Hintergrund

Deutsche Geschichte(n) – Multiperspektivische Dokumentationsarbeit von Jugendlichen im Modellprojekt kiez:story

Deutsche Geschichte(n) sind multiperspektivisch und auch eine familiäre „Migrationsgeschichte“ kann sehr unterschiedlich aussehen. Das ufuq.de-Projekt kiez:story möchte Jugendliche zu einer Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Familiengeschichte ermutigen. Drei Mitarbeiter*innen aus kiez:story teilen ihre Familienbiografien und schlagen vor, wie das Thema Gastarbeit mit Jugendlichen behandelt werden könnte.

Neue Couch Talk-Folge: Das Unterrichtsfach „Glück“

Können Sie sich etwas unter dem Unterrichtsfach „Glück“ vorstellen? Im neuen Couch Talk unterhält sich ufuq.de-Mitarbeiterin Maryam Kirchmann mit zwei Lehrkräften aus der Berliner Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg über dieses besondere Lehrfach. Wie laufen die Unterrichtseinheiten ab? Und wie reagieren die Schüler*innen auf das Angebot?

Die Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland

In Deutschland leben ca. 18.000 minderjährige Geflüchtete, die ohne Eltern oder Sorgeberechtigte eingereist sind. Wie gestaltet sich ihr Ankommen in unserem Land? Daniela Rohleder beschreibt in ihrem Beitrag die Lebenssituation minderjähriger Geflüchteter und nennt die rechtlichen und pädagogischen Herausforderungen, mit denen Fachkräfte und Ehrenamtliche konfrontiert sind.

Migration und Flucht in digitalen Spielen: Anregungen für die pädagogische Arbeit

Digitale Spiele sind Bestandteil unserer Kultur und eignen sich damit auch als Medium der politischen Bildung. Das ist der Leitgedanke des Beitrags von Dr. Kathrin Trattner, in dem sie Anregungen für die Nutzung von digitalen Spielen in der Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Flucht gibt. Anhand von drei Spielen stellt sie unterschiedliche Zugänge vor, die sich auch in der Bildungsarbeit aufgreifen lassen.

Srebrenica versus Sivas? Umkämpfte Erinnerungen in der (Post-)Migrationsgesellschaft

Die Massaker an bosnischen Muslim*innen in Srebrenica gehören wie die Pogrome gegen Alevit*innen zu den Verbrechen des 20. Jahrhunderts, die in der Erinnerungskultur in Deutschland bisher wenig Platz haben. Der Publizist Eren Güvercin kommentiert die Debatten unter türkeistämmigen Muslim*innen und plädiert dafür, der Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen auch in Schule und Bildungsarbeit mehr Raum zu geben.

Subtil zwischen Islam und Islamismus: Legalistischer Islamismus in Deutschland am Beispiel der Furkan-Gemeinschaft und Hizb ut-Tahrir-naher Organisationen

Welche Gruppen und Einstellungen können zu legalistischem Islamismus gezählt werden? Was ist an ihnen problematisch? Hanna Baron beschreibt am Beispiel der Furkan-Gemeinschaft und Hizb ut-Tahrir-naher Organisationen Strategien und Wirkungsweisen der Gruppen. Außerdem zeigt sie Möglichkeiten im Umgang mit legalistischem Islamismus für Pädagogik und Präventionsarbeit auf.

Umgang mit Konflikten um Religion in der Schule

In den Klassenräumen hiesiger Großstädte kann die Vielfalt der Religionen und Religionsausübungen Lehrkräfte verunsichern. Ist Schule ein religionsneutraler Raum? Dass Verbote nicht zum Ziel eines respektvollen Klassenklimas führen, erklärt Mara Sommerhoff in diesem Beitrag. Sie stellt einige rechtliche Grundlagen zur Religionsausübung in der Schule vor und entwickelt Anregungen für die pädagogische Praxis.

Was können Museen als Kulturinstitutionen zu Extremismusprävention beitragen?

Kulturinstitutionen, insbesondere Museen, konstruieren Narrative, mit denen ein nationales Selbstbild entworfen wird. Sie haben damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion und können mit politischen Bildungsangeboten einen Beitrag zur Extremismusprävention leisten. Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin haben in Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden und anderen Partnern Projekte entwickelt, in denen sich Besucher*innen kritisch mit den Sammlungen, mit Geschichtsbildern und eventuellen Vereinnahmungen und Mythologisierungen der Objekte auseinandersetzen können.

Alter Wein in neuen Schläuchen? – Verschwörungserzählungen und soziale Medien

Kinder und Jugendliche bilden sich ihre Meinung in großen Teilen über die sozialen Medien. Im Zuge der Corona-Pandemie ist aufgefallen, wie stark sich insbesondere Verschwörungserzählungen über soziale Medien verbreiten. Mitarbeitende des JFF – Institut für Medienpädagogik stellen pädagogische Ansätze vor, die bei der Entwicklung medienkritischer Kompetenz im Umgang mit Verschwörungserzählungen förderlich sind.