? Sondern auch Wie geht das System mit der Krise um? Wie geht es mit deinen Reaktionen um? Was können alle Systemmitglieder zur Lösung beitragen?

Um an den Punkt zu kommen, dass das System in der Beratungspraxis seine eigene Lösung findet, kann beispielsweise der Sitzplatztausch hilfreich sein. Ein Vater berichtet ausführlich über die Familienschieflage und endet mit der Frage: „Was soll ich nur tun?“ Die Beraterin lädt ihn ein, mit ihr den Platz zu tauschen und spiegelt ihn in Wort und Haltung so genau wie möglich, um mit der gleichen Frage: „Was soll ich nur tun?“ zu enden. Vom Stuhl der Beraterin aus kann der Vater die Situation aus einer neuen Perspektive betrachten und eigene Ideen entwickeln, was er als Nächstes versuchen möchte.

Durch die Anerkennung, dass jedes Systemmitglied über einzigartige Ressourcen und Perspektiven verfügt, die bei der Lösung von Problemen hilfreich sein können, entsteht Raum für die Wertschätzung von Ambiguität. Kooperation innerhalb des Systems betont gemeinschaftliches Handeln und die gegenseitige Verantwortung im Umgang mit Krisen.

6. Wertschätzung aller Systemangehörigen

Ein weiterer zentraler Aspekt der Systemischen Beratung ist die wertschätzende Haltung gegenüber allen Beteiligten, samt ihrer Wirklichkeitskonstruktionen und Lösungsversuche. [16] Gerade in Krisen kann diese Haltung entscheidend sein: Sie bildet die Grundlage für eine anerkennende Kommunikation und unterstützt das Aushalten von Mehrdeutigkeit. Es gibt keinen „richtigen“ Weg, eine Krise zu bewältigen. Alle Mitglieder eines Systems – auch jene mit widersprüchlichen oder herausfordernden Positionen – werden als bedeutsam betrachtet.

Zur Wertschätzung gehört auch, die Sichtweise des anderen stehen lassen zu können und mehr über diese erfahren zu wollen. In einer Paarberatung stellen beide Partner mit dem Rücken zueinander ihre Familienkonstellation auf einem Systembrett auf und beantworten Fragen wie: Wer gehört dazu? Wie stehen die Einzelnen in Beziehung zueinander?  In einer anschließenden gemeinsamen Betrachtung beider Systembretter geben sie Einblicke in ihre Sichtweisen und Beweggründe. Verhaltensweisen werden nicht vorschnell bewertet, sondern in ihrem Kontext verstanden: Was will sich hier zeigen? Welche Funktion erfüllt dieses Verhalten im System?  

Statt einzelne Beteiligte zu problematisieren, fragt die systemische Haltung: Wie kann das System so gestaltet werden, dass sich alle gesehen und beteiligt fühlen? So werden Krisen zu Lern- und Entwicklungsgelegenheiten, die das System und seine Ambiguitätstoleranz stärken.

Krisen als Chance für neue Handlungsmöglichkeiten

Krisen werden oft als Störung oder Ausnahmezustand wahrgenommen, als Bedrohung von Stabilität und Vertrautheit. Aus systemischer Perspektive sind sie jedoch Ausdruck von Wandel und Entwicklung. Sie sind subjektiv erlebte und sozial konstruierte Phänomene: Was für eine Person eine Katastrophe ist, kann für eine andere eine notwendige Reibung oder Entwicklungschance sein. Im Kontext religiös begründeter Radikalisierung wird deutlich, dass Krisen sowohl destruktive als auch konstruktive Potenziale enthalten können. Sie sind Herausforderung und zugleich Moment, in dem neue Sinn- und Handlungsmöglichkeiten entstehen können.

Die Art, wie wir über eine Krise sprechen, beeinflusst maßgeblich, wie wir sie erleben und welche Lösungen sichtbar werden. Systemische Beratung eröffnet Möglichkeiten, Ambiguität auszuhalten, verschiedene Perspektiven gleichzeitig zu würdigen und neue Handlungsoptionen aufzuzeigen. Krisen werden so zu Lernmomenten, die sowohl Individuen als auch Systeme stärken.

 

Literaturverzeichnis

BECKER, P. (2022). Abnehmende Ambiguitätstoleranz in der Religion? Zur Politisierung von Überzeugungen in der Moderne. In K. M. Marlene DEIBL, Eindeutig mehrdeutig (S. 215 –232). Göttingen: V&R unipress.

DITTMAR, V. (2021). Systemische Beratung als Deradikalisierungsansatz im Kontext des religiös begründeten Extremismus. In I. u.-K. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Forschungszentrum Migration, SCHNITT:STELLEN: Erkenntnisse aus Forschung und Beratungspraxis im Phänomenbereich islamistischer Extremismus (S. 127–140). Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Von https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Beitragsreihe/beitrag-band-8-schnittstellen.pdf?__blob=publicationFile&v=19 abgerufen 11.11.25

HERSCHINGER, E. B. (2018). Radikalisierung der Gesellschaft? – Forschungsperspektiven und Handlungsoptionen. Frankfurt am Main: Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK).

KLEVE, H. (2020). Ambivalenz | Definition | Lexikon des systemischen Arbeitens. Abgerufen am 11. November 2025 von Carl Auer Verlag: https://www.carl-auer.de/magazin/systemisches-lexikon/ambivalenz

KOOB, D. (2008). Mit negativen Emotionen professionell umgehen: Frustrations und Ambiguitätstoleranz als Kernkompetenz von Weiterbildnern . In E. KLIEME, Bildung in Deutschland 2008: ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Übergängen im Anschluss an den Sekundarbereich I (S. 45–49). Bielefeld: Bertelsmann.

LENZ, C. (25. Februar 2021). Ambiguitätstoleranz – ein zentrales Konzept für. Von ufuq.de: https://www.ufuq.de/aktuelles/ambiguitaetstoleranz-ein-zentrales-konzept-fuerdemokratiebildung-in-diversen-gesellschaften/ abgerufen 11.11.25

MÜLLER, J. (2021). Recht behalten ist auch keine Lösung. Ambiguitätstoleranz in der Islamismusprävention. In KOMPETENZNETZWERK „ISLAMISTISCHER EXTREMISMUS“, Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX). Herausforderungen, Bedarfe und Trends im Themenfeld (S. 85–68). Berlin: Violence Prevention Network gGmbH.

PÖRKSEN, B. S. (2015). Schlüsselwerke des Konstruktivismus. Wiesbaden: Springer VS.

SCHWARZ, M. S. (2018). 50 systemische Demonstrationen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

VON FÖRSTER, H. (2002). Short Cuts. (H. P. Peter GENTE, Hrsg.) Frankfurt am Main: Zweitausendeins.

 

Fußnoten

[1] Vgl. Becker 2022, S. 217 f.

[2] Vgl. Koob 2008, S. 46

[3] Vgl. Lenz 2021 https://www.ufuq.de/aktuelles/ambiguitaetstoleranz-ein-zentrales-konzept-fuer-demokratiebildung-in-diversen-gesellschaften/, abgerufen: 15.11.25

[4] Herschinger u. a. 2018, S. 15 ff.

[5] Vgl. KOOB, 2008, S. 46

[6] Vgl. Müller 2021, S. 58 ff.

[7] Vgl. Lenz 2021 https://www.ufuq.de/aktuelles/ambiguitaetstoleranz-ein-zentrales-konzept-fuer-demokratiebildung-in-diversen-gesellschaften/, abgerufen: 15.11.25

[8] Kleve 2020 https://www.carl-auer.de/magazin/systemisches-lexikon/ambivalenz, abgerufen: 16.11.2025

[9] Vgl. Schwarz, Schlaak & Plannerer 2018, S. 69

[10] Von Förster 2002

[11] Vgl. DITTMAR 2021, S. 132 ff.

[12] Als Bodenanker werden Objekte (wie beschriftete Karten, Figuren etc.) bezeichnet, die von Beratungsnehmenden als Stellvertreter von Personen, Eigenschaften, Problemen etc. während des Beratungsprozesses im Raum positioniert werden. So haben sie die Möglichkeit, ein Beziehungsgefüge im größeren Maßstab abzubilden und sich in die andere Position zu stellen, sich einfühlen zu können, um sich weitere Perspektiven zu erschließen.

[13] Pörksen & Schmidt 2015, S. 323

[14] Vgl. Schwarz u. a. 2018, S. 12

[15] Vgl. DITTMAR 2021, S. 133

[16] Vgl. Dittmar 2021, S. 133

 

 

© Bildnachweis: mit Midjourney generiertes Bild

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