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ufuq.de-Newsletter Dezember 2019

Liebe Leser*innen,

zum Jahresende bringen wir unsere beiden Büros in Berlin an einem neuen Standort in Kreuzberg zusammen. Die bisherige Telefonnummer 030 / 98 34 10 51 bleibt unverändert. Details dazu finden Sie weiter unten in diesem Dezember-Newsletter, zu dem wir Ihnen eine gute Lektüre wünschen.

Kommen Sie gut ins neue Jahr,
Ihr ufuq.de-Team

Unsere Themen

Bildschirmfoto ufuq.de Couch Talk mit Nils Katz und Tobias Nolte; Bild: ufuq.de

„Die, die da sind, sind gut“: Nils Katz und Tobias Nolte von der Rütli-Schule beim ufuq.de Couch Talk

In der dritten Folge unseres ufuq.de Couch Talks sprechen wir mit Nils Katz und Tobias Nolte von der Berliner Rütli-Schule über ihre Arbeit. In ihrer Freizeit werben die beiden Lehrer in Workshops bei angehenden Lehrer*innen für die Arbeit an sogenannten „Brennpunktschulen“. Mit uns sprechen sie darüber, ob sie mit dem Begriff überhaupt etwas anfangen können, welchen Herausforderungen sie sich im Arbeitsalltag gegenüber sehen und warum sie die Arbeit an der Rütli-Schule etwa einem Gymnasium in Charlottenburg vorziehen.

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Eingang zum "Wie wollen wir leben?"-Fachtag; Bild: ufuq.de

Teamer*innen-Fach­austausch: Über schwierige Situationen in Klassen­räumen und rassismus­kritische Bildungsarbeit

Über Heraus­forderungen und Lösungen für schwierige Themen und Situationen in der politischen Bildungsarbeit diskutierten Teamer*innen aus dem ufuq.de-Projekt „Wie wollen wir leben?“ im Rahmen eines Fachaustausches. Die Workshops bieten Jugendlichen einen Raum, um über ihre Erfahrungen etwa von Diskriminierung, Geschlechter­rollen und Identität zu reflektieren. Diese Gesprächs­räume für Jugendliche zu eröffnen, erfordert hohe professionelle Kompetenz und gestaltet sich für die Teamenden nicht immer als eine einfache Aufgabe.

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Porträt-Foto Kurt Edler; Bild [M]: privat

„Ihr betreibt Identitätspolitik“ – ein Streitgespräch mit Kurt Edler zu antimuslimischem Rassismus, Lobbyismus und den Grenzen von Religiosität

Im Februar 2019 hatten Studiendirektor i. R. Kurt Edler und Götz Nordbruch von ufuq.de bei einem Werkstattgespräch über päda­gogisches Handeln im Spannungsfeld von Islamismusprävention und Anti­diskrimi­nierung diskutiert. Schnell wurde klar, dass die Gesprächspartner zum Teil sehr unter­schiedliche Ansätze vertreten – und dass weiter diskutiert werden sollte. Ein Streit­gespräch im Wortlaut-Protokoll.

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Symbolbild Teppich in einer Moschee/Moschee Schorndorf; Bild: Evangelisches Schuldekanat Schorndorf/Flickr

„Es fehlt an gesellschaftlicher Sensibilität“: Die Initiative #brandeilig dokumentiert bundesweit Angriffe auf Moscheen

In Deutschland wird durchschnittlich jede Woche eine Moschee angegriffen. Die Initiative #brandeilig erfasst die Angriffe bundesweit, stellt zusätzliche Informationen zur Verfügung und hat sich zum Ziel gesetzt, diese Art des antimuslimischen Rassismus sichtbar zu machen. ufuq.de führte ein Interview mit Projektleiter Yusuf Sari über die Hintergründe und Ziele des Projekts.

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Neue ufuq.de-Handreichung: „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medien­bildung mit Jugend­lichen“

Cover und Stapel der neuen ufuq.de-Handreichung; Bild: ufuq.de In der neuen Handreichung „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medien­bildung mit Jugendlichen“ ziehen die Autor*innen zum Ende der Modellprojekt­phase Bilanz und geben konkrete Tipps für die politische Medien­bildung im Internet.

Das 60-seitige Heft beschreibt die Besonderheiten, die sich in der Auseinandersetzung mit islamis­tischen Einstellungen und Orientierungen ergeben, und stellt konkrete Übungen vor, um mit Jugend­lichen über Internetphänomene wie Fake News, Hate Speech oder Filter­blasen ins Gespräch zu kommen und eigene Inhalte zu produzieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Memes als einfach zu gestaltende, aber sehr aussagekräftige Bild­formate, die sich für die politische Medien­bildung anbieten.

Die Handreichung hat ufuq.de in Zusammenarbeit mit den Kooperations­partnern – dem JFF Institut für Medien­pädagogik, der AJS-NRW und dem NLQ-Niedersachsen – erstellt.

zum Download und zur Bestellmöglichkeit

In eigener Sache: ufuq.de zieht in neue Büroräume in Berlin-Kreuzberg

Gebäude Dudenstraße 6 in Berlin; Bild: ufuq.de ufuq.de zieht um: Am 23.12.2019 ziehen wir mit dem ganzen Berliner Team in unsere neuen Büroräume in der Dudenstraße 6, 10965 Berlin.

Die bisherige Telefonnummer 030 / 98 34 10 51 bleibt unverändert. Die neue Adresse in Berlin-Kreuzberg befindet sich direkt am Platz der Luftbrücke und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Das Büro des ufuq.de-Projektes bildmachen (bisher: Hermannstr. 229, 12049 Berlin, Tel.: 030 / 98 41 02 66) wird zum 20.12.2019 geschlossen.

weitere Informationen

Fremde Federn: Clearingverfahren gegen Radikalisierung

Cover Clearingverfahren gegen Radikalisierung/Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V. Wie sollen Lehrer*innen und Schulsozial­arbei­ter*innen damit umgehen, wenn ein*e Schüler*in durch menschen­feind­liche und gewalt­befürwortende Äußerungen auffällt? Oder wenn ein*e Jugendliche*r in seiner/ihrer Klasse missioniert und andere Schüler*innen maßregelt? Liegt hier eine Radikalisierung vor?

Der Verein Aktion Gemeinwesen und Beratung mit Sitz in Düsseldorf hat die Publikation „Clearing-Verfahren gegen Radikalisierung – Praktische Handreichung zur Radikalisierungs­prävention im schulischen Kontext“ herausgegeben. Sie richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte in Schulen und gibt einen Einblick in mehr als drei Jahre Modellprojekt-Laufzeit.

Die 76 Seiten umfassende Broschüre gliedert sich in die sieben Bereiche Begriffsklärung, Radikalisierungsprävention an Schulen, das Modellprojekt, das Clearing­verfahren, Fallarbeit, Evaluation und Erste Schritte.

Im Modellprojekt wurde untersucht, wie Regelstruktur Schule aktiv in die Präventions­arbeit eingebunden werden kann, ohne sie gleichzeitig zu überlasten. Ein*e Clearing-Beauftragte*r an Schulen soll schon bei ersten Anzeichen klären, ob sich ein*e Schüler*in neosalafistisch oder rechts­extremistisch zu radikalisieren beginnt. Erhärtet sich ein Verdacht, plant ein Team aus Lehrer*innen und Schulsozial­arbeiter*innen in einem sieben­stufigen Verfahren pädagogische Maßnahmen.
 
Unter www.clearing-schule.de finden Sie weitere Informationen über das Modellprojekt, sein Konzept und die teil­nehmenden Schulen. ufuq.de hat im November 2018 über das Projekt berichtet.

zum Download

Online-Bibliothek

In unserer Online-Bibliothek finden Sie zahlreiche Hinweise auf Handreichungen, Lernmaterialien und Fachpublikationen von anderen Trägern, die Sie kostenlos herunterladen können. Neueste Einträge:

Über ufuq.de

ufuq.de ist das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus und wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.

ufuq.de ist auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und  Multiplikator_innen an, außerdem entwickeln wir Materialien für den Unterricht und beraten bei der Umsetzung von Projekten und Präventionsansätzen vor Ort.

Impressum und Kontakt:
Ufuq e. V., Boppstr. 7, Haus A, 10967 Berlin; ab 23.12.2019: Dudenstraße 6, 10965 Berlin
Tel.: 030-98 34 10 51, E-Mail: info@ufuq.de, Web: www.ufuq.de
Vereinsregister Amtsgericht Berlin, VR 26356
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Vertretungsberechtigte: Dr. Götz Nordbruch und Dr. Jochen Müller
Verantwortlich für redaktionelle Inhalte: Dr. Götz Nordbruch

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