Schule

Adoleszenz und Zugehörigkeit: Religiöse und weltanschauliche Vielfalt in der Schule

Die zunehmende religiöse und weltanschauliche Vielfalt in Klassenzimmern wirft Fragen für Schüler*innen und Lehrer*innen auf. Im Interview mit der Heinrich-Böll-Stiftung beantwortet ufuq.de-Co-Geschäftsführerin Canan Korucu Fragen zu adoleszenstypischen Provokationen, skizziert Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten und unterstreicht die Notwendigkeit für Veränderungen im Lehrer*innenzimmer und in Schulbüchern.

Falsche Signale. Zunehmender Islamismus an Schulen?

Seit dem Mord an Samuel Paty melden sich immer wieder Lehrer*innen zur Wort, die ihre Ängste vor islamistischer Gewalt schildern und nach Maßnahmen gegen den offenbar anwachsenden Islamismus unter (muslimischen) Jugendlichen rufen. Doch was haben die Konflikte im Klassenzimmer tatsächlich mit islamistischer Radikalisierung zu tun? Ein Kommentar von ufuq.de-Co-Geschäftsführer Dr. Jochen Müller.

„Wir können es uns nicht mehr leisten, Diskriminierungsvorfälle zu bagatellisieren“ – das neue Antidiskriminierungsgesetz in Berlin

In den kommenden Wochen wird Berlin als erstes deutsches Bundesland ein eigenes Antidiskriminierungsgesetz verabschieden. Der Entwurf wird derzeit im Abgeordnetenhaus beraten, die Landesregierung sieht im Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal gegen Ausgrenzungen und Stigmatisierung und für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft. Sebastian Walter, Sprecher für Antidiskriminierungspolitik bei den Berliner Grünen, erklärt, warum das LADG neben dem AGG wichtig ist, welche Neuerungen das Gesetz erhält und ob es Veränderungen für Lehrkräfte und Schüler*innen bringt.