Terror

Jamal al-Khatib: Terror – Ein Diskussionsteaser für das Thema „Schweigeminute in Schulen nach terroristischen Anschlägen“

Jamal al-Khatib ist zurück. Mit „Terror“ folgt ein weiteres spannendes Video aus der Schmiede des österreichischen Präventionsträgers turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention. ufuq.de durfte das erste Video der mittlerweile dritten Staffel von Jamal al-Khatib vor seiner Onlinepremiere begutachten und hat ein paar Tipps für die Einbettung des Videos im Unterricht.

Mit Witzen die Welt verändern? Videos und Übungen für Unterricht und Jugendarbeit

Comedy ist bei vielen Jugendlichen populär und Lachen hilft gegen fast alles. Aber gilt das auch für ernste Themen? Kann man Diskriminierungserfahrungen und Vorurteilen mit Witzen begegnen, sich über den „IS“ lustig machen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Videomodul unseres Projektes „Alternativen aufzeigen!“ Mit kurzen Videos über Comedy und Comedians, die nun zum Download bereitstehen, können sich Jugendliche mit den Möglichkeiten und Grenzen von Humor auseinandersetzen und über eigene Handlungsoptionen nachdenken.

Alles inszeniert? Anregungen zum Umgang im Unterricht mit Fragen zum Anschlag in Berlin

„Der Anschlag in Berlin stinkt zum Himmel.“ Solche und ähnliche Aussagen werden in sozialen Medien heiß diskutiert – und können nach den Weihnachtsferien auch im Unterricht zur Sprache kommen. Im Klassenzimmer wird es kaum möglich sein, die Arbeit der Ermittlungsbehörden im Detail zu diskutieren. Dennoch können solche Einwände, wenn sie denn von Schülerinnen und Schülern geäußert werden, für weitergehende Gespräche über Hintergründe und Folgen islamistischer Gewalt genutzt werden.

Zur aktuellen Debatte über Islam und Homosexualität

Was sagt der Islam zu Homosexualität?“ und „Sind Muslime schwulenfeindlich?“: Solche Fragen machen immer wieder Schlagzeilen. So auch jetzt ganz aktuell. Diskutiert wird Im Fernsehen, in Zeitungen und natürlich auch in Klassenzimmern und auf Schulfluren. Was machen Lehrer_innen, wenn muslimische Schüler_innen schwulenfeindliche Bemerkungen machen? Wie reagieren, wenn sie erklären, dass im Islam Schwulsein als Sünde gelte? Diskriminierung gegen Homosexuelle ist natürlich auch Thema in den Workshops, die ufuq.de in Schulen macht. Ein heikles Thema, das aber oft zu neuen Denkanstößen bei den Jugendlichen führt.

“Ich bin Paris!” und “Ich bin Muslim!” schließen sich nicht aus. Anregungen für die Arbeit mit Jugendlichen

Die polarisierten Debatten über islamistische Gewalt spiegeln sich in der pädagogischen Arbeit. Beispielhaft dafür stehen Berichte von Lehrkräften und Sozialarbeiter_innen über Diskussionen, die sich nach den Anschlägen in Paris im Januar 2015 auch Jugendlichen entwickelten. Auch die jüngsten Anschlägen in Paris lassen ähnliche Konflikte erwarten. Umso wichtiger ist es, einem Denken in „Wir“ und „Sie“ auch in der Bildungsarbeit entgegenzuwirken. Es muss klar werden, dass sich „Ich bin Paris!“ und „Ich bin Muslim!“ nicht ausschließen, sondern zusammen denkbar sind.

Reaktionen auf die Terroranschläge in Paris – Tipps für den Unterricht

Die Anschläge in Paris haben auch in Deutschland Wut und Empörung ausgelöst. Auch junge Muslime meldeten sich auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken zu Wort und brachten dabei ihre Sorge über die Gewalt islamistischer Gruppierungen zum Ausdruck. „Wenn jemand einen Menschen tötet, so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet“, zitierte die junge Berlin Juristin Betül Ulusoy eine Sure des Korans.