Islam

„Wovon träumst du eigentlich nachts?“ – Podcast-Folge 3: Liebe, Ehe und Sexualität im Islam mit Samia El-Dakhloul

Der ufuq.de Podcast „Wovon träumst du eigentlich nachts?“ richtet sich an Jugendliche und pädagogische Fachkräfte. Verständlich und ohne Fachjargon erzählen junge Menschen aus der Zivilgesellschaft, was sie derzeit gesellschaftspolitisch beschäftigt, wie sie sich gegen Missstände engagieren und wie sie eigentlich leben wollen. In der dritten Folge mit der Islamwissenschaftlerin Samia El-Dakhloul geht es um Liebe, Ehe und Sexualität im Islam.

„Gott hat aus muslimischer Perspektive einiges mit Sex zu tun“ – Ein Interview mit dem Islamtheologen Ali Ghandour

Das 2019 erschienene Buch „Liebe, Sex und Allah: Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime“ des Islamtheologen Ali Ghandour stellt verbreitete Stereotype über Sexualität im Islam in Frage. Im Interview mit RISE-Projektmitarbeiterin Lina Najmi erzählt Ali Ghandour vom relativ offenen Verhältnis vormoderner muslimischer Gesellschaften zur Sexualität und erklärt, welche Implikationen seine Forschung für die Arbeit mit muslimischen Jugendlichen hat.

Intersektionale Diskriminierungen von als muslimisch markierten schwulen Männern

Im Alltag und im institutionellen Kontext begegnen schwule muslimisch markierte Männer sowohl in ihrer Community als auch in der Mehrheitsgesellschaft Diskriminierung. In diesem Beitrag gibt Dr. Zülfukar Çetin, Professor für Migration und Diversity in Berlin, einen Überblick über die mehrdimensionalen Diskriminierungsebenen und wie sich Diskriminierungsformen überschneiden können.

Kann Feminismus islamisch sein? Eine Filmkritik zur Dokumentation „Der Islam der Frauen“

Standfoto aus der arte-Dokumentation Der Islam der Frauen 2020; Bild [M]: Vincent Productions

Der Fernsehsender arte zeigt am 1. April 2020 den Dokumentarfilm „Der Islam der Frauen“ der Regisseurin Nadja Frenz. Der Film thematisiert die Rolle der Frau im Islam und fragt, ob westliche Vorstellungen von Geschlechtergerechtigkeit eins zu eins auf islamisch geprägte Gesellschaften übertragbar sind. Es kommen zumeist Frauen – Islamwissenschaftlerinnen, aber auch religiöse und säkulare Aktivistinnen – aus verschiedenen Ländern zu Wort, die ihre Sicht auf die Themen Religion, Geschlecht und Feminismus darlegen. ufuq.de-Mitarbeiterin Sakina Abushi hat sich die Dokumentation mit zwei Kolleginnen schon vor der Ausstrahlung angesehen.

„Es gibt ein riesiges Korpus sunnitischer Salafismuskritik“ – eine innerislamische Auseinandersetzung

Wieso unternehmen Muslim_innen nichts gegen Extremist_innen in ihren eigenen Reihen? Diese Frage brachte den Islamwissenschaftler Hazim Fouad dazu, sich mit zeitgenössischer muslimischer Kritik am Salafismus zu beschäftigen. Welche Kritik üben Traditionalist_innen, Modernist_innen und Sufis am Salafismus? Ein Interview über Sprachbarrieren in muslimischen Communities, das theologische Vakuum in Deutschland und die Frage, ob der Salafismus seinen Zenit überschritten hat.

Muslimische Väter – Zwischen stereotypen Rollenbildern und progressiver Männlichkeit

Welche Bilder migrantischer oder muslimischer Männlichkeit existieren in den Medien? Was sind demgegenüber aktuelle Forschungsergebnisse zu sich wandelnen Vorstellungen von Männlichkeit und Väterlichkeit in der Gesellschaft? Gibt es Unterschiede zwischen “muslimischen” und “nichtmuslimischen” Vaterrollen? Ein Interview mit den Wissenschaftlern Michael Tunç und Umut Akkuş.

Der Kinofilm „Womit haben wir das verdient?“ – Schüler_innen diskutieren über Beleidigungen, Religion und Regeln

Vorletzte Woche startete der Kinofilm „Womit haben wir das verdient?“ der österreichischen Regisseurin Eva Spreitzhofer in den deutschen Kinos. Im Trailer wird er angekündigt als „Culture-Clash-Komödie“, die „Rebellion“ und „Überforderung“ zeigt. ufuq.de wollte wissen, was Jugendliche über den Film denken, und hat eine 9. Klasse ins Kino eingeladen.