bildmachen

Universelle Extremismusprävention am Schnittpunkt von politischer Bildung und Medienpädagogik

Kinder und Jugendliche treffen in Online-Medien regelmäßig auf extremistische Inhalte. Die Studie „Politisches Bildhandeln“, die in Anbindung an das ufuq.de-Projekt „bildmachen: Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in sozialen Medien“ entstanden ist, versucht zu verstehen, wie Jugendliche mit politischen Inhalten in Form von Bildern, GIFs, Memes oder Videos umgehen und in welcher Form sie sich selbst in den sozialen Medien einbringen. Wir veröffentlichen hier die Einleitung der Studie und stellen einen Link zum Download der gesamten Studie zur Verfügung.

Themenzentrierte Medienarbeit mit Memes in der Präventionsarbeit

Das ufuq.de-Projekt bildmachen will Jugendliche für die Strategien und Hintergründe religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien sensibilisieren und Möglichkeiten aufzeigen, mit Memes im Online-Diskurs zu partizipieren. Gelingen die Verzahnung von Inhalten, Methoden und Zielen der politischen Bildung mit jenen der Medienpädagogik, der Präventionsarbeit und des Jugendschutzes? Dr. Georg Materna und Dr. Katja Berg vom JFF – Institut für Medienpädagogik stellen ausgewählte Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation vor.

Neue ufuq.de-Handreichung: „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medienbildung mit Jugendlichen“

In der neuen Handreichung „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medienbildung mit Jugendlichen“ ziehen die bildmachen-Autor_innen zum Ende der Modellprojektphase Bilanz und geben konkrete Tipps für die politische Medienbildung im Internet: Welchen Herausforderungen sind sie in ihrer Arbeit begegnet, welche Ansätze und Methoden haben sie entwickelt?

Bilder des Islams in medialen Lebenswelten – Zwischen antimuslimischem Rassismus und muslimischer Selbstermächtigung

Die Darstellungen des Islams in den Medien sind oft einseitig und zeichnen vielfach ein stereotypes Bild von Muslim_innen. Wie kann es in der pädagogischen Arbeit gelingen, diesem Bild etwas entgegenzusetzen und muslimische Lebensrealitäten als Normalität darzustellen? Das Selbstbild von Muslim_innen in Sozialen Medien kann ein Anknüpfungspunkt an Selbstermächtigungskonzepte sein, die Jugendliche online und offline in ihrem Selbstverständnis stärken.

bildmachen erreichte 2018 mehr als 1.600 Jugendliche und Pädagog_innen

Im Jahr 2018 hat das ufuq.de-Projekt bildmachen mit seinen 67 durchgeführten Praxis-Workshops insgesamt 1.115 Jugendliche und junge Erwachsene erreicht. Die 47 im vergangenen Jahr durchgeführten bildmachen-Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte haben laut Bericht 492 Pädagog_innen und Mulitplikator_innen erreicht. Das hat der Evaluationsbericht des Kooperationspartners JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis ergeben.

Memes und politische Bildung – Wie passt das zusammen? Wir berichten aus einem Berliner bildmachen-Workshop

Seit knapp einem Jahr führen erfahrene bildmachen-Trainer_innen in Schulen und offenen Jugendeinrichtungen in Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und demnächst auch in Niedersachsen Fortbildungen und Workshops durch. Das Angebot an lebensweltlichen Themen, zu denen die Jugendlichen arbeiten können, ist breit: Es geht um den Umgang mit Sozialen Medien, Chancen der sozialen Vernetzung, aber auch um Fake News und Hate Speech.

Noch Workshops für 2018 buchbar!

Wir bieten Workshops zu Themen rund um Religion, Rassismus und religiös begründeten Extremismus an. Die „Wie wollen wir leben?“-Workshops werden von jungen Teamer_innen geleiteten und bieten Raum für Gespräche zu Religion, Identität und Zugehörigkeit. In den bildmachen-Workshops geht es vor allem um die Förderung von Medienkompetenz in der Auseinandersetzung mit islamistischen Ansprachen.

Pressemitteilung: Projekt „bildmachen“ bezieht neues Büro

Das fünfköpfige Team des Projekts „bildmachen“ hat ein eigenes Büro in der Berliner Hermannstraße bezogen. Die Räume von ufuq.de hatten für das wachsende Team nicht mehr genügend Platz geboten.
Berlin – In der Berliner Hermannstraße hat das Team des Projekts „bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien“ neue Büroräume bezogen. Damit reagiert ufuq.de auf den zusätzlichen Platzbedarf des wachsenden Teams.

Pressemitteilung: Projekt „bildmachen“ startet Website www.bildmachen.net gegen Hassrede und Radikalisierungen

Die neue Internetseite www.bildmachen.net informiert über Workshops und Fortbildungen, die bei Jugendlichen eine kritische Medienkompetenz im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen fördern und alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufzeigen sollen.
Berlin – Unter der URL www.bildmachen.net hat das Projekt „bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen“ unter der Leitung von ufuq.de seine eigene Website gestartet.