Kategorie: Projekte

bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien

Das Projekt „bildmachen“ fördert die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen und zeigt alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen auf. Die interdisziplinäre Ausrichtung verbindet Ansätze der politischen Bildung, der Präventionsarbeit, der Medienpädagogik sowie des Jugendschutzes und überträgt diese in eine nachhaltige präventive und handlungsorientierte Jugendarbeit.

Protest, Provokation und Propaganda – Fortbildungen, Begleitungen und Beratungen für pädagogische Fachkräfte in der Islamismusprävention in Berlin

Die polarisierte Debatte um den Islam und Muslim_innen in Deutschland oder Auswirkungen der Konflikte in Syrien und Irak spiegeln sich in der täglichen Arbeit vieler Bildungseinrichtungen im Land Berlin. Beispielhaft dafür stehen Berichte von Lehrkräften und Sozialarbeiter_innen über Auseinandersetzungen nach den Anschlägen in Paris, Brüssel und Berlin unter Berliner Jugendlichen. Das Modellprojekt bietet Fortbildung, Begleitung und Beratung für Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit im Umgang mit den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus.

Countering Propaganda by Narration Towards Antiradical Awareness (CONTRA)

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts CONTRA (Countering Propaganda by Narration Towards Anti-Radical Awareness) werden im Schulunterricht anwendbare Einheiten entwickelt, die Lehrer/-innen konkrete Werkzeuge für die Präventionsarbeit gegen extremistische Propaganda im Internet an die Hand geben. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert (Laufzeit 2016-2018) und von der Forschungs- und Beratungsstelle Terrorismus/Extremismus (FTE) des Bundeskriminalamtes geleitet. Die Entwicklung und Evaluation innovativer Methoden und Materialien zur gezielten Förderung der kritischen Medienkompetenz von Schüler/-innen knüpft an Ergebnisse medienpsychologischer Forschung zu Wirkungsweisen von

Alternativen aufzeigen! Kurzvideos zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für Internet, Schule und Jugendarbeit

Im Projekt „Alternativen aufzeigen!“ entstehen Kurzfilme zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für die pädagogische Arbeit im Internet, in der Schule oder in der Jugendarbeit. Die Filme greifen aktuelle Fragen und Ereignisse auf, die Jugendliche im Alltag beschäftigen. Das Modellprojekt wird von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in Kooperation mit ufuq.de durchgeführt.

Teamer_innen-Workshops „Wie wollen wir leben?“

Die Workshops „Wie wollen wir leben?“ bieten muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen in Schule und Jugendarbeit die Möglichkeit, sich über Religion, Zugehörigkeit und Identität auszutauschen. Sie fördern Teilhabe und Engagement von Jugendlichen in der Gesellschaft und beugen demokratie- und freiheitsfeindlichen, aber auch islamfeindlichen Einstellungen vor. Die Erfahrung zeigt: Wer von Islamismus sprechen möchte, sollte zu Islamfeindlichkeit nicht schweigen. In den Workshops arbeiten die junge Teamer_innen mit kurzen Filmen und moderieren die Diskussionen der Jugendlichen. Filme und Diskussionen befassen sich mit Fragen zu Islam, Demokratie, Menschenrechten, Scharia, Geschlechterrollen, Islamfeindlichkeit, Islamismus, Salafismus und Dschihadismus so wie Antisemitismus.

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ist ein Pilotprojekt, in dem wir die Erfahrungen aus den Teamer_innen-Workshops aufgreifen und auf soziale Netzwerke übertragen. In diesem Projekt erarbeiten wir Inhalte und Strategien der politischen Bildung im Web 2.0 mit aktuellen Fragestellungen, die muslimisch sozialisierte Jugendliche im Alltag beschäftigen. Das Projekt fördert und initiiert Reflexionsprozesse und zeigt Möglichkeiten der Teilhabe und Mitgestaltung auf. Damit leistet es auch einen Beitrag zur Prävention im Vorfeld möglicher Radikalisierungsprozesse, die vielfach durch Entfremdungs- und Ohnmachtserfahrungen gekennzeichnet sind. Ausgangspunkt ist der Versuch, polarisierenden und nicht selten demokratiefeindlichen Positionen in Online-Diskussionen unter muslimischen Jugendlichen durch alternative Sichtweisen und Deutungsmuster entgegenzuwirken. Mit der „aufsuchenden Onlinearbeit“, die von methodisch und inhaltlich geschulten muslimischen Teamer_innen geleistet wird, werden die Urteils- und Handlungskompetenzen der beteiligten Jugendlichen gefördert.

Peer-Education-Programm zur bpb-Ausstellung „Was glaubst Du denn?!“

Die Wanderausstellung „Was glaubst Du denn?! Muslime in Deutschland“ wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert und gestaltet. Sie gastiert bundesweit an Schulen und richtet sich an Schüler_innen ab der 5. Klasse. Gezeigt werden Facetten des Islam und des Alltags von Muslim_innen in Deutschland. Dabei ist Religion und Religiosität nur eines von vielen Themen, die den Alltag von jungen Muslim_innen in Deutschland prägen. Im Vordergrund stehen die individuelle Lebensgestaltung, individuelle Biografien und individuelle Lebensentwürfe – wobei die Religion bzw. die Religiosität von Einzelnen durchaus eine große Rolle spielt. Ufuq.de begleitet das Peer-Education-Programm zur Ausstellung.

Local institutions against extremism

Das EU-Projekt „Local Initiatives Against Extremism“ bringt acht europäische Städte zusammen und entwickelt Ansätze der Präventions- und Deradikalisierung auf kommunaler Ebene. Dabei bezieht sich das vom European Forum for Urban Security geleitete Projekt sowohl auf gewaltbereite Formen des Rechtsextremismus und Islamismus, aber auch auf Gewalt durch Fußballfans und „gang violence“.

„Ich, wir und die anderen – Prävention von Ideologien der Ungleichwertigkeit unter Jugendlichen“

Die Unterrichtsreihe „Ich, wir und die anderen“ wurde im Auftrag mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Reihe wird von Teamer_innen durchgeführt, die von ufuq.de ausgebildet wurden, und verbindet inhaltliche Diskussionen mit Übungen und Methoden, die die Schüler_innen zur Reflexion über eigene Erfahrungen, Perspektiven und Erwartungen anregen.