Schlagwort: Politische Bildung

Radikalisierungsprävention durch Theaterpädagogik – ein Evaluationsbericht

Theaterstücke können, solange Vor- und Nachbereitungen von Lehrkräften getroffen werden, eine effektive Möglichkeit sein, Schüler_innen nachhaltig zu sensibilisieren und Radikalisierung vorzubeugen. Das von Gerburg Maria Müller und Alessandra Ehrlich konzipierte Theaterstück „Jungfrau ohne Paradies“ richtet sich an junge Menschen und thematisiert Islamismus, Liberalität, Gleichberechtigung und die Rolle der Frau. Dr. Melanie Wegel, Professorin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, hat das Projekt wissenschaftlich evaluiert.

Wie politisch ist das Religiöse? Grundbedingungen für eine religionssensible politische Bildung in kirchlicher Trägerschaft

Zeitgenössische politische Bildung muss den Blick auch auf das Religiöse lenken, damit nicht Religiosität mit Fundamentalismus verwechselt wird. Der katholische Theologe Karl Weber untersucht, wie die politische Bildung sich zu Religion, religiöser Überzeugung und religiösen Inhalten verhält. In diesem Beitrag spricht er sich dafür aus, dass auch in der politischen Bildung ein größeres Interesse daran entwickelt wird, wie sich religiöse Vorstellungen auf die konkrete politische Praxis auswirken.

Neues Faltblatt: Islamismus – eine politische Verortung

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des Islamismus und deren Abgrenzung von alltäglichen Konflikten um Religion und Religiosität spielt auch für die Bildungsarbeit eine wichtige Rolle. Unser neues Faltblatt soll die Arbeit zu dem Thema erleichtern. Die dort vorgestellten Informationen sollen den Begriff Islamismus präzisieren und zugleich die Bandbreite des Phänomens sichtbar machen.

Wie können Jugendliche für eine pluralistische Gesellschaft fit gemacht werden? Zwei Thesen zum Verhältnis von Antidiskriminierungsarbeit und Radikalisierungsprävention

Götz Nordbruch schreibt über Fragen, die sich stellen können, wenn Jugendliche in der Schule auch religiöse Interessen vertreten. Er unterstreicht, wie wichtig es für die demokratische Gesellschaft ist, verschiedene Interessen und Rechte auszuhandeln und abzuwägen, und wirbt für Antidiskriminierungsarbeit als Voraussetzung für politische Bildung und Prävention.