Jugend und Kultur in der Migrationsgesellschaft: Protest, Innovation und Aneignung der Verhältnisse

Jugendkulturen halten der Gesellschaft einen Spiegel vor. Im Selbstverständnis von Jugendlichen spiegeln sich die Bedingungen, in denen sie aufwachsen und erwachsen werden. Tobias Studer beschreibt in seinem Artikel das „kulturelle Experimentieren“ von Jugendlichen und deren „kreativen Umgang mit den vorgefundenen, nicht selbst gewählten Umständen“ im Kontext der Migrationsgesellschaft. Dabei betont er die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen, die das Selbstverständnis von Jugendlichen prägen.

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Die populäre Literatur zur Jugend ist schier endlos, insbesondere was Elternratgeber oder Versuche betrifft, Jugendliche als eine bestimmte Lebensphase im schulischen oder sozialpädagogischen Rahmen fassbar zu machen. Die mediale Darstellung von Jugendlichen neigt bisweilen zur Hysterie, die öffentliche Beschäftigung mit Jugendlichen und ihren Lebensentwürfen ist nur selten differenziert und tendenziell eher aufgeregt. Dies zeigt sich im Falle von Jugendkulturen, welche in Migrationsgesellschaften des Öftern als problematisch etikettiert werden. Sie werden gerne als „Gangs“ beschrieben, welche das städtische Leben der angepassten Mehrheit beunruhigen (Ottersbach/Zitzmann 2009). Es gerät dabei vor lauter Aufregung über vermeintliche Schwierigkeiten mit Jugendgruppen aus dem Blick, dass Jugend nicht nur auf die einzelnen Individuen bezogen ist, sondern als eine spezifische Lebensphase eine Funktion in der Gesellschaft erfüllt. Hierbei handelt es sich nicht um eine neue theoretische Erkenntnis, es ist aber dennoch überraschend, dass bestimmte theoretische Analysen nicht stärker Eingang in die öffentlichen Debatten finden. Sie würden zu einer gewissen Unaufgeregtheit im Umgang mit Jugendlichen und Jugendkulturen beitragen.[1]

Jugend als „zweite Chance“

Jugend ist keine anthropologische Konstante, also etwas, das seit jeher in der aktuellen Form existiert. Sie ist als Lebensphase abhängig von den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen zu betrachten: Erst im Bürgertum des 18. Jahrhunderts setzte sich im Zusammenhang mit der zusehends mechanisierten Produktionsweise und der damit notwendigen verlängerten Ausbildungszeit (Brückner 2004 (1981), S. 27) ein Verständnis von Jugend als Lern- und Entwicklungsphase durch, der mit besonderer pädagogischer Aufmerksamkeit und einer geschlechtsbezogen differenzierten Erziehung begegnet werden muss.

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Studer Tobias ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz und im Institut für Regional- und Migrationsforschung. Er forscht zu den Themen Theorien der Sozialen Arbeit, Arbeitsintegration und Ausgrenzung, Migration und Arbeit, Pflegefamilien und Bildung und Sozialpädagogik.

Der gesteigerte Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften machte es notwendig, die unmittelbare Verwertung der Arbeitskräfte junger Menschen zu vermeiden und den Eintritt ins Erwerbsleben zeitlich zurückzustellen, um die notwendigen Basisqualifikationen zu vermitteln (vgl. Brückner 2004 (1981), S. 26f.). Jugendliche wurden damit aus den Zwängen der Erwerbsarbeit freigestellt, wurden aber noch nicht als vollwertige Gesellschaftsmitglieder akzeptiert, da sie zwar erwachsen, jedoch ökonomisch noch immer abhängig von der Elterngeneration sind.[2] Diese Situation der Jugendlichen ermöglicht ihnen ein kulturelles Experimentieren und einen kreativen Umgang mit den vorgefundenen, nicht selbst gewählten Umständen.

Dieses Experimentieren bewirkte eine Dynamisierung, die die kapitalistische Gesellschaft in Bewegung hielt. Jugend übernimmt in dieser Lebensphase eine gesellschaftliche Funktion. Die Institutionalisierung von Jugend als psychosoziales Moratorium ist eine Voraussetzung für kulturellen Wandel, gleichzeitig aber auch massgeblich abhängig von den veränderten Produktionsbedingungen, welche eine verlängerte Phase des Lernens nach sich ziehen: Mit dem kritischen Entwicklungsschub, welcher mit der Adoleszenz einhergeht, werden die in der Kindheit erlernten und in der Familie und der Schule stabilisierten Verhaltensmuster und Erfahrungen verflüssigt und neu strukturiert, diesmal allerdings in Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Kultur. „Erst durch die Adoleszenz wird der Mensch gleichsam geschichtsfähig, d.h. fähig, sich eine Geschichte zu schaffen, indem er Vergangenes symbolisiert und dem Prinzip der Nachträglichkeit zugänglich macht“ (Erdheim 1993, S. 942). Damit wird auch die Gesellschaft als veränderbar erkannt. Soziologisch betrachtet kommt der Adoleszenz die Funktion zu, gesellschaftliche Verhältnisse zu dynamisieren, sprich in Bewegung zu halten, neue Ideen zu entwickeln, Innovationen aufrechtzuerhalten. Die Adoleszenz lässt sich also aus zwei Gesichtspunkten betrachten: Einerseits stellt sie für den einzelnen Menschen eine zweite Chance dar, andererseits lässt sie sich gesellschaftlich als Voraussetzung verstehen, dass Geschichte entstehen kann und Institutionen nicht nur tradiert, sondern auch verändert werden können (Erdheim 1988, S. 197).

Kultur als profane Kreativität

Der Begriff der Kultur wird des Öftern mit einem elitären Verständnis von Kunst verknüpft und von Vertreterinnen und Vertretern der „offiziellen“, institutionalisierten Kultur, d.h. von Kunstgalerien, Museen, Theatern beansprucht. Dagegen wehrten sich die Theoretikerinnen und Theoretiker der Cultural Studies, insbesondere in der Person von Paul Willis, welcher seiner Theorie zur Herstellung von Kultur die Annahme zugrunde legt, dass Kultur „profan“ im Sinne einer alltäglichen Gewöhnlichkeit sei (Willis 1981, S. 17f.). Willis untersuchte das Phänomen, „dass unterdrückte, untergeordnete bzw. Minderheitengruppen eine eigene kraftvolle Kultur aufbauen können und nicht einfach die Gelackmeierten sind, die Opfer in einem sozialen System, das sich überwältigend vor ihnen auftürmt und von den kapitalistischen Medien und Einrichtungen des Kommerzes bestimmt wird“ (Willis 1981, S. 17). Er geht davon aus, dass Kultur aus den alltäglichen und konkreten Zusammenhängen heraus mit den dort jeweils vorhandenen Ressourcen entwickelt und neu geschaffen wird: „Nur reale Menschen, die in einer unbeständigen Welt an realen Dingen arbeiten, bringen tatsächlich neue Bewegungen in Stil, Bewusstsein und Gefühl hervor – neue lebendige Kunst“ (Willis 1981, S. 17). Nach Willis manifestiert sich Kultur nicht in Gegenständen, sondern in Bedeutungszuschreibungen und Sinnstiftungen, die Menschen mit Erfahrungen und Dingen verbinden. Kultur ist also nicht ein Ensemble von Gegenständen, sondern die Art bzw. die Form, wie das Rohmaterial der sozialen und materiellen Existenz bearbeitet wird (Clarke et al. 1981). Kultur ist danach zu verstehen als Praxis, sie ist in steter Veränderung, bleibt unabgeschlossen und bildet eine „gemeinsame materielle Erfahrung“ (Willis 1981, S. 19). Grundlage der Produktion von Kultur durch die betroffenen Personen sind die konkreten, materiellen Lebenserfahrungen von Menschen, die sich entlang von Zeit, Ort und vor allem der sozialen Position der jeweiligen Menschen unterscheiden und mit Sinn versehen werden.

Jugend und Kultur in Migrationsgesellschaften

Jugend stellt also eine Lebensphase dar, in deren Zentrum die Produktion von Kultur steht und deren Funktion sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung, sondern auch auf die gesellschaftliche Weiterentwicklung von Kultur bezieht. Sie ist einerseits geprägt durch die Ablösung von der Familie und der damit verbundenen Enkulturation, andererseits aber auch durch das Verhältnis zur Arbeit und dem Umgang mit den eigenen „Größen- und Allmachtsphantasien“ (Erdheim 1982). Es kann von einer „verlängerten Adoleszenz“ als die für moderne Gesellschaften adäquate Form gesprochen werden, da sie „die Antagonismen zwischen Familie und Kultur voll aus[lebt] und […] damit eine wesentliche Voraussetzung mit[bringt], um die Aufgabe der Kultur, immer mehr Menschen zu verbinden, zu bewältigen. Die sich wandelnde Kultur gibt dem Jugendlichen die Chance, seine Kreativität experimentell auszuprobieren. Dabei sind Konflikte unvermeidlich, aber die Auseinandersetzungen sind notwendig einerseits als Wiedergutmachung früher erlittener Traumen, andererseits zur Vergesellschaftung der Größen- und Allmachtsphantasien“ (Erdheim 1982, S. 316). Durch die zunehmend automatisierte Produktionsweise werden die Möglichkeiten von Sinnstiftungen bei der Arbeit weitgehend zerstört und die sinnstiftenden Tätigkeiten verschieben sich auf den Freizeitbereich und in die Konsumsphäre (Willis 1991). Die Adoleszenz ist der Moment, wo gesellschaftliche Verhältnisse und familiäre Sozialisation in Frage gestellt werden. Kann dieses Kritikpotential nicht im Rahmen einer verlängerten Adoleszenz vergesellschaftet werden, kann es im weiteren Entwicklungsverlauf in die Latenz verschoben werden, indem es nicht dem Kulturwandel, sondern vielmehr der Reproduktion gesellschaftlicher Verhältnisse dienstbar gemacht wird (Studer/Vogel 2010).

Die Bedeutungsgebungen Jugendlicher bei der Verwendung von Kulturprodukten und die kreativen symbolischen Elemente des gewöhnlichen Lebens sind nicht beliebig, sondern in den jeweils vorfindbaren sozialen Lebensbedingungen verortet, und können sich auf die Widersprüche und Strukturen beziehen, die Menschen in Schule, Arbeit, Nachbarschaft etc. und als Mitglieder bestimmter Geschlechter, Klassen und Altersgruppen erfahren (Willis 1991, S. 38). Zentral ist hierbei erstens die Frage, wer welche Möglichkeiten des Durchlaufens einer verlängerten Adoleszenz hat und inwiefern hierbei entlang von sozialer Ungleichheit systematische Benachteiligungen festgemacht werden können. Die schulische Benachteiligung zieht einen frühen Eintritt in die Arbeitswelt und eine kurze Phase der Qualifikation jenseits des Verwertungszwangs der erlernten Inhalte nach sich und verhindert die Phase eines psychosozialen Moratoriums, in welcher die adoleszenten Phantasien ausagiert und in ein Verhältnis zur dominanten Kultur gesetzt werden können. Erdheim verortet an dieser Stelle die gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit, da gerade die primärsozialisatorischen Erfahrungen benachteiligter Gesellschaftsschichten keinen Eingang in die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse finden (Erdheim 1982, S. 317ff.). Der „soziale Ort“ (Bernfeld 1929) der Jugendlichen beeinflusst die Bedingungen zur Bewältigung von Adoleszenz: Wenn Jugendliche tendenziell stärker entfremdeten und fremdbestimmten Arbeitstätigkeiten nachzugehen gezwungen sind, hat das nach Erdheim zur Folge, dass deren Phantasien abgespalten und von der Arbeit abgetrennt werden (Erdheim 1982, S. 311f.). Den Freizeitaktivitäten kommt eine grössere Bedeutung zu, der Anspruch an die Arbeit, zur Selbstverwirklichung beizutragen, wird zugunsten einer scheinbar autonomen Gestaltung der Freizeit geopfert. Anstatt nach einer Synthese zwischen den eigenen Wünschen und den Forderungen der Realität zu streben, werden die Ich-Leistungen zur Konstruktion von Ideologien im Sinne von gesellschaftlicher Unbewusstmachung verwendet (Redl/Wineman 1984). Damit rücken auch Peer-Groups in ein anderes Licht, wenn sie nicht der Autonomieentwicklung dienen, sondern vielmehr der Regression; die Integration in die Gruppe schafft Techniken zur Vermeidung von Schuldgefühlen, die Ich-Funktionen nicht in den Dienst der Kulturveränderung, sondern auf die Seite der Bedürfnisbefriedigung gestellt zu haben. Die Mechanismen sind, wie oben ausgeführt, ins Verhältnis zu den jeweils vorfindlichen sozialen Orten hinsichtlich Schule und Arbeit zu setzen.

Wenn Jugendkultur nun zweitens nicht in erster Linie als Gruppenbildung, sondern vielmehr als kreativer Umgang mit den kulturell vorherrschenden Beständen verstanden wird, dann rücken die Sinngebungsprozesse durch die Jugendlichen selber ins Zentrum. Dabei interessieren gerade die kleinen Auffälligkeiten jugendlicher Alltagshandlungen, die neue Formen der Sinnstiftung im Umgang mit den gesellschaftlich weitgehend anerkannten Kulturprodukten vermuten lassen: Sei es beispielsweise der kreative und eigenwillige Umgang mit verschiedenen Sprachen (Schnitzer 2013), die Nutzung von Stilmitteln wie Kleidung und Haarschnitt (Clarke 1981; Willis 1981; Willis 1991) oder auch die Adaption von Musikrichtungen. Zu bedenken ist allerdings, dass durch eine grundlegend fehlende Anerkennung in der Arbeit auch eine regressive Tendenz erfolgen kann, welche sich darin äussert, askriptive Merkmale wie Nationalität oder auch Körperlichkeit noch stärker zu betonen, respektive sich durch die Zugehörigkeit zu bestimmten national einheitlichen Gruppen einen verbesserten sozialen Status, zumindest in der jeweiligen Gruppe, zu verschaffen. Clarke wies darauf hin, dass der subversive Gebrauch der Kulturwaren in Jugendgruppen auf der Ebene des Konsums stattfindet; dies hatte in diesem Falle zur Folge, dass „die Verdrängung ihrer Arbeitserfahrungen in der subversiven Nutzung der Freizeit […] die Produktionsweise, auf der die Warenform letztlich beruht, völlig unangetastet [liess]“ (Clarke 1981, S. 154).

Der Adoleszenz kommt innerhalb von Migrationsgesellschaften insofern eine besondere Bedeutung zu, weil Jugendliche in dieser Entwicklungsphase sowohl auf der individuellen wie auch kollektiven Ebene einen Beitrag zur Kulturentwicklung zu leisten in der Lage sind. Die jugendkulturelle Ästhetik dient einerseits der gesellschaftlichen Dynamisierung und Innovation, andererseits lassen sich daran auch Umgangsformen der Jugendlichen mit den vorfindbaren Verhältnissen ablesen, die sich sowohl in einer widerständigen wie aber auch in einer regressiven Weise äußern können.

Anmerkungen

[1] Detailliertere Ausführungen zu den theoretischen Positionen finden sich in meinem Beitrag im Band Jugendkulturen (Studer 2013).

[2] Dies zeigt sich auch heute noch in sogenannten Teilreifen Jugendlicher (Mitterauer 1986), wie beispielsweise das Ende der Schulpflicht, die gesetzliche Volljährigkeit oder das Mindestalter zum Erlangen einer Fahrerlaubnis, etc.

Literatur

Bernfeld, Siegfried (1929). Der soziale Ort und seine Bedeutung für Neurose, Verwahrlosung und Pädagogik. In: Werder, Lutz von/Wolff, Reinhart (Hg.). Antiautoritäre Erziehung und Psychoanalyse. Ausgewählte Schriften. Bd. 3. 4. Aufl. Frankfurt/M: März Verlag. S. 198-211.

Brückner, Peter (2004 (1981)). Sozialpsychologie des Kapitalismus. Giessen/ Hamburg: Argument-Verlag und Psychosozial-Verlag.

Clarke, John (1981). Stil. In: Clarke, John/Cohen, Phil/Corrigan, Paul/Garber, Jenny/Hall, Stuart/Hebdige, Dick/Jefferson, Tony/McCron, Robin/McRobbie, Angela/Murdock, Graham/Parker, Howard/Roberts, Brian (Hg.). Jugendkultur als Widerstand. Milieus, Rituale, Provokationen. Herausgegeben vom Arbeitskreis „Kommunikationsverhältnisse“. Frankfurt/M: Syndicat. S. 133-157.

Clarke, John/Cohen, Phil/Corrigan, Paul/Garber, Jenny/Hall, Stuart/Hebdige, Dick/Jefferson, Tony/McCron, Robin/McRobbie, Angela/Murdock, Graham/Parker, Howard/Roberts, Brian (1981) (Hg.). Jugendkultur als Widerstand. Milieus, Rituale, Provokationen. Herausgegeben vom Arbeitskreis „Kommunikationsverhältnisse“. Frankfurt/M: Syndicat.

Erdheim, Mario (1982). Die gesellschaftliche Produktion von Unbewusstheit. Eine Einführung in den ethnopsychoanalytischen Prozess. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Erdheim, Mario (1988). Adoleszenz zwischen Familie und Kultur. In: Erdheim, Mario (Hg.). Die Psychoanalyse und das Unbewusste in der Kultur. Frankfurt/M: Suhrkamp. S. 191-214.

Erdheim, Mario (1993). Psychoanalyse, Adoleszenz und Nachträglichkeit. In: Psyche. 47. Jg. S. 934-950.

Mitterauer, Michael (1986). Sozialgeschichte der Jugend. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Ottersbach, Markus/Zitzmann, Thomas (2009) (Hg.). Jugendliche im Abseits. Zur Situation in französischen und deutschen marginalisierten Stadtquartieren. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden.

Redl, Fritz/Wineman, David (1984). Kinder, die hassen. Auflösung und Zusammenbruch der Selbstkontrolle. München, Zürich: Piper.

Schnitzer, Anna (2013). Sprich mit mir – Zur Rolle der Sprache für die Integration von Familien mit Migrationshintergrund. In: Geisen, Thomas/Studer, Tobias/Yildiz, Erol (Hg.). Migration, Familie und soziale Lage. Beiträge zu Bildung, Gender und Care. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 125-144.

Studer, Tobias (2013). Migration und Jugendkultur – Zwischen Widerstand und Rückzug. In: Ottersbach, Markus/Steuten, Ulrich (Hg.). Jugendkulturen – Lebensentwürfe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Oldenburg: IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle. S. 34-50.

Studer, Tobias/Vogel, Margot (2010). Gesellschaftliche Prozesse der Unbewusstmachung am Beispiel von Rechtsextremismus und Jugend. In: Riegel, Christine/Scherr, Albert/Stauber, Barbara (Hg.). Transdisziplinäre Jugendforschung. Grundlagen und Forschungskonzepte. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 233-252.

Willis, Paul (1981). „Profane Culture“ Rocker, Hippies: Subversive Stile der Jugendkultur. Frankfurt/M: Syndikat.

Willis, Paul (1991). Jugend-Stile. Zur Ästhetik der gemeinsamen Kultur. Hamburg/ Berlin: Argument.