Radikalisierung und Prävention

„Wieviel Islam verträgt das Land?“ Warum die Islamfeindschaft ein gesellschaftliches Problem ist – und nicht der Islam

Die Sarrazin-Debatte bestätigt die Vorbehalte, die in der Bevölkerung gegenüber Muslimen und dem Islam verbreitet sind. An die Stelle “der Ausländer”, die noch in den 90er Jahren im Mittelpunkt von Ressentiments und rassistischen Anfeindungen standen, sind mittlerweile “die Muslime” getreten. In der Arbeit mit jungen Muslimen kommt daher der Anerkennung ihrer Biographien und ihrer Religiosität eine besondere Rolle zu, schreibt Jochen Müller (ufuq.de) in diesem Beitrag.

Vom bad boy zum Vorbild in Sachen Gottes? Islamistische Initiativen werben mit ehemaligen Rappern um junge Muslime

Rap und Hiphop gehören für viele Jugendliche dazu. Mit Religion haben die meisten Musiker allerdings wenig zu tun. Deshalb bemühen sich salafistische Prediger in den vergangenen Jahren verstärkt darum, prominente Rapper zu werben und sie von einem vermeintlich “richtigen” Islam zu überzeugen, wie Götz Nordbruch (ufuq.de) in diesem Artikel berichtet. Von der street credibility der Musiker versprechen sie sich, Jugendliche besser zu erreichen.