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bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien (2017-2019)
Workshops zur Förderung kritischer Medienkompetenz

Das Projekt bildmachen“ förderte von 2017 bis 2019 mit Workshops die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen. Dabei werden alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufgezeigt. Die interdisziplinäre Ausrichtung verbindet Ansätze der politischen Bildung, der Präventionsarbeit, der Medienpädagogik sowie des Jugendschutzes und überträgt diese in eine nachhaltige präventive und handlungsorientierte Jugendarbeit. In Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte werden medienpädagogische Anregungen gegeben, die Jugendliche gegen extremistische Ansprachen stärken sollen.

Begleitstudie: „Politisches Bildhandeln. Der Umgang Jugendlicher mit visuellen politischen, populistischen und extremistischen Inhalten in sozialen Medien“

Die Studie entstand im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes und wurde von JFF – Institut für Medienpädagogik verfasst. Die Studie widmet sich dem Umgang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit politischen, populistischen oder extremistischen Bildern: Welche Rolle spielen politische Themen im Bildhandeln von Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Inwieweit erkennen sie die ideologischen Inhalte von populistischen bzw. extremistischen Bildern? Welche Inhalte betrachten sie als politisch, welche als extremistisch? Inwieweit positionieren sie sich zu politischen Themen in sozialen Medien?

Die Studie kann hier heruntergeladen werden: www.zenodo.org

Handreichung für die Praxis: „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medienbildung mit Jugendlichen“

Die Handreichung fasst die Erfahrungen des Projektes „bildmachen“ zusammen und stellt konkrete Übungen vor, um mit Jugendlichen über Internetphänomene wie Fake News, Hate Speech oder Filterblasen ins Gespräch zu kommen und eigene Inhalte zu produzieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Memes als einfach zu gestaltende, aber sehr aussagekräftige Bildformate, die sich für die politische Medienbildung anbieten.

Die Handreichung kann hier (pdf) heruntergeladen werden.

Wer hat das Projekt umgesetzt und von wem wurde es finanziert?

bildmachen ist ein Projekt von ufuq.de in Zusammenarbeit mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V. (AJS, Köln) sowie dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg (2017 bis 2018).

Ab 2019 wurden bildmachen-Workshops und Fortbildungen in Zusammenarbeit mit ufuq.de auch durch das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ, Niedersachsen) angeboten.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie Leben!“ gefördert und durch die Bundesländer mitfinanziert (August 2017 bis Dezember 2019).

Das Angebot wird ab 2020 im Rahmen der ufuq.de-Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, Antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin weitergeführt.

Kontakt

Canan Korucu (canan.korucu@ufuq.de)

Maryam Kirchmann (maryam.kirchmann@ufuq.de)

Tel.: 030/ 98 34 10 51

 

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2017-2019 GEFÖRDERT VON IM RAHMEN DES BUNDESPROGRAMMS
Ansprechpartner*innen
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Canan Korucu canan.korucu@ufuq.de
Maryam Kirchmann maryam.kirchmann@ufuq.de
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