Geschichte

Verhindern, dass sich Geschichte wiederholt – Teamenden-Fachtag in Augsburg

Wie kann eine zunehmende politische Polarisierung zur Spaltung und zum endgültigen Ausschluss einzelner Gruppen aus der Gesellschaft führen? Was kann man aus der Geschichte lernen und wie kann man dies mit aktuellen Beispielen verknüpfen? Darüber und über ihre eigene Haltung in Workshops mit Jugendlichen haben im März Teamer*innen von ufuq.de-Workshops aus Augsburg, Nürnberg und Würzburg auf einem Fachtag reflektiert. Der emotional bewegende Besuch der Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ des jüdischen Museums Augsburg gab dazu wesentliche Impulse.

Teamende (w/m/d) für die kreative Arbeit mit Jugendlichen in Schul-AGs gesucht

Für das anlaufende Projekt “kiez:story – ich sehe was, was du nicht siehst” von ufuq.de und mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e. V. suchen wir Teamende, die das Projekt in wöchentlich stattfindenden Schul-AGs an drei Berliner Schulen umsetzen. In dem Projekt werden Jugendliche (ca. 14 bis 17 Jahre) dazu ermutigt, sich selbst auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld zu machen.

kiez:story – ich sehe was, was du nicht siehst

Im Projekt kiez:story, das ufuq.de gemeinsam mit medialepfade.org konzipiert und umsetzt, erhalten Jugendliche die Möglichkeit, sich selbst auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld zu machen und diese für die Öffentlichkeit darzustellen. Das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt wird durch von ufuq.de qualifizierte Teamende an drei Berliner Schulen im Rahmen von Schul-AGs umgesetzt.

„…und dann fiel die Mauer“: Diane Izabiliza zu Gast beim ufuq.de Couch Talk

Was bedeutete der Fall der Berliner Mauer 1989 für migrantische Communitys? Im ufuq.de Couch Talk sprechen wir mit Diane Izabiliza, Filmemacherin und Produzentin des Films „Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen“. Der Film entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Erinnerungsorte. Vergessene und verwobene Geschichten“ der Alice Salomon Hochschule Berlin und behandelt den Mauerfall aus der Perspektive von Frauen of Color.

Critical Walks – Schüler_innen sind Geschichte(n) von NSU, Rassismus und Migration auf der Spur

Nach den grausamen Morden zwischen 2000 und 2007 durch den sogenannten Nationalsozialistische Untergrund (NSU) stellte sich alsbald die Frage nach bildungspolitischer Aufarbeitung. Dass diese für Schüler_innen nicht nur in Klassenräumen stattfinden muss, veranschaulicht das vom Kölner Verein La Talpa entwickelte Projekt Critical Walks. In dessen Rahmen können Schüler_innen mit Smartphone-App und QR-Codes Geschichte erfahren, gestalten und dem Geschichtspfad so Schritt für Schritt folgen. Ann-Katrin Lebuhn und Vanessa Höse von der Rosa-Luxemburg-Stiftung stellen die Critical Walks aus Köln-Mülheim, Kassel und Chemnitz vor.

Anders erinnern: Für eine ost-migrantische Erinnerungspolitik

Die offizielle Erinnerungskultur zu 30 Jahren Mauerfall schließt kritische ostdeutsche und migrantische Perspektiven gleichermaßen aus. Für Migrant_innen sind die 1990er Jahre zum Symbol eines ausschließenden Nationalismus geworden, und all jene Ostdeutsche kommen nicht vor, die die Wende vor allem als den Auftakt eines heftigen Abstiegs erinnern. Elisa Gutsche und Pablo Dominguez finden es höchste Zeit, ein multidirektionales Erinnern zu erproben.