Schlagwort: Empowerment

„Klar unseren Standpunkt vertreten und nach außen strahlen“: Kommunikationsworkshops für muslimische Frauen

Mädchen und junge Frauen brauchen Vorbilder. Für muslimische Frauen ist die Frage nach Vorbildern aber oft schwierig. Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen, Lehrerinnen und Engagierten hat sich zusammengetan, um interessante Frauen aus der islamischen Geschichte wieder zu entdecken und Kommunikationsstrategien und Rollenbilder zu entwickeln, die in die moderne Gesellschaft passen.

Yallah! Was tun gegen Rechtspopulismus und antimuslimischen Rassismus?

Neukölln steht für so manche Fehlentwicklung der letzten Jahre: Islamisierung in Deutschland? Gucken Sie nach Neukölln! Umso wichtiger ist es, auch positive Dinge sichtbar zu machen. Wir haben mit Neuköllner Schüler_innen über ein bemerkenswertes Projekt gesprochen, das nicht in dieses Bild passt.

ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen in Berlin

Das Modellprojekt ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen bietet seit 2015, Schüler_innen, Lehrkräften und Eltern in Berlin die Möglichkeit sich bei Diskriminierungsfällen an der Schule Hilfe und Beratung zu holen. Hier können Betroffene Diskriminierung melden, darüber sprechen, oder dagegen vorgehen. Außerdem erarbeitet ADAS im Rahmen eines Clearingverfahrens zusammen mit anderen Akteur_innen einen Handlungsleitfaden für eine diskriminierungssensible Praxis an Schulen. Aliyeh Yegane und Amine Taşdan haben ufuq.de-Mitarbeiterin Aylin Yavaş erzählt, wie ihre Arbeit aussieht.

Akteure der Jugendbildung stärken – Jugendliche vor Radikalisierung schützen

Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) war einer der ersten Vereine, der sich mit dem Thema Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft auseinandersetzte. Mittlerweile engagiert sich die KIgA auch in der Prävention von religiös begründetem Extremismus und profitiert dabei von den Erfahrungen und Netzwerken, die sie in den vergangenen Jahren in Berlin gesammelt hat. Im Gespräch mit Aylin Yavaş berichtet Nina Mühe über das Projekt „Akteure der Jugendbildung stärken – Jugendliche vor Radikalisierung schützen“.

Mitmachen, mitmischen, sich engagieren: Junge Muslim_innen sind aktiver als oft gedacht – und das ist gut so

Wofür engagieren sich junge Muslim_innen? Was unterscheidet ihr Engagement für soziale und politische Themen von dem Engagement anderer Jugendlicher? Diesen Fragen ist der Sozialwissenschaftler Mario Peucker nachgegangen und dabei zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Erstens sind Muslim_innen aktiver als oft gedacht, auch unterscheiden sich Motivation und Art des Engagements nur wenig von dem Gleichaltriger. Zwar engagierten sich viele Muslim_innen innerhalb der muslimischen Gemeinden, allerdings sei dies oft nur der erste Schritt. Viele der Befragten sind darüber zur Mitarbeit in Parteien, Vereinen oder in der Nachbarschaft gekommen. Im ufuq.de-Interview erklärt Peucker, weshalb Engagement gerade für junge Muslim_innen wichtig ist.