Schlagwort: Politische Bildung

Demokratie und Erziehung – Elternarbeit als Beitrag zu Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention

Jede Familie kennt Konflikte, darin unterscheiden sich Familien nicht von der Gesellschaft als Ganzes. Und Konflikte sind normal – entscheidend ist, wie man mit ihnen umgeht. Das ist einer der Leitgedanken des Projektes „Demokratisch. Gemeinsam. Wachsen.“, das von IFAK e.V. seit Anfang 2020 umgesetzt wird. Das Projekt sensibilisiert Eltern und Fachkräfte für den Einfluss der Familienkultur auf demokratische Orientierungen und Verhaltensweisen von Kindern und fördert Erziehungsstile, die das Selbstbewusstsein und die Konfliktfähigkeit von Kindern stärken. Mit den Projektmitarbeiter*innen Nuray Ateş-Ünal und David Adler von der IFAK e.V. sprach ufuq.de Co-Geschäftsführer Götz Nordbruch.

Peer-Education als Methode der politischen Bildung mit gesellschaftspolitischer Relevanz

Peer-Education ist ein pädagogischer Ansatz, der Lernen von und mit Menschen ermöglicht, die einen ähnlichen Erfahrungshintergrund haben und gleiche Lebenswelten teilen. Darüber hinaus unterscheiden sich die verschiedenen Ansätze der Peer-Education sehr voneinander, und Erfolg und Nachhaltigkeit des Ansatzes hängen von verschiedenen Rahmenbedingungen ab. In den folgenden zwei Kapiteln aus der Broschüre „lebensweltnah und partizipativ. Mit Peer-Education gesellschaftliche Vielfalt und Demokratie fördern“ beleuchten die Autor*innen die Rolle von Partizipation und berichten vom Engagement der Peers und deren Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Neu vom Medienprojekt Wuppertal: eine Filmreihe über religiös begründeten Extremismus bei Jugendlichen

Das Medienprojekt Wuppertal, eine der größten und ambitioniertesten Jugendfilmproduktionen Deutschlands, hat eine Reihe von Kurzfilmen zum Thema „religiös begründeter Extremismus“ bei Jugendlichen veröffentlicht. Was genau wird angeboten, und inwiefern eignen sich die Kurzfilme und Interviews, um das Thema als pädagogische Fachkraft mit Jugendlichen zu behandeln?

Radikaler Respekt? Überlegungen zu Emotionen in Pädagogik und politischer Bildung am Beispiel von antimuslimischem Rassismus und Antisemitismus

Wut und Agressionen sind Emotionen, die unter Jugendlichen ihren Ausgang in antimuslimischem Rassismus und israelbezogenen Antisemitismus finden können. Dass es pädagogisch zielführend sei, die menschengruppenfeindlichen Äußerungen der Jugendlichen nach ihrer Motivlage zu ergründen, zeigt ufuq.de Co- Geschäftsführer Dr. Jochen Müller in diesem Beitrag aus der Zeitschriftenreihe Ligante der BAG RelEx. Darin plädiert er für eine vermehrte Berücksichtigung von Emotionen in der politischen Bildungsarbeit und warnt davor, das Feld der Emotionen den Ideologien zu überlassen.