Berlin

Yallah! Was tun gegen Rechtspopulismus und antimuslimischen Rassismus?

Neukölln steht für so manche Fehlentwicklung der letzten Jahre: Islamisierung in Deutschland? Gucken Sie nach Neukölln! Umso wichtiger ist es, auch positive Dinge sichtbar zu machen. Wir haben mit Neuköllner Schüler_innen über ein bemerkenswertes Projekt gesprochen, das nicht in dieses Bild passt.

Was wird aus dem Kopftuchverbot für Lehrerinnen in Berlin?

In vielen anderen Bundesländern ist das Kopftuch für Lehrerinnen inzwischen kein Ausschlusskriterium mehr: Seit das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot kippte, werden in Schulen und in der öffentlichen Verwaltung zunehmend auch Stellen mit Frauen besetzt, die das Kopftuch tragen. Nur nicht in Berlin, denn hier gilt nach wie vor das Neutralitätsgesetz. Doch wie lange noch? Auch im neuen Senat zeichnet sich keine einheitliche Position ab, die Diskussion geht also weiter. Und natürlich eignet sich das Thema auch für Diskussionen mit Schüler_innen. Julia Gerlach von ufuq.de hat die wichtigsten Fakten, Argumente und Hintergründe zusammengestellt.

Alles inszeniert? Anregungen zum Umgang im Unterricht mit Fragen zum Anschlag in Berlin

„Der Anschlag in Berlin stinkt zum Himmel.“ Solche und ähnliche Aussagen werden in sozialen Medien heiß diskutiert – und können nach den Weihnachtsferien auch im Unterricht zur Sprache kommen. Im Klassenzimmer wird es kaum möglich sein, die Arbeit der Ermittlungsbehörden im Detail zu diskutieren. Dennoch können solche Einwände, wenn sie denn von Schülerinnen und Schülern geäußert werden, für weitergehende Gespräche über Hintergründe und Folgen islamistischer Gewalt genutzt werden.

Bericht: “Antisemitismus als Problem und Symbol”

Der Auseinandersetzung mit antisemitischen Einstellungen ist ein Kurzfilm unserer Filmreihe “Wie wollen wir leben?” gewidmet. Kein Zweifel, auch unter jungen Muslimen sind antisemitische Einstellungen verbreitet. Dennoch sollte man angesichts der wiederaufkommenden Debatte über einen vermeintlichen “Import des Antisemitismus” aus dem Nahen Osten die Zahlen im Hinterkopf haben, die die Bundesregierung kürzlich veröffentlicht hat: Von 167 antisemitischen Straftaten, die zwischen Januar und März 2015 in Deutschland gemeldet wurden, waren 159 dem rechten Spektrum zuzuordnen.