Schlagwort: Islamismus

Alternativen aufzeigen! Kurzvideos zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für Internet, Schule und Jugendarbeit

Im Projekt „Alternativen aufzeigen!“ entstehen Kurzfilme zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für die pädagogische Arbeit im Internet, in der Schule oder in der Jugendarbeit. Die Filme greifen aktuelle Fragen und Ereignisse auf, die Jugendliche im Alltag beschäftigen. Das Modellprojekt wird von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in Kooperation mit ufuq.de durchgeführt.

Neue Haltungen gegen Unmut: Forderungen an eine gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit

„Nur wenn Jugendliche sich in ihrem Unwohlsein, ihrer Angst oder eben Wut anerkannt fühlen, kann von ihnen erwartet werden, in einem zweiten Schritt eigenes Schwarz-Weiß-Denken und eigene Feindbilder zu hinterfragen“, schreibt Sindyan Qasem in seinem Beitrag zu einem gesamtgesellschaftlichen Verständnis von Präventionsarbeit. Die Prävention von demokratie- und freiheitsfeindlichen Einstellungen beinhaltet auch die Bereitschaft, die Erfahrungen von jungen Muslim_innen ernst zu nehmen und in der Bildungsarbeit aufzugreifen.

WomEx: Frauen und Mädchen als Schlichterinnen im Extremismus?

„Frauen, Gender und Extremismus“ – diesem Thema widmete sich der Berliner Verein cultures interactive in einem Forschungsprojekt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Zusammenhängen von Geschlecht und Extremismus, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sind mittlerweile auch in einer Broschüre erschienen. Aylin Yavaş hat sich mit der Projektleiterin Silke Baer getroffen und mit ihr über die Rollen von Frauen in extremistischen Bewegungen, aber auch über Parallelen von Geschlechterrollen und genderspezifischen Themen in Islamismus und Rechtsextremismus gesprochen.

„Nicht in meinem Namen!“

Der Hashtag #notinmyname entstand 2014 als Reaktion auf den „IS“-Terror. Die klare Botschaft von Muslim_innen aus aller Welt: Nicht in meinem Namen! Das ist auch der Name einer deutschen Kampagne. Jetzt veröffentlichten sie ein Video, in dem Muslim_innen zu Wort kommen und die Vielfalt der muslimischen Lebenswelten aufzeigen.

Inhalte in 16 Takten: Rap und politische Bildung im Projekt RAPutation.tv

Jugendkultur und Religion, Hip Hop und Islam – für die einen sind diese Themen untrennbar miteinander verbunden, für andere zwei rote Tücher. Nicht erst seit der ehemalige Rapper Dennis Cuspert alias Deso Dogg in Videobotschaften zum Dschihad in Syrien aufruft, wird über mögliche Verbindungen zwischen Dschihadismus und Hip-Hop-Kultur gerätselt. Gewaltbereite Muslim_innen, so heißt es dann, finden im Rap ein Mittel, um Jugendliche mit ihren Botschaften zu erreichen.

#NotInMyName

„Nicht in meinem Namen!“ – eine Kampagne der britischen Active Change Foundation, die sich der Jugendarbeit und der Prävention islamistischer Einstellungen widmet. Hanif Qadir, der Gründer der Stiftung, ist der Protagonist im HAW/ufuq.de-Film über den Dschihadismus. In dem Film schildert er, wie er selbst einmal auf dem Weg nach Afghanistan war, um sich den Dschihadisten anzuschließen.