Medienpädagogik

Migration und Flucht in digitalen Spielen: Anregungen für die pädagogische Arbeit

Digitale Spiele sind Bestandteil unserer Kultur und eignen sich damit auch als Medium der politischen Bildung. Das ist der Leitgedanke des Beitrags von Dr. Kathrin Trattner, in dem sie Anregungen für die Nutzung von digitalen Spielen in der Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Flucht gibt. Anhand von drei Spielen stellt sie unterschiedliche Zugänge vor, die sich auch in der Bildungsarbeit aufgreifen lassen.

Alter Wein in neuen Schläuchen? – Verschwörungserzählungen und soziale Medien

Kinder und Jugendliche bilden sich ihre Meinung in großen Teilen über die sozialen Medien. Im Zuge der Corona-Pandemie ist aufgefallen, wie stark sich insbesondere Verschwörungserzählungen über soziale Medien verbreiten. Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik stellen pädagogische Ansätze vor, die bei der Entwicklung medienkritischer Kompetenz im Umgang mit Verschwörungserzählungen förderlich sind.

Universelle Extremismusprävention am Schnittpunkt von politischer Bildung und Medienpädagogik

Kinder und Jugendliche treffen in Online-Medien regelmäßig auf extremistische Inhalte. Die Studie „Politisches Bildhandeln“, die in Anbindung an das ufuq.de-Projekt „bildmachen: Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in sozialen Medien“ entstanden ist, versucht zu verstehen, wie Jugendliche mit politischen Inhalten in Form von Bildern, GIFs, Memes oder Videos umgehen und in welcher Form sie sich selbst in den sozialen Medien einbringen. Wir veröffentlichen hier die Einleitung der Studie und stellen einen Link zum Download der gesamten Studie zur Verfügung.

Bilder der Gewalt: Künstlerische Auseinandersetzungen als pädagogischer Zugang

Gewaltvolle Bilder in den Medien prägen unsere Sehgewohnheiten. So wird der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien auf die Smartphones auch junger User*innen übertragen. In ihrem Beitrag stellen Alexandra Dick und Larissa-Diana Fuhrmann Künstler*innen vor, die der Bildmacht des IS und anderer dschihadistischer Organisationen etwas entgegensetzen und geben Anregungen, wie sich solche Arbeiten in der Bildungsarbeit nutzen lassen.

Themenzentrierte Medienarbeit mit Memes in der Präventionsarbeit

Das ufuq.de-Projekt bildmachen will Jugendliche für die Strategien und Hintergründe religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien sensibilisieren und Möglichkeiten aufzeigen, mit Memes im Online-Diskurs zu partizipieren. Gelingen die Verzahnung von Inhalten, Methoden und Zielen der politischen Bildung mit jenen der Medienpädagogik, der Präventionsarbeit und des Jugendschutzes? Dr. Georg Materna und Dr. Katja Berg vom JFF – Institut für Medienpädagogik stellen ausgewählte Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation vor.

„Medien spielen für die Meinungsbildung von Jugendlichen eine entscheidende Rolle“ – das Projekt RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus

Wie können Jugendliche gegen extremistische Ansprachen gestärkt werden? Im Projekt RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus entwickeln Jugendliche eigene Positionen und bringen ihre Perspektiven in professionell produzierten Filmen zum Ausdruck. Ihre Medienproduktionen werden durch pädagogische Materialien gerahmt und Fachkräften für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird vom JFF – Institut für Medienpädagogik, ufuq.de, dem Medienzentrum Parabol und dem Netzwerk Vision Kino umgesetzt. Wir sprachen mit JFF-Referent Fabian Wörz über Ziele und Möglichkeiten des Projekts.