Aktuelles

„Wir können es uns nicht mehr leisten, Diskriminierungsvorfälle zu bagatellisieren“ – das neue Antidiskriminierungsgesetz in Berlin

In den kommenden Wochen wird Berlin als erstes deutsches Bundesland ein eigenes Antidiskriminierungsgesetz verabschieden. Der Entwurf wird derzeit im Abgeordnetenhaus beraten, die Landesregierung sieht im Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal gegen Ausgrenzungen und Stigmatisierung und für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft. Sebastian Walter, Sprecher für Antidiskriminierungspolitik bei den Berliner Grünen, erklärt, warum das LADG neben dem AGG wichtig ist, welche Neuerungen das Gesetz erhält und ob es Veränderungen für Lehrkräfte und Schüler*innen bringt.

ADAS veröffentlicht Handreichung gegen Diskriminierungsrisiken bei Homeschooling

Symbolbild Mädchen am Laptop mit Rechenaufgabe; Bild [M]: Annie Spratt/unsplash.com

Mit der Schließung der Schulen aufgrund der Corona-Krise besteht das Risiko, dass Schüler*innen benachteiligt werden, die aus familiären, räumlichen oder finanziellen Gründen nicht über die Voraussetzungen für das Lernen zu Hause verfügen. Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) in Berlin hat Empfehlungen formuliert, um Diskriminierungen zu verhindern.

Kann Feminismus islamisch sein? Eine Filmkritik zur Dokumentation „Der Islam der Frauen“

Standfoto aus der arte-Dokumentation Der Islam der Frauen 2020; Bild [M]: Vincent Productions

Der Fernsehsender arte zeigt am 1. April 2020 den Dokumentarfilm „Der Islam der Frauen“ der Regisseurin Nadja Frenz. Der Film thematisiert die Rolle der Frau im Islam und fragt, ob westliche Vorstellungen von Geschlechtergerechtigkeit eins zu eins auf islamisch geprägte Gesellschaften übertragbar sind. Es kommen zumeist Frauen – Islamwissenschaftlerinnen, aber auch religiöse und säkulare Aktivistinnen – aus verschiedenen Ländern zu Wort, die ihre Sicht auf die Themen Religion, Geschlecht und Feminismus darlegen. ufuq.de-Mitarbeiterin Sakina Abushi hat sich die Dokumentation mit zwei Kolleginnen schon vor der Ausstrahlung angesehen.

ufuq.de-Bilanz 2019: 6.500 Jugendliche in Workshops und mehr als 2.400 Fachkräfte in Fortbildungen

Die Bilanz der ufuq.de-Aktivitäten im Jahr 2019 zeigt im Vergleich zum Vorjahr ein ähnliches Niveau. Bundesweit haben wir 444 Workshops und Seminare zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismusprävention durchgeführt. Unsere Workshops haben rund 6.500 Jugendliche erreicht. An den Fortbildungen für Lehrer*innen, andere pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen haben insgesamt mehr als 2.400 Personen teilgenommen. Dazu kommen Vorträge und Publikationen, Fachtage und die Teilnahme an Messen. Im Jahr 2018 hatte ufuq.de rund 5.000 Jugendliche und 3.000 Fachkräfte erreicht.

Teamende (w/m/d) für die kreative Arbeit mit Jugendlichen in Schul-AGs gesucht

Für das anlaufende Projekt “kiez:story – ich sehe was, was du nicht siehst” von ufuq.de und mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e. V. suchen wir Teamende, die das Projekt in wöchentlich stattfindenden Schul-AGs an drei Berliner Schulen umsetzen. In dem Projekt werden Jugendliche (ca. 14 bis 17 Jahre) dazu ermutigt, sich selbst auf die Suche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld zu machen.

Neue ufuq.de-Handreichung: „Anregungen für eine diversitätsorientierte Pädagogik im Kontext von Islam in der Grundschule“

Mit der neuen ufuq.de-Veröffentlichung „Anregungen für eine diversitätsorientierte Pädagogik im Kontext von Islam in der Grundschule“ erhalten pädagogische Fachkräfte Wissen und Handlungssicherheit, um den Herausforderungen einer vielfältigen Schüler*innenschaft begegnen und Kontakt und Austausch zwischen Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern fördern zu können.