Die Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland

Bild: Sean Benesh/Unsplash.

In Deutschland leben ca. 18.000 minderjährige Geflüchtete, die ohne Eltern oder Sorgeberechtigte eingereist sind. Wie gestaltet sich ihr Ankommen in unserem Land? Daniela Rohleder beschreibt in ihrem Beitrag die Lebenssituation minderjähriger Geflüchteter und nennt die rechtlichen und pädagogischen Herausforderungen, mit denen Fachkräfte und Ehrenamtliche konfrontiert sind.

Minderjährige stellen mit 52 Prozent einen großen Teil der Geflüchteten, die 2021 nach Deutschland gekommen sind. Aktuell leben etwa 18.000 minderjährige Geflüchtete in Deutschland, die ohne Begleitung von Eltern oder Sorgeberechtigten eingereist sind. Für die Jugendhilfestrukturen gehen damit besondere rechtliche und pädagogische Herausforderungen einher, die durch die bestehenden Angebote kaum abgedeckt werden. Dieser Beitrag beschreibt einzelne Aspekte der Lebenssituation geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland – von ihrem ‚Ankommen‘ bis hin zu Wohn-, Bildungs- und Betreuungssituation. Im Folgenden wird auf Herausforderungen geschaut, mit denen sowohl die jungen Menschen als auch die sie begleitenden Fachkräfte umgehen müssen. Schließlich mündet der Beitrag in der Benennung von Qualifizierungsbedarfen und Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte, damit junge Geflüchtete bestmögliche Begleitung bei der Gestaltung einer sicheren Zukunft und Fachkräfte optimale Unterstützung für ihr Wirken bekommen.

Wenn geflüchtete Personen in Deutschland ankommen, so bedeutet das nicht automatisch Ruhe, Stabilität und sichere Zukunftsperspektiven für diese Menschen. Oft kämpfen Geflüchtete mit weitreichenden traumatischen Erlebnissen und auch das Anknüpfen an bisherige Bildungsbiografien gestaltet sich schwierig. Die Zukunft bleibt unsicher, was nicht zuletzt an mangelhaften Versorgungsstrukturen und dem Fehlen langfristiger Bleibeperspektiven liegt.

Daniela Rohleder. Bild: Privat.

Daniela Rohleder ist Sozialwissenschaftlerin und angehende Gestalttherapeutin und arbeitet zu den Themen Menschen- und Kinderrechte, Flucht und Migration. Sie ist als freie Mitarbeiterin und Referentin u.a. für den Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. tätig. Rohleder unterrichtet zudem „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession in einem restriktiven Asylsystem“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) führt jedes Jahr eine Fachkräftebefragung zur Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland durch.

Die Auswertung der 2020 durchgeführten Befragung dokumentiert prekäre Lebensbedingungen unter anderem in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Wohn- und Betreuungssettings, (Aus-)Bildung, Familienzusammenführungen, Teilhabe- und Mitbestimmungsmöglichkeiten sowie hinsichtlich adäquater Informationszugänge zum Wissen um die eigenen Rechte im Asylverfahren. Besonders alarmierende Entwicklungen lassen sich hinsichtlich enorm ansteigender Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen der jungen Menschen beobachten. So gaben 41,8 Prozent der befragten Fachkräfte an, dass jugendliche Geflüchtete (sehr) oft Belastungen aufgrund von Rassismus und Diskriminierung erleben. Auch im Rahmen von Interviews und Workshops mit Jugendlichen wird immer wieder deutlich, dass Jugendliche sich bei Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen nicht an die Fachkräfte wenden, um sich diesen anzuvertrauen. Dementsprechend ist tatsächlich von einer höheren Belastungssituation der jungen Menschen auszugehen.

Auch die Situation von Mädchen* und jungen Frauen* sowie die von LGBTIQ+-Geflüchteten ist von erheblichen Gewalterfahrungen und unzureichend bedarfsorientierten Versorgungsstrukturen geprägt. Dies ist vor der Tatsache, dass etwa 40 Prozent aller geflüchteten Frauen* Erfahrungen mit Menschenhandel und sexualisierter Gewalt machen, besonders eklatant. Insgesamt stieg die Zahl der Jugendlichen, die von Gewalterfahrungen vor, während und nach der Flucht berichten, in den letzten Jahren enorm [1].

Seit dem Frühjahr 2020 erschwert sich die Lebenssituation geflüchteter Menschen weltweit im Kontext der Covid-19-Pandemie zusätzlich. Menschen auf der Flucht sehen sich mit noch umfassender verschlossenen Grenzen und abgeschnittenen Fluchtwegen konfrontiert. Auch für die in Deutschland lebenden jungen Geflüchteten bedeutete die Pandemie eine weitere Unterbrechung des Lebensweges. Soziale Distanz im Betreuungssetting, die Streichung von Sport- und Freizeitangeboten bei gleichzeitigem Schulausfall, gesundheitsgefährdende Lebensbedingungen in Gemeinschaftsunterkünften und die Sorge über Familienangehörige im Herkunftsland – all dies belastet die Jugendlichen in dieser Zeit immens. Zugleich sind – wenn auch in geringerem Ausmaß – Mitarbeitende psychosozialer und pädagogischer Unterstützungsangebote selbst von der Situation gefordert und angewiesen, den Kontakt zu jungen Geflüchteten auf das notwendige Minimum zu beschränken. Traumatherapeut*innen berichten von einem deutlich höheren Bedarf an therapeutischer Unterstützung während der Pandemie.

Logo des Bundesverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.
Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. in Berlin setzt sich seit 1989 für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ein. Seine Mitarbeiter*innen bieten Hilfestellungen für junge Geflüchtete, Fachkräfte und Eherenamtliche an.

Herausforderungen und Potenziale für die sozialpädagogische und sozialarbeiterische Praxis

Um junge Menschen mit Fluchtgeschichte bei ihrem Ankommen in Deutschland zu unterstützen, sollten Fachkräfte zwei Schwerpunkte setzen: Zum einen ist es ihre Aufgabe, auf Missstände in den Versorgungsstrukturen, in Politik und Gesellschaft hinzuweisen. Gleichzeitig gilt es, die Ressourcen und Potenziale der Kinder und Jugendlichen im Sinne einer resilienzfördernden Pädagogik in den Fokus zu stellen. In der pädagogischen Arbeit mit jugendlichen Geflüchteten darf der Fokus nicht lediglich auf die Überwindung von Traumata und die Bewältigung von Alltagsproblemen gelegt werden. In der Fluchtsozialarbeit begegnen wir jungen Menschen, die sehr besondere Erfahrungen, Ressourcen und Stärken mitbringen – mit diesen sollte gearbeitet werden. Diese Kompetenzen zu erkennen, wertschätzend zu benennen und zu fördern, hilft den jungen Menschen, ihre eigene Resilienz wahrzunehmen und ihre Fähigkeiten aktiv zu nutzen.

Um jungen Geflüchteten das Ankommen in einer für sie unbekannten Gesellschaft zu ermöglichen, gilt es zunächst, Teilhabemöglichkeiten zu kreieren. Dazu gehört unter anderem die Schaffung von Zugängen zu Informationen durch die Bereitstellung mehrsprachiger Angebote der Jugendsozialarbeit oder die Anpassung von Freizeitangeboten durch Peergruppenarbeit. Die Erfahrungen junger Geflüchteter, die bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben, sollten seitens pädagogischer Fachkräfte für die Gestaltung resilienzfördernder, ressourcenstärkender und traumasensibler Angebotsentwicklung unbedingt herangezogen werden.

Eine wichtige Form der Unterstützung für junge Geflüchtete beim Aufbau sozialer Beziehungen und bei der Entwicklung von Handlungsmacht ist die Vernetzung mit anderen jungen Menschen, die ähnliche Erfahrungen machten und bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben. Dazu gehören zum Beispiel selbstorganisierte Bündnisse wie die seit 2005 bundesweit agierende Jugendorganisation Jugendliche ohne Grenzen (JOG) [2]. Dieser sich selbst als „Empowerment-Raum“ bezeichnende Zusammenschluss junger Geflüchteter ermöglicht Partizipations- und Selbstwirksamkeitserleben, indem Betroffene ihre eigene Stimme einsetzen und sich dafür entscheiden können, welchen Formen politischer und gesellschaftlicher Mitgestaltungsmöglichkeiten sie sich anschliessen, welche sie selbst errichten möchten.

Fortbildungsbedarfe und Handlungsempfehlungen für die Praxis

Für junge Geflüchtete ist es entscheidend, dass sie Schutz finden vor weiteren Ohnmachtserfahrungen. Dies erfordert eine empathische und professionelle Unterstützung, um die Kinder und Jugendlichen im Hier und Jetzt zu stärken. Gleichzeitig stehen auch die Fachkräfte der Fluchtsozialarbeit vor schwierigen Herausforderungen und Arbeitsbedingungen. Eine kompetente Begleitung und Vernetzung unterstützen Fachkräfte dabei, ihre Arbeit langfristig auszuüben.

Ein grundsätzlicher Ansatz zeitgemäßer pädagogischer, sozialarbeiterischer und institutioneller Reformen im Kontext Flucht liegt in der Implementierung diversitätsorientierter Organisationsentwicklung. Diese zielt auf die Abbildung gesellschaftlicher Vielfalt, unterschiedlicher Lebenslagen und Lebensentwürfe in Organisationen und konzentriert sich auf den ernsthaft betriebenen Abbau diskriminierender und/oder ausschließender Organisationsstrukturen. Dabei geht es um eine menschenrechtsorientierte Haltung, die sich wegbewegt von Othering-Tendenzen und stattdessen die Bereitschaft mitbringt, sich selbstkritisch mit den eigenen Privilegien zu befassen, Wissens- und Handlungsmacht zu teilen sowie Perspektivwechsel vorzunehmen. Erst mit dieser Haltung können Fachkräfte den ihnen anvertrauten jungen Menschen eine hilfreiche und empathische Unterstützung auf dem Weg in eine selbstwirksame Zukunft sein. Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, tragen die ethische Verantwortung, Diversität und Transkulturalität nicht nur zu propagieren, sondern diese aktiv zu leben. In diesem Sinne kann diversitätsorientierte Organisationsentwicklung „als rassismuskritischer Prozess des Gender- und Diversity-Mainstreaming verstanden werden (…), eine umfassende und präventive Strategie, um Benachteiligungen in allen Bereichen von vorneherein zu verhindern.“ [3]

Fachkräfte aus den Bereichen der Fluchtsozialarbeit und relevanten Bezugsprofessionen stehen vor der Herausforderung, ihre Kompetenzen an die Zielgruppe der Geflüchteten anzupassen und zu erweitern. Qualifikations- und Fortbildungsbedarfe bestehen unter anderem in den Bereichen Asyl- und Aufenthaltsrecht, im Umgang mit Rassismuserfahrungen bei jungen Geflüchteten, in traumasensibler und diversitätsorientierter Pädagogik sowie hinsichtlich gendersensibler Unterstützungsangebote für geflüchtete Mädchen* und LGBTIQ+-Personen.

Im Kontext Schule mangelt es bisher an einer konsequenten Erhebung der individuellen Voraussetzungen und Bildungsbiografien der Kinder und Jugendlichen und an individuellen Konzepten für die schulische Integration dieser Personen. Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende stehen oft allein vor großen pädagogischen Herausforderungen, die aus Lerndefiziten und den psychischen Belastungssituationen geflüchteter Jugendlicher resultieren. In der Lehrkräfteausbildung mangelt es nach wie vor an ausreichendem Zugang zu spezifischer Qualifikation, etwa zu traumasensiblen Lehrmethoden. Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BafF e.V.) und der niederländischen Augeo Foundation entwickelte der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2020 eine kostenlose E-Learning-Plattform für traumasensible Unterrichtsgestaltung [4]. In den Kurseinheiten lernen die Teilnehmer*innen verschiedene traumasensible Methoden der Klassenraumgestaltung, Unterrichtsorganisation oder der Elternarbeit kennen. Gerade am Ort Schule eröffnen sich vielseitige Möglichkeiten, traumatisierte Kinder und Jugendliche weitreichend zu unterstützen, damit diese jungen Menschen Lerninstitutionen wie Kindertagesstätten und Schulen trotz belastender Lebensumstände als sichere Orte erleben, an denen sie sich erholen können und in den Fähigkeiten und Erlebnissen, die sie mitbringen, gesehen werden. Erforderlich sind interdisziplinäre und systemische Herangehensweisen an neue, ergebnisoffene, kreative und gestalttherapeutische Formen der Pädagogik.

Darüber hinaus gilt es, Unterrichts-, Lehr- und Lernmaterial für Schüler*innen und Lehrende zu entwickeln, welches die Lebenswelten und bisherigen Bildungswege geflüchteter Kinder und Jugendlicher berücksichtigt und mit einbezieht. Gelungene Beispiele für die jugendgerechte Heranführung an das politische System in Deutschland gibt es unter anderem von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung [5] sowie vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. [6] Übungsmaterialien sollten mehrsprachig zur Verfügung gestellt, Erfahrungen aus dem Heimatland mit in die Unterrichtsinhalte integriert, die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familienangehörigen als mitgestaltende Expert*innen angefragt und eingeladen werden.

Der Brückenbau zwischen Schule und offener Jugendsozialarbeit bietet großartige Chancen, geflüchtete Kinder und Jugendliche ganzheitlich zu begleiten. Gerade Kinder und Jugendliche, die gemeinsam mit ihren Familien in Großunterkünften für Geflüchtete leben, leiden häufig unter chronischem Stress, fehlenden Rückzugs- und Lernmöglichkeiten und Schlafmangel. Zu diesem Brückenbau gehört die Entwicklung von Angeboten, die einen roten und sicheren pädagogischen Faden im Alltag der Kinder und Jugendlichen bilden und die ihnen Schutz und Erholungsräume in Schule und Freizeit bieten. Junge Geflüchtete stehen vor großen Herausforderungen hinsichtlich ihrer Zukunfts- und Bleibeperspektiven. Viele junge Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus leben in permanenter Angst vor Abschiebungen. Gleichzeitig dokumentieren Forschungen große Wissenslücken bei den jungen Menschen hinsichtlich ihrer eigenen Rechtsansprüche im Asylverfahren. Schule und offene Jugendsozialarbeit, Jugendmigrationsdienste und Beratungsstellen sind angehalten, durch Bereitstellung entsprechender Informationsmaterialien in den jeweiligen Herkunftssprachen zur Aufklärung junger Geflüchteter über ihre Rechte beizutragen und sie mit entsprechenden Unterstützungsorganisationen wie Ombudstellen, Jugendmigrationsdiensten und Asylverfahrensberatungen zu vernetzen. Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession, als solche Arbeit besitzt sie ein politisches Mandat, das unter anderem an dieser Stelle eingebracht werden kann und sollte.


Anmerkungen

[1] Vgl. Karpenstein, Johanna / Rohleder, Daniela (2020): Die Situation geflüchteter junger Menschen in Deutschland. https://b-umf.de/src/wp-content/uploads/2021/04/webversion_onlineumfrage2020.pdf

[2] Jugendliche ohne Grenzen (JOG): https://www.bbzberlin.de/wp-content/uploads/2020/04/JOG_Flyer_neu-1.pdf

[3] Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) e.V. (Hrsg.): Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung. Grundsätze und Qualitätskriterien. Berlin, 2017, Zugriff am 02.11.2021 unter https://raa-berlin.de/wp-content/uploads/2018/12/RAA-BERLIN-DO-GRUNDSAETZE.pdf

[4] Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.: Traumasensible Unterstützung für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Zugriff am 29.11.2021 unter: https://b-umf.de/trauma-sensibel/

[5] Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (Hrsg.): Wir im Rechtsstaat. Unterrichtsheft. Zugriff am 29.11.2021 unter: https://www.berlin.de/sen/lads/schwerpunkte/rechtsextremismus-rassismus-antisemitismus/landesdemokratiezentrum/wir-unterrichtsheft.pdf

[6] Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (Hrsg.): Willkommen in Deutschland – ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige. Zugriff am 07.12.2021 unter: https://b-umf.de/material/ein-wegbegleiter-fuer-um-dt/


Zum Weiterlesen

Migration und Flucht in digitalen Spielen: Anregungen für die pädagogische Arbeit, Dr. Kathrin Trattner, www.ufuq.de, November 2021.

Die „Anderen“ empowern? – Versuch einer Begriffsbestimmung für die politische Bildung und pädagogische Praxis, Sakina Abushi/Pierre Asisi, www.ufuq.de, Juli 2021.

Kulturaustausch ganz nebenbei – wie Jugendliche mit syrischen Wurzeln ihren Kiez und die deutsche Geschichte entdecken, Julia Gerlach, www.ufuq.de, Januar 2019.


Die Beiträge im Portal dieser Webseite erscheinen als Angebot von ufuq.de im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Islamistischer Extremismus / KN:IX.