Schlagwort: Politische Bildung

Alternativen zum Schwarz-Weiß-Denken: Die HAW und ufuq.de präsentieren neue Kurzfilme für den Unterricht

„Alternativen aufzeigen“ heißt die Serie von Kurzfilmen, die von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und ufuq.de produziert wurde. Das erste Modul mit vier Videos steht ab sofort auf unserer Seite bereit und wird ergänzt durch passende Unterrichtsmaterialien. Im ersten Filmpaket steht die Debatte um Flucht und die Geflüchteten im Mittelpunkt und wie sich Deutschland durch sie verändern wird. Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer_innen kommen zu Wort, Jugendliche kommentieren die Aussagen von Politiker_innen zu diesem Thema und natürlich wird auch die Berichterstattung in den Medien thematisiert.

Rat von „Sheikh Google“? Das Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen“

Statt in der Moschee suchen junge Muslime immer häufiger in sozialen Netzwerken Antworten auf Fragen des Glaubens im Alltag. Das Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ von ufuq.de soll zum Nachdenken anregen und jungen Muslimen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitgestaltung aufzeigen. Ein Projektbericht von ufuq.de-Mitarbeiter Götz Nordbruch.

Über Twilight zur politischen Bildung: Das Mentoring-Programm „Dialog macht Schule“

Für jeweils zwei Stunden in der Woche gehen ausgebildete Dialogmoderator_innen des Mentoring-Progamms Dialog macht Schule in Schulklassen und arbeiten dort dialogisch-partizipativ mit Jugendlichen zu Themen wie Heimat, Rassismus und Gerechtigkeit. Aktuell ist das Programm in Berlin, Hamburg, Hannover und Stuttgart im Einsatz. Eine solche politische Bildungsarbeit ist auch ein Beitrag zur Präventionsarbeit, wie die Gründer Hassan Asfour und Siamak Ahmadi im Interview mit Aylin Yavas erklären. 

Muslimische Jugendliche als besondere Zielgruppe der politischen Bildung?

Der Islam spielt für viele Jugendliche eine wichtige Rolle. Dennoch tun sich viele Pädagog_innen schwer damit, religiöse Themen aufzugreifen. Schließlich verbindet sich mit Bildungsarbeit auch der Anspruch, „religiös neutrales“ Wissen zu fördern und Jugendliche unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit anzusprechen. In diesem Artikel geht Dr. Sabine Achour der Frage nach, ob und inwiefern junge Muslim_innen eine „besondere“ Zielgruppe der politischen Bildung darstellen – und weshalb es sinnvoll sein kann, auch solche Themen aufzugreifen, die im Lehrplan nicht berücksichtigt

„Muslime in Deutschland. Lebenswelten und Jugendkulturen“

„Muslime in Deutschland. Lebenswelten und Jugendkulturen“ Politik und Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 3/4-2012, Nachdruck 2016 Download (pdf): www.politikundunterricht.de Bestellseite bei der Landeszentrale: www.lpb-bw.de                      

Werkstatt.bpb: Materialien zum Thema gesellschaftliche Vielfalt

Gesellschaftliche Vielfalt stellt nicht nur Schüler_innen vor einige Herausforderungen. Auch Pädagog_innen und die Einrichtungen selbst stehen vor der Aufgabe, eigene Perspektiven und Selbstverständnisse zu hinterfragen. Werkstatt.bpb hat ein Dossier zu diesem Thema zusammengestellt, das neben Hintergrundinformationen auch zahlreiche Praxistipps und Materialien enthält.

„Ich, wir und die anderen – Prävention von Ideologien der Ungleichwertigkeit unter Jugendlichen“

Die Unterrichtsreihe „Ich, wir und die anderen“ wurde im Auftrag mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Reihe wird von Teamer_innen durchgeführt, die von ufuq.de ausgebildet wurden, und verbindet inhaltliche Diskussionen mit Übungen und Methoden, die die Schüler_innen zur Reflexion über eigene Erfahrungen, Perspektiven und Erwartungen anregen.

Überlegungen zur Rolle islamischer Initiativen und Vereine in der Bildungs- und Sozialarbeit

Der folgende Text basiert auf einem Vortrag, der von Götz Nordbruch im Rahmen des Expertengespräches „Jugendszenen in Deutschland – zwischen Islam und Islamismus“ der Konrad Adenauer Stiftung in Berlin (15. Dez. 2010) gehalten wurde. Der Text wird demnächst in einer Tagungsdokumentation erscheinen.

Die Aktivitäten islamischer Vereine und Initiativen beschränken sich immer weniger auf religiöse Unterweisungen und Serviceleistungen. Mittlerweile gewinnt die Jugend- und Sozialarbeit für viele islamische Träger immer größere Bedeutung. Damit werden sie zu potentiellen Ansprechpartnern der kommunalen Politik.

Ich möchte zwei Thesen vorstellen, die die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit islamischen Vereinen beschreiben.