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ufuq.de-Newsletter August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben unseren Newsletter leicht überarbeitet – mit kürzerem Vorwort und einer verlinkten Liste derjenigen Publikationen anderer Institutionen, die wir in unsere Online-Bibliothek eingestellt haben.
Wie gefällt er Ihnen? Wir freuen uns über Rückmeldungen an info@ufuq.de.
Eine gute Lektüre und einen angenehmen August wünscht Ihnen

Ihr ufuq.de-Team

Unsere Themen

Muslimische Mode/Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“; Bild: Abdul Rahim, Datin Haslinda für Blancheur

Contemporary Muslim Fashions: „Was wir da sehen, ist eine Selbst­ermäch­ti­gung“

Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet sich dem Phänomen der zeitgenössischen muslimischen Mode. Die Ausstellung erfuhr breite Aufmerksamkeit, rief aber auch kritische Reaktionen und Protest hervor. Wir sprachen mit Dr. Mahret Ifeoma Kupka, die die Ausstellung in Frankfurt koordiniert, darüber, wie sie dies wahrgenommen hat.

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Symbolbild singender, junger Mann; Bild: Jordan Whitfield/unsplash

Im Rausch der Gefühle – Musik­videos als Spiel­raum der Prä­ventions­arbeit

Musik verbindet Individuen und macht Lebenswelten sprachlich und visuell erfahrbar. Musikvideos können der Prävention dabei helfen, auch diejenigen zu erreichen, die nicht an ihren vielfältigen Angeboten teilhaben können. Heiner Vogel zeigt gelungene Beispiele und plädiert für die Macht der Musik im Kampf gegen Extremismus, Intoleranz und Menschenfeindlichkeit.

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Standbild aus dem Film "HB61". Bild: ufuq.de

Local Voices – ein Augs­burger Pro­jekt zur Stär­kung Jugend­licher

Im Rahmen des EU-Projekts „Local Voices“ nahmen Schüler_innen der 9. Jahrgangsstufe einer Augsburger Mittelschule im Stadtteil Herrenbach an einem zweitägigen Workshop teil, in dem lokale Online-Kampagnen zur Prävention religiös begründeter Ideologisierung entwickelt werden sollten. Die Jugendlichen setzten sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Erfahrungen von Diskriminierung auseinander und drehten ein eigenes Video zum Thema „Identität“. ufuq.de-Mitarbeiterin Serpil Dursun war dabei.

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Bild: Kinder türkischer Gastarbeiter im Hamburg der Jahre 1970-73. Bild: Heinrich Klaffs/flickr (CC BY-NC 2.0)

Diversität und historisches Lernen: Eine besondere Zeitgeschichte

Michele Barricelli meint: Zunehmende Diversität an deutschen Schulen schafft beste Voraussetzungen für produktive Aushandlungen über Sinn und Bedeutung von Vergangenheit im Unterricht. Gleichzeitig wächst das Verlangen nach vielfältigen Geschichten, nach Multiperspektivität und abwechslungsreichen Deutungen in einem Maße, wie dies im Unterricht bisher fremd war. Wie gelingt der Übergang von getrennten Erinnerungen zu einer gemeinsamen Erzählung?

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Bild: Hernán Piñera für Flickr

Mädchen und Frauen im Sala­fismus: Gender-Perspek­tive auf Rollen­verhält­nisse, An­wer­bung und Hin­wendungs­motive

Salafismus ist im öffentlichen Bewusstsein vor allem eins: männlich. Erst seit kurzem richtet sich in Praxis und Forschung ein besonderer Blick auf die Rolle von Mädchen und Frauen in der Szene. Nora Fritzsche plädiert dafür, stärker als bisher die Erkenntnisse der Frauen- und Geschlechterforschung einzubeziehen.

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Meme (Ausschnitt) erstellt von Jugendlichen in einem bildmachen-Workshop in NRW. Bild: bildmachen

Opfernarrative durchschauen, Feindbilder dekonstruieren: bildmachen-Trainer_innen im Interview

Um einen Einblick zu geben, wie die bildmachen-Workshops in der Praxis ablaufen, haben wir ein Interview mit Sabine Schreck und Yasin Sarikaya geführt. Beide arbeiten als Trainerin und Trainer in Nordrhein-Westfalen, wo bildmachen von der Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz (AJS-NRW) umgesetzt wird.

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bildmachen veröffentlicht kurzes Erklärvideo: Was ist eigentlich ein Meme?

Standbild aus dem Film Was ist ein Meme? Bild: bildmachen/ufuq.de In Workshops des ufuq.de-Projekts bildmachen erstellen Jugendliche unter anderem Memes, mit denen sie sich kurz und oft unterhaltsam mit aktuellen Themen in den Sozialen Medien auseinandersetzen. Für wen Memes nicht zum Alltag gehören, die oder der fragt sich vielleicht: Ein Meme, was ist das überhaupt?

Das erklärt jetzt ein kurzes Video in einfachen Worten. Memes sind Bilder mit Beschriftung und können Ideen auf den Punkt bringen. Weil Memes nicht immer einfach zu interpretieren sind, bieten sie häufig einen guten Anlass, um über wichtige Themen zu reden. In den bildmachen-Workshops üben die Jugendlichen auch den kompetenten Umgang mit von Dritten erstellten Memes sowie mit politischen Botschaften insgesamt.

zum Video bei YouTube
zur Webseite von bildmachen.net

ufuq.de-Fachtag in Berlin zur Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus

Textkachel: ufuq.de-Fachtag in Berlin zur Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus am 26. September 2019 Was haben Kolonialismus und Rassismus mit unserem Denken und unserem pädagogischen Handeln zu tun? Welche Rolle spielen beide Phänomene in der Präventionsarbeit und aktuellen Debatten beim Umgang mit Islamismus? Kann Prävention gelingen, ohne Rassismus zu thematisieren? Und wer hat die Deutungshoheit über diese Diskurse?

ufuq.de veranstaltet einen Fachtag in Berlin am 26. September 2019 zum Thema: „Von der Auseinandersetzung mit Kolonialismus bis zur Kritischen Weißseinsforschung und antimuslimischem Rassismus – Was hat das mit Islamismusprävention zu tun?"

weitere Informationen, Programm

In eigener Sache: ufuq.de sucht neue Büroräume in Berlin

aktuelle ufuq.de-Büroräume in der Boppstraße; Bild: ufuq.de Die Explosion der Mietpreise für Gewerberäume in Berlin-Kreuzberg und Neukölln trifft auch uns. In der Boppstraße (Foto) gehen am 31.12.2019 die Lichter aus – oder wir müssen die doppelte Miete zahlen!

Wir freuen uns daher über jeden Tipp bezüglich neuer Büroräume! Unsere Wünsche wären: innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und ab 220 Quadratmeter Fläche. Infos bitte an Julia Schwieder (julia.schwieder@ufuq.de). Tausend Dank!
 

Fremde Federn: Religionsmonitor 2019 „Welt­an­schau­liche Viel­falt und Demo­kratie“

Cover der Bertelsmann-Studie Religionsmonitor 2019 „Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie – Wie sich religiöse Pluralität auf die politische Kultur auswirkt“ Der Religionsmonitor 2019 „Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie – Wie sich religiöse Pluralität auf die politische Kultur auswirkt“ der Bertelsmann-Stiftung untersucht repräsentativ im internationalen Vergleich, welche Einstellungen die Menschen gegenüber religiöser Vielfalt haben und welche Vorbehalte und Bedrohungs­wahr­nehmun­gen gegenüber einzelnen Religionen bestehen.

Demnach verfestigt sich in Westeuropa die Negativwahrnehmung des Islams. In Deutschland empfindet jeder Zweite den Islam als Bedrohung.

Grundsätzlich sind zwar 87 Prozent der Befragten in Deutschland laut der Studie offen gegenüber anderen Weltanschauungen. Doch nur ein Drittel der Bevölkerung betrachtet den Islam als Bereicherung für die Gesellschaft. Zwar zeige die Studie eine recht weit verbreitete Islamskepsis, aber die sei nicht unbedingt mit Islamfeindlichkeit gleichzusetzen, heißt es dazu von der Bertelsmann-Stiftung.

Download der Studie (pdf)

Online-Bibliothek

In unserer Online-Bibliothek finden Sie zahlreiche Hinweise auf Handreichungen, Lernmaterialien und Fachpublikationen von anderen Trägern, die Sie kostenlos herunterladen können. Neueste Einträge:

Über ufuq.de

ufuq.de ist das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus und wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.

ufuq.de ist auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und  Multiplikator_innen an, außerdem entwickeln wir Materialien für den Unterricht und beraten bei der Umsetzung von Projekten und Präventionsansätzen vor Ort.

Impressum und Kontakt:
Ufuq e. V., Boppstr. 7, Haus A, 10967 Berlin
Tel.: 030-98 34 10 51, E-Mail: info@ufuq.de, Web: www.ufuq.de
Vereinsregister Amtsgericht Berlin, VR 26356
USt-IdNr. DE269012913
Vertretungsberechtigte: Dr. Götz Nordbruch und Dr. Jochen Müller
Verantwortlich für redaktionelle Inhalte: Dr. Götz Nordbruch

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