Unser Berliner „Wie wollen wir leben?“-Workshop-Team

 

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Aziz Dziri, studiert Soziokulturelle Studien

„Für mich gilt der Grundsatz: Systemkritik muss immer zugleich auch Selbstkritik sein – wer will schon den ersten Stein werfen? Also habe ich mir vorgenommen, mich selbst für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu engagieren. Ich bin froh, bei ufuq.de als Teamer für Pluralität, Akzeptanz und ein gutes Miteinander werben zu können.“


 

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Tim-Simon Rahnenführer, studiert Religion und Kultur

„Ich arbeite im Projekt, da ich vom pädagogischen und bildungspolitischen Ansatz überzeugt bin. Den Schüler_innen wird in den Workshops die Möglichkeit gegeben, ihre Vorstellungen vom gesellschaftlichen Zusammenleben in der Gruppe zu diskutieren. Erfahrungen von Diskriminierung, unterschiedliche und gemeinsame Wertvorstellungen sowie ein großes Interesse an religiösen und politischen Prozessen prägen die Beiträge der Schüler_innen. Auf der anderen Seite werden die Jugendlichen mit Hintergrundwissen und Vorstellungen konfrontiert, die ihren persönlichen Erfahrungen gegenüberstehen oder ergänzen, ohne sie jedoch zu überwältigen.“


 

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Aylin Yavaş, studiert Sozialwissenschaften

„Die Arbeit mit Jugendlichen bietet für mich die Möglichkeit, mich frühzeitig gegen unterschiedliche Ideologisierungsformen einzusetzen. An der Arbeit mit Erwachsenen finde ich etwas frustrierender, dass die Bilder im Kopf oft schon viel tiefer sitzen. Zudem bietet das Projekt mir die Möglichkeit, präventiv zu ganz verschiedenen Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zu arbeiten.“


 

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Arian Bracher, studiert Religion und Kultur

„Ich arbeite als Teamer im Projekt, weil ich Schüler_innen stärken und ihnen einen Raum abseits des Schullalltags bieten möchte, um sich möglichst frei über ihre Bezugspunkte, Erfahrungen und Ansichten zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen auszutauschen und mit ihnen zu diskutieren.“


 

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Cima Nadja Samadi, studiert Kulturantropologie

„Ich arbeite mit Jugendlichen insbesondere deswegen gerne, weil der Dialog mit ihnen bereichernd und wichtig ist! Es muss ernst genommen werden, was sie beschäftigt und was sie denken, denn sie sind der Spiegel unserer Gesellschaft und geben wichtige Impulse. Ich möchte dazu beitragen, sie zu (be-)stärken, zu empowern und zu ermutigen, sich als wichtiger Teil der Gesellschaft zu verstehen, um sich selbstbestimmt und selbstbewusst mit eigener Stimme einzumischen.“


 

Mona

Mona El-Sayed, studiert Gesundheitsmanagement

„Ich möchte Jugendlichen die Möglichkeit und den Raum geben, über ihre Erfahrungen, Gefühle und Gedanken zu sprechen – und besonders in Bezug auf ihre Religion. Häufig fühlen sich viele nicht angehört oder verstanden, meine Motivation ist es, diesen Jugendlichen zu zeigen, dass auch sie ein wichtiger Teil dieser Gesellschaft sind und die Meinung jedes einzelnen wichtig ist, um ein besseres Miteinander zu schaffen.“


 

Sara

Sara Yousef, studiert Volkswirtschaftslehre

„Jeder Workshop bereitet mir große Freude und eröffnet mir die Chance, neue Schüler_innen mit ihren individuellen Hintergründen, Meinungen und Denkansätzen kennenzulernen. Mir ist es sehr wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem ein offener und respektvoller Austausch stattfindet. Dabei bekommen Jugendliche die Möglichkeit, Themen rund um den Islam anzusprechen, die ihnen auf dem Herzen liegen und sie beschäftigen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen die unterschiedlichsten Perspektiven und die Akzeptanz jeder Perspektive nahezubringen.“


 

Denis

Dennis Kirschbaum, studiert Sozialkunde und Ethik

„Wie wollen wir leben? Nach jedem Terroranschlag stellt sich mir und meinem Umfeld diese Frage erneut, besonders dann, wenn die Täter sich selbst eine muslimische Identität zuschreiben und in Europa sozialisiert wurden. Meine Antwort: im Dialog miteinander! Schließlich ist Dschihad ein Kampf, den ich täglich führe, Allahu Akbar ein Ausspruch, den ich jeden Tag tätige und Moscheen sind für mich ein Ort des spirituellen Erlebens. Ich gehe als Teamer für Ufuq.de an Schulen, um mit anderen Jugendlichen über Themen wie Islam, Islamismus und Islamfeindlichkeit zu sprechen.“


 

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Samia El-Dakhloul, studiert Islamwissenschaften

„Als Islamwissenschaftlerin und Muslimin interessiere ich mich in zweifacher Weise für die aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu Islam und Muslim_innen in Deutschland. Mein persönlicher Fokus liegt auf den Themen antimuslimischer Rassismus, Sexismus und islamischer Feminismus. Darüberhinaus möchte ich Jugendliche dabei unterstützen, jene Debatten sowie ihre eigenen Überlegungen dazu zu artikulieren, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Ich hoffe, durch meine Arbeit bei ufuq.de ein pluralistischeres Bild von Muslim_innen in unserer Gesellschaft zu fördern.“


 

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Mohammed Habibullah Scheikani, studiert Geschichte und Kultur des Vorderen Orients

„Über Fragen, die Normen und Werte betreffen, komme ich bei meiner Arbeit mit Jugendlichen ins Gespräch und das ist mir wichtig. Ich möchte Jugendliche dafür sensibilisieren, dass es unterschiedliche Formen gibt, zu glauben und zu leben, und dass niemand dafür verurteilt oder abgewertet werden darf. Meine Arbeit bei ufuq.de ist mein Beitrag, um ein friedliches Miteinander zu fördern.“


 

Poster Wie wollen wir leben?

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.