Antisemitismus

… den Antisemitismus bei den „Anderen“ suchen? – Verhältnisbestimmungen mit Blick auf Antisemitismus unter „Muslim*innen“

Obwohl antisemitische Haltungen in allen Teilen der deutschen Gesellschaft zu finden sind, werden Muslim*innen und als muslimisch gelesene Personen häufig als besondere Problemträger*innen beschrieben. Unberücksichtigt bleibt dabei, wie viel Bedeutung Muslim*innen ihrem Glauben selbst zumessen und ob ihre Religiosität tatsächlich mit Antisemitismus in Verbindung steht. Dr. Stefan Hößl hat diese Fragen in seiner Studie „Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen“ untersucht und festgestellt, dass religiöse Bezüge sowohl Anschlussstellen für Antisemitismus bieten als auch Antisemitismus entgegenstehen können.

„Ganz nebenbei“ – Pädagogische Arbeit und Prävention bei ufuq.de im Spiegel migrationsgesellschaftlicher Entwicklungen

Mit Beginn des Jahres hat ufuq.de seine Arbeitsfelder und Projekte neu aufgestellt. Neue Projekte sind hinzugekommen, bestehende wurden mit der neuen Fachstelle in Berlin in einen anderen Organisationsrahmen gestellt. Wie sehen pädagogische Arbeit und Prävention bei ufuq.de im Spiegel migrationsgesellschaftlicher Entwicklungen inzwischen aus? In welchem Verhältnis stehen pädagogische Angebote und „universelle“ Prävention? Dazu äußern sich Canan Korucu und Jochen Müller von der ufuq.de-Geschäftsführung im Interview.

Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

Broschuere Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule 2020

Alltag von Jüdinnen und Juden in Berlin, Auseinandersetzung mit antisemitischen Vorurteilen, Thematisierung des Holocaust
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie/Anne Frank Zentrum (Berlin 2020)

Radikaler Respekt? Überlegungen zu Emotionen in Pädagogik und politischer Bildung am Beispiel von antimuslimischem Rassismus und Antisemitismus

Wut und Agressionen sind Emotionen, die unter Jugendlichen ihren Ausgang in antimuslimischem Rassismus und israelbezogenen Antisemitismus finden können. Dass es pädagogisch zielführend sei, die menschengruppenfeindlichen Äußerungen der Jugendlichen nach ihrer Motivlage zu ergründen, zeigt ufuq.de Co- Geschäftsführer Dr. Jochen Müller in diesem Beitrag aus der Zeitschriftenreihe Ligante der BAG RelEx. Darin plädiert er für eine vermehrte Berücksichtigung von Emotionen in der politischen Bildungsarbeit und warnt davor, das Feld der Emotionen den Ideologien zu überlassen.

Der Nahostkonflikt in Unterricht und Schule

Der Nahostkonflikt ist an Schulen immer wieder Thema. Er bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Fachunterricht und lässt sich auch in fachübergreifenden und extracurricularen Kontexten aufgreifen. Das Dossier bietet einen Überblick über möglichen Themen und Ansätze sowie über Materialien und Kooperationspartner. Es wurde erstellt von ufuq.de und herausgegeben von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin.