Themen und Formate
„Wie wollen wir leben?“-Workshops

Der Islam gehört zu Deutschland, doch für viele ist dies nicht selbstverständlich. Das erschwert den Umgang mit Fragen und Konflikten im Umgang mit entsprechenden Fragen, die sich in Schulen und Jugendeinrichtungen ergeben können. Konflikte werden durch Unwissenheit und Ressentiments genährt. Dies kann zur Abwertung, Abgrenzung oder Diskriminierung Anderslebender und Andersdenkender führen.

Die Workshops bieten Raum für Gespräche und Auseinandersetzungen mit Fragen zu Religion, Identität und Zugehörigkeit und fördern die Teilhabe von Jugendlichen in der Gesellschaft. Sie sensibilisieren für demokratie- und freiheitsfeindliche Einstellungen und bieten Alternativen zu islamistischen Angeboten. Dabei bieten wir fünf Workshopmodule zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, die sich für Altersgruppen von der 5. bis zur 12. Klasse eignen.

Ziel der Workshops ist es, ein reflektiertes Selbstverständnis und einen konstruktiven Umgang mit religiösen und nichtreligiösen Normen und Werten zu fördern und alternative Orientierungen und Handlungsoptionen zu islamfeindlichen und islamistischen Weltbildern aufzuzeigen. Religiöse Fragen, die viele Jugendliche beschäftigen, sind der Aufhänger für unsere Workshops, es geht aber ausdrücklich nicht um ‚Religionsunterricht‘. In den Workshops werden diese Fragen in allgemeine ethische und gesellschaftliche Fragen ‚übersetzt‘, bei denen religiöse und nichtreligiöse Perspektiven eine Rolle spielen.

Die Workshops werden von Teamer*innen in Schulklassen und Jugendeinrichtungen durchgeführt. Die Teamer*innen sind zwischen 20 und 30 Jahren alt und mehrheitlich muslimischer Herkunft (mehr oder weniger religiös). Mit ihrer Persönlichkeit und Biografie erleichtern sie das Gespräch mit muslimisch sozialisierten Schüler*innen und ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in Fragen rund um die Themen Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus, ohne dabei als ‚Islamexpert*in“’oder Theolog*innen zu agieren. Vielmehr regen sie das Gespräch in der Gruppe an und machen unterschiedliche Perspektiven deutlich.

Die Workshops können von Schulen und Jugendeinrichtungen kurzfristig und nach akutem Bedarf bzw. zu den jeweils aktuellen Themen unter den Jugendlichen angefragt werden. So können die Teamer*innen ohne längeren Vorlauf direkt auf die jeweilige Situation in den Klassen und Jugendeinrichtungen reagieren.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der angebotenen Workshop-Module.

Materialien zu den Workshops

Das Heft „Methoden für die pädagogische Arbeit zu Islam, Antimuslimischem Rassismus und Islamismus“, in dem einige Methoden der Workshops vorgestellt werden,  finden Sie hier.

Das Filmpaket „Wie wollen wir leben?-Filme und Methoden für die pädagogische Praxis zu Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Demokratie“ können Sie hier herunterladen und bestellen.“

Hier finden Sie Kurzvideos (u.a. zu Aussteiger*innen aus dem Salafismus sowie zu Islam und LGBTQI*) aus der Reihe, die ufuq.de zusammen mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) in Hamburg im Auftrag des BMFSFJ für die pädagogische Arbeit produziert hat.

Kontakt

Projektkoordination: Julia Schwieder-Rietdorf (julia.schwieder@ufuq.de)

Tel.: 030/ 98 34 10 51

Themen und Formate
„bildmachen“-Workshops

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Die „bildmachen“-Workshops fördern die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren in schulischen und außerschulischen Einrichtungen im Umgang mit extremistischen Ansprachen. Dabei werden alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufgezeigt, die in islamistischen Medien instrumentalisiert werden. In den Workshops entwickeln die Jugendlichen eigene Medienprodukte und reflektieren dabei eigene Haltungen und Perspektiven.

Die Workshops zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um eigene Perspektiven und Erfahrungen mit selbstgestalteten Online-Inhalten in die Diskussion einzubringen und regen dabei zugleich zur Reflektion eigener Erfahrungen und Perspektiven an. Ein thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit hate speech in Bezug auf Rassismus, Verschwörungserzählungen und Gender in sozialen Medien, um Instrumentalisierungen entsprechender Erfahrungen durch extremistische Akteur*innen entgegenzuwirken. Die Workshops werden von Trainer*innen durchgeführt, die in den Themenfeldern Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus über ausgewiesene Expertise verfügen und in der medienpädagogischen Arbeit mit sozialen Medien geschult sind.

Materialien zu den Workshops

Informationen zu den Workshops finden Sie in der Handreichung „Mit Memes gegen Islamismus? Materialien für die politische Medienbildung mit Jugendlichen“ (pdf), die die Ansätze und Methoden der Workshops zusammenfasst.

Kontakt

Projektkoordination: Julia Schwieder-Rietdorf (julia.schwieder@ufuq.de)

Tel.: 030/ 98 34 10 51

GEFÖRDERT VON
Ansprechpartner*innen
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Julia Schwieder julia.schwieder@ufuq.de
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