Kategorie: Radikalisierung und Prävention

Der rechtliche Rahmen für die Präventionspraxis

Eltern überweisen Geld an ihren Sohn für die Rückkehr aus den ehemals vom „Islamischen Staat“ (IS) kontrollierten Gebieten; eine junge Frau sammelt Kleider im Keller, um sie Ansaar International zu spenden; im Informatikunterricht lädt ein Schüler die Flagge des „IS“ als Hintergrundbild auf den Monitor: Geht es in diesen Fällen um strafbare Handlungen? Der Rechtsanwalt Gábor Subai klärt auf.

„Cooler Salafismus“ – Ein Interview zur Bedeutung von Szenen, Peers und jugendkulturellen Aspekten

Julia Gerlach beobachtet seit vielen Jahren die Verflechtung von Jugendkulturen mit Islam und Islamismus. In diesem Interview spricht sie über Motive von Jugendlichen, zum Islam zu konvertieren, über die seit zehn Jahren bestehende islamische Jugendbewegung, die sie „Pop-Islam“ nennt, und über den von nur wenigen gewählten Schritt zum gewaltbereiten Salafismus.

Was können Psychotherapeuten zur Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung beitragen?

In der Radikalisierungsprävention stellt sich immer häufiger die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen von psychologischen und psychotherapeutischen Ansätzen. In ihrem Beitrag fasst Kerstin Sischka erste Erfahrungen aus der Präventions- und Distanzierungsarbeit zusammen und formuliert Empfehlungen für eine stärkere Einbindung dieser Disziplinen in die Projekt- und Beratungsarbeit.

Islamismus im Netz: Mit Löschen allein ist es nicht getan

Der Umgang mit extremistischen Inhalten in sozialen Medien wird aktuell heftig diskutiert. Dabei beschränken sich extremistische Angebote nicht auf strafbare Inhalte, sondern behandeln in der Regel ganz alltägliche Themen, um entsprechende Botschaften zu vermitteln. Mit dem Löschen von strafbaren Inhalten allein ist dem Problem daher nicht beizukommen.