Kategorie: Islam in Deutschland

Zur Individualisierung des Religiösen unter jungen Muslim_innen. Interview mit Michael Tressat

Junge Muslim_innen leben ihre Religion anders als ihre Eltern und Großeltern, aber auch anders, als es viele Klischees über „den“ Islam oder „die“ Muslim_innen nahelegen. Der Erziehungswissenschaftler Michael Tressat ist der Bedeutung der Religion unter jungen Muslim_innen in einer Studie nachgegangen. Im Gespräch mit ufuq.de fasst er einige Ergebnisse zusammen.

Deutsch und/oder Muslim? – Muslimische Jugendliche in Deutschland

Deutsch und muslimisch sein, dass erscheint in der öffentlichen Debatten oft immer noch als Widerspruch. Dabei entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen von jungen Muslim_innen, die sich nicht nur in religiösen Fragen in die Gesellschaft einbringen. In diesem Beitrag beschreibt Götz Nordbruch (ufuq.de) die Herausforderungen, denen sich junge Muslim_innen im Alltag gegenüber sehen, wenn sie versuchen, ihr Verhältnis zur Gesellschaft bestimmen.

Haram und halal – Religiöse Gebote und Praktiken unter jungen Muslimen. Interview mit Paula Schrode

Religiöse Gebote und Rituale spielen für viele Muslim_innen eine wichtige Rolle. Dabei sind diese Gebote und Praktiken keineswegs starr und werden von allen Muslim_innen geteilt. Paula Schrode forscht zu religiösen Praktiken unter Muslim_innen in Deutschland und hat sich insbesondere mit dem sich wandelnden Verständnis der islamischen Speiseregeln beschäftigt. Im Gespräch beschreibt die promovierte Islamwissenschaftlerin, welche Bedeutung religiösen Geboten im Alltag von jungen Muslim_innen zukommt.  

Islamische Jugendarbeit – Zwischen Empowerment und Missionierung

Jugendarbeit spielt in vielen islamischen Vereinen eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt steht dabei oft der Gedanke, dass erst ein gestärktes Selbstverständnis als Muslim eine Auseinandersetzung und Begegnung mit der Gesellschaft erleichtert, schreibt Götz Nordbruch (ufuq.de) in diesem Artikel.

Islamische Mode in Deutschland

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Modegeschäfte entstanden, die sich ausdrücklich an Muslime wenden. Aber was macht Kleidung und Mode eigentlich „islamisch“? Welche Bedürfnisse stehen hinter dem Trend und wie sind sie zu bewerten? Götz Nordbruch (ufuq.de) geht diesen Fragen nach.

Überlegungen zur Rolle islamischer Initiativen und Vereine in der Bildungs- und Sozialarbeit

Der folgende Text basiert auf einem Vortrag, der von Götz Nordbruch im Rahmen des Expertengespräches „Jugendszenen in Deutschland – zwischen Islam und Islamismus“ der Konrad Adenauer Stiftung in Berlin (15. Dez. 2010) gehalten wurde. Der Text wird demnächst in einer Tagungsdokumentation erscheinen.

Die Aktivitäten islamischer Vereine und Initiativen beschränken sich immer weniger auf religiöse Unterweisungen und Serviceleistungen. Mittlerweile gewinnt die Jugend- und Sozialarbeit für viele islamische Träger immer größere Bedeutung. Damit werden sie zu potentiellen Ansprechpartnern der kommunalen Politik.

Ich möchte zwei Thesen vorstellen, die die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit islamischen Vereinen beschreiben.