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ufuq.de-Newsletter April 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

während vor einigen Jahren in unseren Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte der Wunsch nach Informationen über Salafismus im Mittelpunkt stand, geht es heute eher um Themen wie Migrationsgesellschaft, Islam, Diskriminierung und Rassismus. Auch fällt es heute vielen Pädagog_innen deutlich leichter, zu differenzieren und schwierige Situationen einzuordnen. Lesen Sie im Interview mit Mirjam Gläser und Alioune Niang, wie sich die Fortbildungen mit der Zeit verändert haben.

In der 36 Seiten umfassenden, neuen bildmachen-Broschüre erfahren Sie, wie die Module der zehnstündigen Workshops für Jugendliche aussehen und warum sich die handlungsorientierte Medienpädagogik mit dem Thema religiöser Extremismus befasst. Im Interview berichten eine Trainerin und ein Trainer über die bildmachen-Workshops in der Praxis.

Die fremde Feder, mit der wir uns in diesem Monat schmücken, stammt vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA): In einem Reader finden Sie 17 teils kontroverse Beiträge zum Extremismusmodell, die einen wertvollen Beitrag zum Diskurs leisten.

Für diese und die weiteren Themen wünschen wir Ihnen einen gute Lektüre,

Ihr ufuq.de-Team

Unsere Themen

Abbildung in Anlehnung an Streetart@La Vilette@Paris von Guilhem Vellut; Bild: RAA Berlin

„ilevel“ steht für Augenhöhe – wie eine Mädchengruppe Jugendliche stark macht

Die Projekte der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e. V. (RAA) an ihrem Standort Heilbronn und Umgebung zeigen, wie muslimische Jugendarbeit gelingen kann. Die Autorin Julia Gerlach hat sich vor Ort angesehen, was das Geheimnis des Erfolgs ist.

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Mirjam Gläser und Alioune Niang; Bild: ufuq.de

„Ermutigen, Konflikte zuzulassen“ – unser Projekt „Protest, Provokation und Propaganda“ im Interview

Heute fällt es vielen Pädagog_innen deutlich leichter als vor einigen Jahren, zu differenzieren und schwierige Situationen einzuordnen. Auch ist ein kritischer Blick auf die eigene Haltung stärker ausgeprägt. Was hat sich bei Teilnehmenden der Fortbildungen noch geändert?

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Neue Broschüre: Wie funktioniert bildmachen? Häufig gestellte Fragen, Hintergrundinformationen

Stapel von ufuq.de-bildmachen-Broschüren; Bild: ufuq.deufuq.de hat in enger Zusammenarbeit mit JFF – Institut für Medienpädagogik eine 36 Seiten starke Broschüre für sein Projekt „bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien“ veröffentlicht. Sie informiert über erste Erfahrungen aus dem Online-Präventionsprojekt, in dem wir Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für Fachkräfte anbieten.

Die Broschüre beschreibt unter anderem, wie bildmachen funktioniert, beantwortet häufig gestellt Fragen und liefert Hintergrundinformationen zu Islamismus im Netz und zu aktiver Medienarbeit in diesem Kontext. In einem Interview geben eine Trainerin und ein Trainer einen Einblick in den Ablauf der bildmachen-Workshops in der Praxis.

Das Projekt fördert die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen und zeigt alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen auf. Die interdisziplinäre Ausrichtung verbindet Ansätze der politischen Bildung, der Präventionsarbeit, der Medienpädagogik sowie des Jugendschutzes und überträgt diese in eine nachhaltige präventive und handlungsorientierte Jugendarbeit.

Download der Broschüre (pdf)

Neues Workshop-Modul „Salafismus“ für Jugendliche verfügbar

ufuq.de-Slogan "Wie wollen wir leben?"Im Projekt „Wie wollen wir leben?“ bieten ufuq.de und seine Koooerationspartner ab sofort das neue Modul „Salafismus. Über die Funktionsweise und die Attraktivität salafistischer Ansprachen“ an. Die kostenlosen Workshops richten sich an Schulklassen und Jugendgruppen ab der Jahrgangsstufe 10. Am Beispiel des Phänoms Salafismus beschäftigen sich die Schüler_innen damit, warum ideologische Angebote für einige Jugendliche in bestimmten Lebensphasen attraktiv sein können. Gleichzeitig wird die Problematik salafistischer Angebote reflektiert.

Das Modul „Diskriminierung und Empowerment – Was tun gegen Diskriminierung?“ ab der Jahrgangsstufe 8 wurde aktualisiert. Hier arbeiten die Jugendlichen zu Mechanismen von Diskriminierung und Rassismus. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und diskutieren gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt, gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen.

Die Workshops dauern einen Projekttag oder 3 x 90 Minuten und werden in neun Städten bzw. Regionen angeboten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Projektbeschreibungsseite. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die dort genannten Ansprechpartner_innen.

Stellenangebot: Finanzverwaltungskraft (w/m/d) bei ufuq.de in Berlin gesucht

Symbolbild AusrufezeichenFür das Bund-Länder-Projekt „bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien“, das ufuq.de in Kooperation mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Bayern), der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen e. V. (AJS NRW) und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (Niedersachsen) durchführt, suchen wir

möglichst ab dem 01.06.2019 eine Finanzverwaltungskraft (w/m/d) für 19,5 Std./Woche.

Die Stelle ist bis zum 31.12.2019 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von People of Color, Schwarzen Menschen, LGBTIQ*-Personen sowie von Bewerber_innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (bevorzugt per E-Mail als eine zusammenhängende PDF-Datei) bis zum 17.05.2019 an canan.korucu@ufuq.de.

Weitere Informationen

Fremde Federn: Das Extremismusmodell – Über seine Wirkungen und Alternativen

Cover der bpb-Broschüre "Herausforderung Salafismus – Schule und religiös begründeter Extremismus"Wogegen richtet sich eigentlich Präventionsarbeit genau? Wo finden Religions- und Meinungsfreiheit oder das Kontroversitätsgebot ihre Grenzen? Wer definiert mit welchem Interesse, was „extrem“ ist? Und wie verhält es sich mit einem „Extremismus der Mitte“? Diese Fragen sind grundlegend für die Präventionsarbeit und ihr Verhältnis zur politischen Bildung, Jugendarbeit und Demokratieförderung.

ufuq.de beschäftigen diese Fragen seit der Gründung des Vereins. Dies betrifft die konkrete Abgrenzung von Religion und Islamismus, die Benennung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden von religiösem und politischem Extremismus, aber auch die Begrifflichkeit selbst: Auch der Begriff „religiös begründeter Extremismus“ hat seine Tücken.    

Der Sammelband „Das Extremismusmodell – Über seine Wirkungen und Alternativen des Extremismusmodells in der politischen (Jugend-)Bildung und der Jugendarbeit“ des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. bietet lesenswerte Beiträge zur Diskussion. Er fasst die Kontroversen um den Begriff und die dahinterstehenden Phänomene zusammen, versucht sich an alternativen Beschreibungen und stellt Erfahrungen aus der Praxis vor, wie sich trotz dieser Schwierigkeiten Wege finden lassen, um „eine menschenrechtsorientierte, diskriminierungs- und autoritarismuskritische politische Bildungsarbeit“ voranzubringen.

Weitere Informationen: idaev.de

Online-Bibliothek

In unserer Online-Bibliothek finden Sie zahlreiche Hinweise auf Handreichungen, Lernmaterialien und Fachpublikationen von anderen Trägern, die Sie kostenlos herunterladen können.

Über ufuq.de

ufuq.de ist das Webportal für Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus und wendet sich an Lehrer_innen und Pädagog_innen. Es möchte informieren, anregen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt geben.

ufuq.de ist auch offline aktiv: Wir bieten Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und  Multiplikator_innen an, außerdem entwickeln wir Materialien für den Unterricht und beraten bei der Umsetzung von Projekten und Präventionsansätzen vor Ort.

Impressum und Kontakt:
Ufuq e. V., Boppstr. 7, Haus A, 10967 Berlin
Tel.: 030-98 34 10 51, E-Mail: info@ufuq.de, Web: www.ufuq.de
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USt-IdNr. DE269012913
Vertretungsberechtigte: Dr. Götz Nordbruch und Dr. Jochen Müller
Verantwortlich für redaktionelle Inhalte: Dr. Götz Nordbruch

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