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ufuq.de-Newsletter Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

zum 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus, waren wir mit dem Mikrofon im Kreuzberger Kiez unterwegs. Hören Sie in unserer kleinen Stimmen-Collage, ob die Menschen den Tag kennen und für wie wichtig sie ihn halten.

Vor der Kamera hat unsere Kollegin Jawaneh Golesorkh die politische Bildnerin und DJ Gizem Adiyaman befragt. In der zweiten Folge des ufuq.de Couch Talks erfahren Sie etwas darüber, wie politische Bildung und Hip Hop zusammenhängen und warum es wichtig ist, dass in den Medien People of Color repräsentiert sind.

Lesen Sie in einem ursprünglich in der Zeitschrift „merz“ veröffentlichten Beitrag von Jawaneh Golesorkh, wie pädagogische Arbeit den oft einseitigen und stereotypen Darstellungen des Islams in den Medien etwas entgegensetzen kann.

Welche Unterschiede gibt es zwischen „muslimischen“ und „nichtmuslimischen“ Vaterrollen? Wie wandeln sich Vorstellungen von Männlichkeit und Väterlichkeit in der Gesellschaft? Dazu haben wir die Wissenschaftler Michael Tunç und Umut Akkuş interviewt.

Für diese und weitere Themen wünschen wir Ihnen eine gute Lektüre.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Juli,

Ihr ufuq.de-Team

Unsere Themen

Standbild ufuq.de Couch Talk mit Gizem Adiyaman; Bild: ufuq.de

Repräsentation ist die halbe Miete: Gizem Adiyaman zu Gast beim ufuq.de Couch Talk

In der zweiten Folge unseres ufuq.de Couch Talks spricht Gizem Adiyaman darüber, warum ihr die Repräsentation von People of Color in den Medien wichtig ist und wie Identifikationsfiguren die politische Bildungsarbeit bereichern. Wie kann Popkultur genutzt werden, um diese Stimmen hörbar zu machen? Schließen sich Hip Hop und politischer Aktivismus aus? Gizem Adiyaman ist politische Bildnerin, Aktivistin, DJ und Mitbegründerin der Plattform hoe_mies. Sie arbeitet als Teamende im ufuq.de-Projekt bildmachen. Das Interview führte ufuq.de-Mitarbeiterin Jawaneh Golesorkh.

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Symbol Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus; Bild: allianzgegenhass.de

Kennen Sie den Tag gegen antimuslimischen Rassismus? Eine kleine Straßenumfrage

Der 1. Juli ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Vor zehn Jahren wurde am 1. Juli im Landgericht Dresden Marwa El-Sherbini ermordet. Der Mord an der schwangeren, 32-jährigen Pharmazeutin aus Ägypten wurde auch international zum Symbol dafür, was Islamfeindlichkeit für Folgen haben kann. ufuq.de hat aus diesem Anlass eine kleine Umfrage im Kreuzberger Kiez gestartet: Kennen die Menschen den Tag gegen antimuslimischer Rassismus bereits? Was halten sie davon? Finden sie es sinnvoll, auf das Phänomen aufmerksam zu machen? Wir haben die Stimmen in einem Audiobeitrag gesammelt.

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Symbolbild Vater mit Mädchen; Bild: kelly Sikkema on Unsplash

Muslimische Väter – Zwischen stereotypen Rollenbildern und progressiver Männlichkeit

Welche Bilder migrantischer oder muslimischer Männlichkeit existieren in den Medien? Was sind demgegenüber aktuelle Forschungsergebnisse zu sich wandelnden Vorstellungen von Männlichkeit und Väterlichkeit in der Gesellschaft? Gibt es Unterschiede zwischen „muslimischen“ und „nichtmuslimischen“ Vaterrollen? Diesen und anderen Fragen gehen die Wissenschaftler Michael Tunç und Umut Akkuş im Interview mit ufuq.de nach.

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Symbolbild Smartphone: Viktor Talashuk on Unsplash

Bilder des Islams in medialen Lebenswelten

Die Darstellungen des Islams in den Medien sind oft einseitig und zeichnen vielfach ein stereotypes Bild von Muslim_innen. Wie kann es in der pädagogischen Arbeit gelingen, diesem Bild etwas entgegenzusetzen und muslimische Lebensrealitäten als Normalität darzustellen? Das Selbstbild von Muslim_innen in Sozialen Medien kann ein Anknüpfungspunkt an Selbstermächtigungskonzepte sein, die Jugendliche online und offline in ihrem Selbstverständnis stärken.

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„Demokratie leben!“-Webseite stellt Modellprojekt bildmachen vor

Bildschirmfoto der Demokratie-leben!-Webseite, Praxisblick über bildmachen-ProjektDas Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt auf seiner Webseite ausführlich das ufuq.de-Modellprojekt bildmachen vor. Im Vordergrund stehen im sogenannten Praxisblick die Workshops mit Jugendlichen, in denen diese mit praktischen Übungen lernen, extremistische Ansprachen im Netz zu erkennen. Die Jugendlichen nutzen die Möglichkeit, um sich außerhalb des regulären Unterrichts über eigene Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen auszutauschen.

Im Kurzinterview berichtet bildmachen-Leiterin Canan Korucu, dass sich das Themenfeld in den Workshops seit dem Projektbeginn im August 2017 über antimuslimischen Rassismus und Islamismus im Netz hinaus erweitert hat. Die Interessen der Jugendlichen liegen etwa auch bei Critical Whiteness, Sexismus oder Fragen des schulischen Alltags.

zum Bericht von "Demokratie leben!"
zur Webseite bildmachen.net

Fremde Federn: KIgA – 15 Jahre politische Bildung für die Migrationsgesellschaft

Publikation der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus; Bild: ufuq.deZu ihrem 15-jährigen Bestehen hat die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) ein 136 Seiten starkes Buch herausgegeben, das neben Interviews und Anekdoten zur Vereinsgeschichte vor allem ein Reader mit Texten zu den Themenfeldern des Vereins ist. Neun sogenannte Diskursimpulse greifen verschiedene Aspekte von Antisemitismus auf, diskutieren über die Möglichkeiten politischer Bildung oder beleuchten vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen etwa in der Türkei, wie Lehrer_innen die Türkei als Thema im Unterricht behandeln können.

Die KIgA bietet im gesamten Bundesgebiet Lösungs- und Schulungsansätze für komplexe Themen wie Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, Nahostkonflikt und Radikalisierungsprävention an. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise und Auszeichnungen.
 

Online-Bibliothek

In unserer Online-Bibliothek finden Sie zahlreiche Hinweise auf Handreichungen, Lernmaterialien und Fachpublikationen von anderen Trägern, die Sie kostenlos herunterladen können.

Über ufuq.de

ufuq.de ist das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus und wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.

ufuq.de ist auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und  Multiplikator_innen an, außerdem entwickeln wir Materialien für den Unterricht und beraten bei der Umsetzung von Projekten und Präventionsansätzen vor Ort.

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