Im Schulalltag treffen reguläre Abläufe auf religiöse Bedarfe – etwa während des Ramadans. Die Fachstelle Berlin bei ufuq.de lädt pädagogische Fachkräfte zur kollegialen diskriminierungskritischen Situationsberatung zu religionsbezogenen Themen ein, um sich über Praxisbeispiele auszutauschen und gemeinsam Handlungsansätze zu entwickeln. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt, Anmeldeschluss ist der 22. Februar.
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sind in ihrem Berufsalltag mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Im superdiversen Klassenzimmer treffen dabei zusätzlich unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse aufeinander, während im hektischen Alltag oft wenig Zeit bleibt, diesen Spannungsfeldern diskriminierungssensibel zu begegnen.
Die diskriminierungskritische kollegiale Situationsberatung setzt genau hier an: Sie bietet Raum, um herausfordernde Situationen zu reflektieren und gemeinsam praxisorientierte Handlungsansätze zu entwickeln.
- Wie können reguläre Abläufe gewährleistet und gleichzeitig religiöse Bedarfe berücksichtigt werden?
- Wie kann Konflikten unter Jugendlichen begegnet und ihnen vorgebeugt werden?
- Und welche Rolle spielt die eigene Haltung im Umgang mit Religiosität?
Diesen und ähnlichen Fragen gehen wir im kollegialen Austauschformat gemeinsam nach. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die in ihrem Berufsalltag mit vergleichbaren Themen konfrontiert sind und diese diskriminierungssensibel besprechen möchten.
Wann: Dienstag, 24.02.2026, 16:00 – 18:00 Uhr
Wo: ufuq.de-Büro, Dudenstraße 6, 10965 Berlin (nicht barrierefrei)
Anmeldung: Bis zum 22.02.2026 per E-Mail an fachstelle-in-berlin@ufuq.de mit Namen, Institution und ggf. konkreten Fragestellungen.
Hinweis: Zum Fastenbrechen werden wir gemeinsam eine Kleinigkeit essen.
Die Situationsberatung wird von der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin bei ufuq.de veranstaltet.
In der zweiten Jahreshälfte bieten wir weitere Veranstaltungen im Rahmen des kollegialen Austauschformats zu den Themen Queerfeindlichkeit und Sexismus an. Wir veröffentlichen dazu rechtzeitig alle relevanten Informationen.
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