ufuq.de – Jugendkulturen, Islam & politische Bildung

ufuq.de-Newsletter Oktober 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe finden Sie Argumente für das Unterrichten kontroverser Themen – oder informieren Sie sich in unserem Interview mit Marina Chernivsky zu aktuellen Debatten um Antisemitismus. Unser Kollege Pierre Asisi berichtet über die Hintergründe von aktuellen Kampagnen im Bereich des Online-Islamismus und erklärt, warum diese bei Jugendlichen auf Gehör stoßen.

Es gibt viel zu tun – umso mehr freut es uns, dass ufuq.de sich vergrößern und unser bildmachen-Team ein neues Büro beziehen konnte. Übrigens: Die bildmachen-Webseite ist seit Kurzem online. Teil des Projektes ist auch die „Hall of Meme“, in der Jugendliche und junge Erwachsene mit Memes und GIFs eigene Perspektiven und Standpunkte zu gesellschaftlichen, politischen und religiösen Fragen vorstellen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und einen produktiven Herbst!

Ihr ufuq.de-Team

Unsere Themen

Symbolbild Kaktus; Bild: Bild: Charles Deluvio / Unsplash
„Free to Speak, Safe to Learn“ – Kontroverse Themen als Extremismusprävention


Das Unterrichten kontroverser Themen unterstützt Jugendliche dabei, demokratische Werte zu entwickeln und eine Resilienz gegenüber extremistischem Gedankengut aufzubauen. Lehrkräfte sollten „aufgeladene“ Themen im Unterricht nicht vermeiden. In seinem Beitrag stellt Dr. Bernt Gebauer die Kampagne „Free to Speak, Safe to Learn“ des Europarates vor.

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Cover des Kartensets "The kids are alright"e
Das neue Kartenset „The Kids Are Alright“ für pädagogische Fachkräfte ist da


Illustrierte Karten bieten pädagogischen Fachkräften in knapper Form Hintergrundinformationen und Vorschläge für den pädagogischen Umgang mit schwierigen Positionen und Verhaltensweisen von Jugendlichen im Kontext von Islam, Islamismus und Islamfeindlichkeit. Das Kartenset besteht aus 44 Karten im Format A5 und einer Einführungsbroschüre.

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Porträtfoto Marina Chernivsky; Bild: Pierre Kamin
„Antisemitismus gedeiht dort, wo Diskriminierung geduldet und akzeptiert wird“


Marina Chernivsky leitet seit 2015 das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment in der Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Sakina Abushi hat mit ihr über Herausforderungen der Antisemitismusprävention, ihre Arbeit an Schulen und aktuelle Debatten zu Antisemitismus in Deutschland gesprochen.

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Symbolfoto Spielsteine auf Netzwerk
Radikalisierung an der Schule – ein engagiertes Plädoyer aus der Praxis


Wie verlaufen Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen, und was kann die Schule dagegensetzen? Um Feindbilder nicht ungewollt zu verschärfen, muss Schule ihr Handeln im Konflikt neu reflektieren. Ein engagiertes Plädoyer aus der Praxis von Michael Gerland, pädagogischer Leiter der Beratungsstelle „Legato – Fachstelle für religiös begründete Radikalisierung“.

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Porträtfoto Kerem Schamberger
„Ich beobachte eine massive Polarisierung der türkeistämmigen Community“


Über die aktuelle Lage in der Türkei und ihre Auswirkungen auf junge Erwachsene mit kurdischem und türkischem Hintergrund in Deutschland informiert Kerem Schamberger in diesem Interview. Dabei macht er eine zunehmende Polarisierung auch unter türkeistämmigen Jugendlichen aus. Mariam Puvogel führte das Gespräch kurz vor den türkischen Parlamentswahlen am 24. Juni 2018.

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Zeichnung Jugendliche mit Mobiltelefonen
Empfehlungen zum Umgang mit Radikalisierungen in der Arbeit der Landesjugendämter


Radikalisierungstendenzen junger Menschen stellen auch die Jugendarbeit vor neue Herausforderungen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat im Mai 2018 zu Formen von Radikalisierung ein Positionspapier verabschiedet. Darin benennt sie Anforderungen an Fortbildungsangebote, formuliert die Aufgaben der Jugendämter und empfiehlt konkrete Umsetzungsschritte.

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Porträtfoto Pierre Asisi
„Die islamistische Gruppe ›Generation Islam‹ holt Jugendliche im Alltag ab“


Die islamistische Gruppe „Generation Islam“ koordinierte im April 2018 die Twitteraktion #NichtOhneMeinKopftuch, die beachtliche Aufmerksamkeit fand. Ufuq-Mitarbeiter Pierre Asisi erläutert im Interview mit der Online Civil Courage Initiative (OCCI), wer hinter der Kampagne steht, welche Narrative sie verwendet und warum ihre Inhalte bei Jugendlichen auf Gehör stoßen.

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Coverbild des Evaltuationsberichts
Evaluationsbericht 2017 der Präventionsarbeit von ufuq.de veröffentlicht


Drei unserer Arbeitsschwerpunkte hat die Camino gGmbH – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im vergangenen Jahr evaluiert: eine mehrtägige Train-the-Trainer-Fortbildung, das Webportal www.ufuq.de sowie die „Wie wollen wir leben?“-Workshops an Schulen. Der Bericht bestätigt größtenteils die Ziele und Akzeptanz der Arbeit und regt zur Weiterentwicklung an.

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Noch kostenlose Workshops für 2018 buchbar

In diesem Jahr können Sie noch kostenfreie Workshops zu unterschiedlichen Themen für Jugendliche und junge Erwachsenen sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte buchen.
  • Die Workshops „Wie wollen wir leben?“ werden von jungen Teamer_innen moderiert und bieten Raum für Gespräche und Auseinandersetzungen mit Fragen zu Religion, Identität und Zugehörigkeit.
  • In den bildmachen-Workshops für Jugendliche geht es vor allem darum, medienpädagogische Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit islamistischen Ansprachen zu fördern. Die bildmachen-Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte informieren darüber, wie Jugendliche mit islamistischen Inhalten in Kontakt kommen.
weitere Informationen

Online-Bibliothek

In unserer Online-Bibliothek finden Sie zahlreiche Hinweise auf Handreichungen, Lernmaterialien und Fachpublikationen von anderen Trägern, die Sie kostenlos herunterladen können.

Über ufuq.de

ufuq.de ist das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus und wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.

ufuq.de ist aber auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und  Multiplikator_innen an, außerdem entwickeln wir Materialien für den Unterricht und beraten bei der Umsetzung von Projekten und Präventionsansätzen vor Ort.

Impressum und Kontakt:
Ufuq e. V., Boppstr. 7, Haus A, 10967 Berlin
Tel.: 030-98 34 10 51, E-Mail: info@ufuq.de, Web: www.ufuq.de
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Vertretungsberechtigte: Dr. Götz Nordbruch und Dr. Jochen Müller
Verantwortlich für redaktionelle Inhalte: Dr. Götz Nordbruch

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