Jugendkultur und Identität

Partizipation im Internet: „Die politische Bildung muss aus der Komfortzone herauskommen“

Online-Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine immer wichtigere Rolle. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung und Freizeitgestaltung, sondern auch um Partizipation in Gesellschaft und Politik. Dr. Viktoria Spaiser forscht zur Nutzung des Internets durch Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund und interessiert sich insbesondere für das Potential von Online-Medien für politische Teilhabe und Mitgestaltung. Im Gespräch mit Götz Nordbruch betont sie die Chancen, die mit einer zunehmenden Verschmelzung von On- und Offline-Welten für die Bildungsarbeit verbunden sind.

Prävention in der Schule: The Kids Are All Right

Junge Muslim_innen in Deutschland spüren ganz genau, ob sie von ihrer mehrheitsgesellschaftlichen Umwelt als Dazugehörige wahrgenommen und anerkannt werden. Erst Misstrauen und Ausgrenzung schaffen das Klima, in dem Radikalisierung möglich wird. (Jochen Müller)

„Pro Palestine“ – Palästina als Metapher unter Jugendlichen

Intifada, Libanonkrieg, Grenzkonflikte mit Israel, Gaza-Blockade, wie wichtig ist der Nahostkonflikt für junge Menschen, die sich mit der „arabischen Community“ identifizieren? Götz Nordbruch (ufuq.de) setzt sich in diesem Beitrag damit auseinander, wie sich der Nahostkonflikt in der Jugendkultur abbildet, und verdeutlicht dabei auch die Vielschichtigkeit des Themas.

Zur Individualisierung des Religiösen unter jungen Muslim_innen. Interview mit Michael Tressat

Junge Muslim_innen leben ihre Religion anders als ihre Eltern und Großeltern, aber auch anders, als es viele Klischees über „den“ Islam oder „die“ Muslim_innen nahelegen. Der Erziehungswissenschaftler Michael Tressat ist der Bedeutung der Religion unter jungen Muslim_innen in einer Studie nachgegangen. Im Gespräch mit ufuq.de fasst er einige Ergebnisse zusammen.

Deutsch und/oder Muslim? – Muslimische Jugendliche in Deutschland

Deutsch und muslimisch sein, dass erscheint in der öffentlichen Debatten oft immer noch als Widerspruch. Dabei entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen von jungen Muslim_innen, die sich nicht nur in religiösen Fragen in die Gesellschaft einbringen. In diesem Beitrag beschreibt Götz Nordbruch (ufuq.de) die Herausforderungen, denen sich junge Muslim_innen im Alltag gegenüber sehen, wenn sie versuchen, ihr Verhältnis zur Gesellschaft bestimmen.

Haram und halal – Religiöse Gebote und Praktiken unter jungen Muslimen. Interview mit Paula Schrode

Religiöse Gebote und Rituale spielen für viele Muslim_innen eine wichtige Rolle. Dabei sind diese Gebote und Praktiken keineswegs starr und werden von allen Muslim_innen geteilt. Paula Schrode forscht zu religiösen Praktiken unter Muslim_innen in Deutschland und hat sich insbesondere mit dem sich wandelnden Verständnis der islamischen Speiseregeln beschäftigt. Im Gespräch beschreibt die promovierte Islamwissenschaftlerin, welche Bedeutung religiösen Geboten im Alltag von jungen Muslim_innen zukommt.  

Vom bad boy zum Vorbild in Sachen Gottes? Islamistische Initiativen werben mit ehemaligen Rappern um junge Muslime

Rap und Hiphop gehören für viele Jugendliche dazu. Mit Religion haben die meisten Musiker allerdings wenig zu tun. Deshalb bemühen sich salafistische Prediger in den vergangenen Jahren verstärkt darum, prominente Rapper zu werben und sie von einem vermeintlich „richtigen“ Islam zu überzeugen, wie Götz Nordbruch (ufuq.de) in diesem Artikel berichtet. Von der street credibility der Musiker versprechen sie sich, Jugendliche besser zu erreichen.