Aktivismus

„Wovon träumst du eigentlich nachts?“ – ein neuer Podcast von ufuq.de

ufuq.de startet seine erste Podcast-Reihe und fragt: „Wovon träumst du eigentlich nachts?“ Der Podcast richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an interessierte Fachkräfte. Die Frage, wovon geträumt wird, beantworten monatlich in jeder Folge verschiedene junge Gäst*innen aus der Zivilgesellschaft. Verständlich und ohne Fachjargon erzählen junge Menschen, was sie derzeit gesellschaftspolitisch beschäftigt, wie sie sich gegen Missstände engagieren und wie sie eigentlich leben wollen. Entstanden ist der Podcast im Rahmen der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin.

Folge 1: Black Lives Matter mit Jamila Hassan

Nach George Floyds Tod Ende Mai 2020 fragt man sich erneut: Was ist eigentlich Rassismus? Ist die Bekämpfung von Rassismus etwas, worum sich Betroffene kümmern müssen? Wie können Schüler*innen gegen Ungerechtigkeiten aktiv werden? In der ersten Folge erzählt Lehramtsstudentin und Aktivistin Jamila Hassan (Name geändert, Anm. d. Red.) von ihrer aktivistischen Arbeit im Schulalltag und erklärt, wieso die Jugendlichen, auch ohne dass sie etwas tun müssen, einfach „cool“ sind.

Salaam-Schalom Initiative: jüdische und muslimische Realitäten sichtbar machen!

In der Salaam-Schalom Initiative engagieren sich mehr als 120 Menschen; vor allem Jüd_innen und Muslim_innen. Die Initiative ist in unterschiedlichen Bereichen aktiv: Kultur, Politik, Bildung, Medien. Sie organisiert regelmäßig Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops oder Demonstrationen. Die Künstlerin Adi Liraz hat ufuq-Mitarbeiterin Aylin Yavaş erklärt, worauf es ankommt beim Salaam-Schalom-jüdisch-muslimischen-Miteinander.

#ausnahmslos: “Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall“

Die Kampagne #ausnahmslos ist eine Reaktion auf die sexistischen Übergriffe der Silvesternacht und die teilweise rassistischen Debatten, die auf sie folgten. Den Initiatorinnen fordern, sowohl Sexismus als auch Rassismus in den Blick zu nehmen. „Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall“, heißt es in der Erklärung, die von tausenden Menschen unterzeichnet wurde. Innerhalb von wenigen Tagen erhielt die Facebook-Seite über 8.800 likes, auf Twitter hat die Seite mittlerweile 2500 Follower. Über die Kampagne und die Frage, welche Konsequenzen aus den Übergriffen und der aktuelle Debatte zu ziehen sind, haben wir mit Antje Schrupp, eine der Initiatorinnen der Kampagne, gesprochen.