Jugendkultur

Keine Spielerei: Die Gamifizierung extremistischer Propaganda und mögliche Chancen für Prävention und Intervention

Was wird unter Gamification verstanden? Welche Rolle spielt das relativ junge Phänomen für die Radikalisierungsprävention? Linda Schlegel stellt in diesem Beitrag die Wirkungsmechanismen vor, die Gamification für Jugendliche attraktiv machen. Schlegel macht zudem deutlich, wieso Gamification in der Radikalisierungsprävention nicht aus dem Blickfeld geraten sollte.

„Wovon träumst du eigentlich nachts?“ – Podcast-Folge 6: Freundschaft

Freundschaften sollen im Idealfall für die Ewigkeit halten. Aber was, wenn sie es nicht tun? Wie verändern sich Freundschaften? Hält eine Freundschaft Unterschiede aus? Was ist zum Beispiel, wenn innerhalb eines Freundeskreises eine Person sehr religiös ist und andere nicht? Was kann man aus Freundschaften für das gesellschaftliche Zusammenleben lernen? ufuq.de-Mitarbeiterinnen Maryam Kirchmann und Jenny Omar lassen in dieser Folge ihre Erfahrungen mit Freundschaft Revue passieren.

„Medien spielen für die Meinungsbildung von Jugendlichen eine entscheidende Rolle“ – das Projekt RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus

Wie können Jugendliche gegen extremistische Ansprachen gestärkt werden? Im Projekt RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus entwickeln Jugendliche eigene Positionen und bringen ihre Perspektiven in professionell produzierten Filmen zum Ausdruck. Ihre Medienproduktionen werden durch pädagogische Materialien gerahmt und Fachkräften für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird vom JFF – Institut für Medienpädagogik, ufuq.de, dem Medienzentrum Parabol und dem Netzwerk Vision Kino umgesetzt. Wir sprachen mit JFF-Referent Fabian Wörz über Ziele und Möglichkeiten des Projekts.

“Cooler Salafismus” – Ein Interview zur Bedeutung von Szenen, Peers und jugendkulturellen Aspekten

Julia Gerlach beobachtet seit vielen Jahren die Verflechtung von Jugendkulturen mit Islam und Islamismus. In diesem Interview spricht sie über Motive von Jugendlichen, zum Islam zu konvertieren, über die seit zehn Jahren bestehende islamische Jugendbewegung, die sie “Pop-Islam” nennt, und über den von nur wenigen gewählten Schritt zum gewaltbereiten Salafismus.

Rap und Gegenidentitäten in der Migrationsgesellschaft

Fremdheit und Migration sind ein zentraler Bezugspunkt deutscher Rapmusik. Martin Seeliger beschreibt den Zusammenhang von deutscher Einwanderungsgeschichte und der Adaption von Rap aus den Vereinigten Staaten ab Anfang der 1980er Jahre und geht der Frage nach, warum im Rap migrantische Identitäten eher sichtbar werden als in anderen Bereichen.