Newsletter 2 2016

Es ist Ramadan! Dazu möchten wir allen unseren muslimischen Leser_innen gratulieren. Der Fastenmonat ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Viele Lehrer_innen hingegen stellt die Fastenzeit vor Herausforderungen: Wie sollen sie mit den fastenden Schüler_innen umgehen? In unserem ufuq.de-Spezial gehen wir der Frage nach und wir haben dazu die gefragt, die sich am besten auskennen: die betroffenen Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern. Obwohl es dabei vor allem um Probleme geht und viel Kritik geübt wird, zieht sich doch eines durch die Interviews:  Eigentlich wünschen sich alle mehr Austausch mit der anderen Seite. Vielleicht ist das ein Ansatzpunkt, um sich auf gemeinsame Umgangsformen mit möglichen Konflikten zu verständigen.

Das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.
Neben diesem Online-Angebot ist ufuq.de auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an. Ausserdem entwickeln wir Materialien für die pädagogische Arbeit.

In unserem Newsletter finden Sie eine Zusammenstellung einiger Artikel, die in den vergangenen Monaten auf unserer Webseite erschienen sind. Dazu gibt es Neuigkeiten über die Aktivitäten von ufuq.de. So ist gerade der Bericht über unser Online-Projekt „Was postest Du“ erschienen.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr ufuq.de-Team
 

Aktuelles aus dem Verein:


Handreichung: „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“


In der politischen Bildung spielen soziale Netzwerke eine immer größere Rolle. In dem Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ging es darum, die Möglichkeiten sozialer Medien zu nutzen, um mit jungen Muslim_innen über gesellschaftliche, politische und religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, Gedankenanstösse zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Broschüre dokumentiert die Erfahrungen aus der Projektarbeit und berichtet vom Fachaustausch, an dem im Februar 2016 insgesamt 20 Initiativen und Projekte teilnahmen.

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Alternativen aufzeigen! Kurzfilme zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus


Im Projekt „Alternativen aufzeigen!“ entstehen kurze Filme und Übungen für die pädagogische Arbeit zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für Jugendliche ab der Klasse 5. Die Filme greifen aktuelle Fragen und Entwicklungen auf, mit denen Jugendliche rund um diese Themen in den Medien konfrontiert sind und zeigen unterschiedliche Perspektiven darauf. Die Filme und die dazugehörigen Übungen liefern keine einfachen Antworten. Sie zeigen stattdessen, dass es eine Vielfalt von Sichtweisen und Ideen gibt, mit diesen Fragen umzugehen. Im Mittelpunkt unserer Filme steht vor allem die Aufforderung, eine eigene Position zu entwickeln.

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Aktuelles


ufuq.de-Spezial: Ramadan in der Schule – Was sagen die Betroffenen?


Es ist Ramadan! Für viele Musliminnen die schönste Zeit des Jahres, viele Lehrer_innen hingegen sehen sich vor großen Herausforderungen. Wie sollen sie mit fastenden Schüler_innen umgehen? ufuq.de hat die gefragt, die sich mit diesem Thema am besten auskennen: Die Betroffenen. Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern schildern ihre Sicht der Dinge.

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Kommentar: Scharia und Grundrechte – Reicht es, wenn sich alle Welt von der AfD distanziert?


Die AfD hat (mal wieder) erklärt, dass der Islam für sie eine politische Ideologie darstelle, und unter anderem gefordert, dass keine neuen Moscheen, Minarette und andere Symbole des Islam in Deutschland zugelassen werden. Das ist so weltfremd, dass man eigentlich nicht darüber reden müsste. Dennoch redet alle Welt darüber. Politik und Medien überbieten sich gegenseitig darin, sich von der AfD zu distanzieren. Doch reicht das? Ein Kommentar von ufuq-Mitarbeiter Jochen Müller

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Hintergrund


Kleine Kulturgeschichte des deutsch-türkischen Gangsta- und Battle-Rap: Alpa Gun und seine vielen Identitäten


Alpa Gun zeigt sich auf Fotos gerne mit Lederjacke, Spiegelbrille und Waffen: Ein harter, gnadenloser Typ aus dem Berliner Ghetto-Milieu. Doch er kann auch anders: So stellt er sich zuweilen auch als respektvoller Sohn seines Vaters dar oder als gläubiger Muslim. Alpa Gun hat den Gangsta- und Battle-Rap, der in Berlin ab den 1990er Jahren entstand, mitgeprägt. Die Ethnologin Verda Kaya analysiert die Geschichte der deutsch-türkischen Hiphop-Kultur, die zwischen Berlin und Istanbul, zwischen der Türkei und Deutschland gewachsen ist und bis heute immer neue Formen findet.

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Salafismus – Ideologie, Bewegung, Hintergründe


IDie salafistische Szene bildet eine kleine Minderheit unter den etwa vier Millionen Muslim_innen in Deutschland. Dennoch gewinnt diese Szene gerade auch unter Jugendlichen an Bedeutung. Der Beitrag von Götz Nordbruch informiert über die Hintergründe des Salafismus und dessen Attraktivität für Jugendliche und junge Erwachsene.

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Kopftuchdebatte: Geht der Streit in die nächste Runde?


Ein Jahr ist es her, dass die Richter des Bundesverfassungsgerichts das Kopftuchverbot für Lehrerinnen kippten. Seitdem ist es Lehrerinnen erlaubt, das Tuch zu tragen, es sei denn, dass dadurch der Schulfrieden gestört wird. Aus Sicht der betroffenen Lehrerinnen ein großer Schritt, in mehreren Bundesländern gehören Kopftuchträgerinnen mittlerweile zum Kollegium. Nur in Berlin sieht der Senat bisher keinen Grund, das besonders strenge Neutralitätsgesetz zu ändern.

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Empowerment als Erziehungsaufgabe – Wie Eltern ihre Kinder auf Erfahrungen mit Rassismus vorbereiten können


„Rassismuserfahrungen sind keine hinnehmbaren ‚Kleinigkeiten‘, sondern eine signifikante Form emotionaler Gewalt.“ Umso wichtiger ist es für Eltern, ihre Kinder in der Auseinandersetzung mit Diskriminierungen zu stärken. Die Moderatorin und Soziologin Dr. Nkechi Madubuko hat ein Buch darüber geschrieben, wie Eltern Kinder mit Migrationsgeschichte auf Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung vorbereiten können. In einem Essay stellt sie die wichtigsten Konzepte von „Empowerment als Erziehungsaufgabe“ vor.

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Praxisberichte


Religion als Ressource: Ein Projekt zur Unterstützung von Menschen, die mit Geflüchteten arbeiten


Jette und Frank van der Velden wissen, wovon sie reden, wenn es um religiöse Minderheiten geht. Sie haben viele Jahre in Ägypten gelebt und haben dort für die katholische Gemeinde und in der Schule gearbeitet. Sie wissen, wie Islam im Alltag gelebt wird, haben Generationen von Schüler_innen im Unterricht erlebt und wissen, wie unterstützend Religion für Menschen in Ausnahmesituationen wirken kann. Dieses Wissen geben sie jetzt weiter: in einem Workshop für Ehren- und Hauptamtliche, die sich um Geflüchtete kümmern. Julia Gerlach hat mit Jette van der Velden gesprochen.

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School Talks: Empowerment bei der Berufswahl


School Talks heißt ein Projekt, das Jugendlichen seit 2006 an Berliner Schulen bei der Berufswahl hilft. Wie bei einer TV-Talkshow treten hier Menschen auf, erzählen aus ihrem Arbeitsalltag in ganz unterschiedlichen Branchen: Es sind Schauspieler_innen, Rapper_innen, Wirtschaftsinformatiker_innen, Ärzt_innen. Bei School Talks geht es aber nicht nur um Berufe. Im Mittelpunkt stehen die Lebenswege und Geschichten der Gäste. Oft sind diese nicht gradlinig, sondern haben viele Wendungen genommen, so wie das Leben des Initiators Van Bo Le-Mentzel.

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