Von November 2024 bis Dezember 2025 haben wir Berliner Pädagog*innen und Schüler*innen in Workshops und Fortbildungen einen Raum gegeben, sich mit dem Thema Nahostkonflikt, Antisemitismus und Rassismus auseinanderzusetzen.
Unser Projekt „Israel und Palästina in Berlin: Pädagogik und Politische Bildung zu (israelbezogenem) Antisemitismus“ richtete sich an Berliner Lehrkräfte und Schüler*innen.
Ziel war es, antisemitischen Diskriminierungen vorzubeugen, die in Deutschland seit dem 7. Oktober nochmals einen Anstieg erfahren haben. Viele Jugendliche berichteten zudem von antimuslimischem Rassismus – einer Diskriminierungsform, die in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt stark mit (israelbezogenem) Antisemitismus verwoben ist. Das Projekt bot einen Raum für die unterschiedlichen Erfahrungen der Jugendlichen. Auf dieser Grundlage sollte ein reflektierter Umgang mit Informationen in (sozialen) Medien und gesellschaftlichen Debatten unterstützt werden.
Mit dem Projekt wollten wir in Schulklassen Empathie, Diskriminierungssensibilität und gegenseitiges Verständnis fördern. Zugleich wollten wir ein spannendes Angebot für alle Teilnehmenden schaffen, in dem jede Perspektive zählt.
In Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Workshops für Jugendliche boten wir praxisnahe Methoden und Raum für offene Diskussionen an.
Das Projekt wurde aus Mitteln des „Aktionsfonds gegen Antisemitismus“ der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.