Kategorie: Diversität und Diskriminierung

Wie können Jugendliche für eine pluralistische Gesellschaft fit gemacht werden? Zwei Thesen zum Verhältnis von Antidiskriminierungsarbeit und Radikalisierungsprävention

Götz Nordbruch schreibt über Fragen, die sich stellen können, wenn Jugendliche in der Schule auch religiöse Interessen vertreten. Er unterstreicht, wie wichtig es für die demokratische Gesellschaft ist, verschiedene Interessen und Rechte auszuhandeln und abzuwägen, und wirbt für Antidiskriminierungsarbeit als Voraussetzung für politische Bildung und Prävention.

Die Religionsfreiheit von Kindern im schulischen Raum – Ein generelles Kopftuchverbot wäre nicht mit Grundgesetz und UN-Kinderrechtskonvention vereinbar

Generelle Kopftuchverbote an Schulen – auch solche, die an bestimmte Altersgrenzen anknüpfen – verletzen die grund- und menschenrechtlich garantierte Religionsfreiheit von Kindern. Diesen Schluss zieht das Deutsche Institut für Menschenrechte, das sich auf Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention und den religionsverfassungsrechtlichen Grundsatz der fördernden Neutralität bezieht. Es nimmt eine umfassende Bewertung eines Kopftuchverbots in Bezug auf Grund- und Menschenrechte vorl.

Willkommen in der Fremdheit – wie die Schule das Fremde aufheben kann

In der Einwanderungsgesellschaft muss die Schule es auch verstehen, mit Fremden und mit Fremdheit umzugehen. Wenn das gelingt, kann sie zu einem Ort werden, an dem Bindung entsteht – zum Gewinn aller. Der Schulbegleiter und Lehrer Philip Mohamed Al-Khazan analysiert Fremdheit, beleuchtet die Rolle von Emotionen und zeigt mit Beispielen, wie die Schule Fremdheit überwinden kann.

Verschwörungstheorien im Netz: Was macht sie so attraktiv?

Deutschland sei kein Staat, sondern eine GmbH, die Anschläge vom 11. September 2001 von den USA inszeniert und der „IS“ eine Erfindung des Westens. Im Netz finden sich zahllose Verschwörungstheorien. Dorothee Scholz erklärt, wie Verschwörungstheorien funktionieren und was sie so attraktiv macht.