Marginalisierung

Radikaler Respekt? Überlegungen zu Emotionen in Pädagogik und politischer Bildung am Beispiel von antimuslimischem Rassismus und Antisemitismus

Wut und Agressionen sind Emotionen, die unter Jugendlichen ihren Ausgang in antimuslimischem Rassismus und israelbezogenen Antisemitismus finden können. Dass es pädagogisch zielführend sei, die menschengruppenfeindlichen Äußerungen der Jugendlichen nach ihrer Motivlage zu ergründen, zeigt ufuq.de Co- Geschäftsführer Dr. Jochen Müller in diesem Beitrag aus der Zeitschriftenreihe Ligante der BAG RelEx. Darin plädiert er für eine vermehrte Berücksichtigung von Emotionen in der politischen Bildungsarbeit und warnt davor, das Feld der Emotionen den Ideologien zu überlassen.

Für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in unseren Städten – Leitgedanken zur Prävention von Polarisierung und demokratiefeindlichen Tendenzen in den Kommunen

Daniel_Frese_Pexels.com_600x400

Wie kann in den zunehmend diverser werdenden Städten Deutschlands ein friedliches Zusammenleben gelingen, wenn zugleich die soziale Schere auseinandergeht? Die im Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit vertretenen Städte haben dazu Leitgedanken entwickelt, um den Kommunen zu helfen, verschiedene gesellschaftliche Bedürfnisse miteinander zu vereinen.

Zur Bedeutung von Diskriminierungserfahrungen und gesellschaftlicher Marginalisierung in religiösen Radikalisierungsprozessen

Diskriminierung und Marginalisierung aufgrund von Religionszugehörigkeit und Herkunft allein können eine Abwendung von der Gesellschaft und eine Hinwendung zu religiös-extremistischen Orientierungen nicht erklären. Gleichwohl verweisen die vorliegenden Studien auf mögliche desintegrative und selbstethnisierende Wirkungen entsprechender Erfahrungen. In diesem Beitrag fasst Götz Nordbruch die Ergebnisse aktueller Forschungen zusammen.