Aktuelles

Stellungnahme des KN:IX – Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ zum Ansatz der „Konfrontativen Religionsbekundung“ und zur medialen Darstellung der Islamismusprävention

Die vom Berliner Bezirk Neukölln geplante Einrichtung einer „Anlauf- und Dokumentationstelle konfrontative Religionsbekundungen“ für Berliner Lehrkräfte hat in Medien, Wissenschaft und der Präventionslandschaft für aufgeregt geführte Debatten gesorgt. Aus Perspektive der universellen Islamismusprävention veröffentlicht das KN:IX – „Kompetenznetzwerk Islamistischer Extremismus“, zu dem auch ufuq.de zählt, eine kritische Stellungnahme. Darin betonen wir: Fragen, Probleme und Konflikte an Schulen gibt es – sie jedoch allesamt in den Kontext von Islamismus zu stellen und die Perspektiven von Jugendlichen außer Acht zu lassen, fördert Generalverdächtigungen, Stigmatisierung und Polarisierungen in Schule und Gesellschaft.

Neue KN:IX-Publikation: „Wer, wie was? – und mit welchem Ziel? Ansätze und Methoden der universellen Islamismusprävention in Kommune, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, außerschulischer Bildung, Elternarbeit, Psychotherapie und Sport“

Bei der Vielzahl der Handlungsfelder der universellen Präventionsarbeit ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Die neue KN:IX-Broschüre widmet sich einzelnen Handlungsfeldern der universellen Prävention und stellt die unterschiedlichen Rollenverständnisse, Handlungslogiken und Rahmenbedingungen vor. Im Interview verweist Dr. Götz Nordbruch auf die Chancen, aber auch auf mögliche Hürden der Vernetzung und Zusammenarbeit.

Neues ufuq.de-Kartenset für Berliner*innen erhältlich: „Wie funktioniert Diskriminierung?“

Die Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin bietet nun in begrenzter Stückzahl Kartensets zu „Wie funktioniert Diskriminierung“ an. Das Kartenset soll als Arbeitshilfe pädagogische Fachkräften helfen, im schulischen und außerschulischen Bildungskontext mit Jugendlichen Diskriminierung, Intersektionalität und institutionelle Diskriminierung zu thematisieren und zu reflektieren.

Wie viel Differenz ist möglich? Die Debatte um Nemi El-Hassan und Kontroversität im Nahostkonflikt

Die Moderatorin Nemi El-Hassan steht unter Druck: Sie hat als junge Frau an einer Al-Quds-Demonstration teilgenommen und muss sich nun erklären. ufuq.de-Co-Geschäftsführer Jochen Müller fragt im Kommentar nach den Folgen einer Kultur des Verdachts und wieviel Differenz die Medienlandschaft der Migrationsgesellschaft eigentlich verträgt. Nemi El-Hassan ist Ärztin, Gründungsmitglied der Comedy-Gruppe Datteltäter und Journalistin. Als Protagonistin taucht sie in Informationsfilmen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) über den Islam und in anderen Bildungs-Formaten auf, zuletzt interviewte

Die Scharia in Afghanistan? – Ein Vorschlag zur Sprachregelung 

Derzeit bestimmen Berichte über die Machtergreifung durch die Taliban in Afghanistan die Medien. Oft ist darin von der Einführung „der Scharia“ die Rede. „Die Scharia“ jedoch gibt es nicht – dafür ganz viele stereotype Bilder vom „islamischen Gesetz“. Vor diesem Hintergrund plädiert Jochen Müller für den kritischen Umgang mit einem uneindeutigen Begriff.

„Wovon träumst du eigentlich nachts?“-Podcast-Folge 7: Konversion zum Islam mit Dennis Sadik Kirschbaum

Die Familie kann man sich zwar nicht aussuchen, dafür aber Freund*innen, Aktivitäten oder eben auch Religionen. Der Konvertit Dennis Sadik Kirschbaum offenbart den ufuq.de-Mitarbeiterinnen Jenny Omar und Maryam Kirchmann in dieser Podcast-Folge seinen Weg als weißer Mann in den Islam. Seine Beweggründe und sein Lebensverlauf dürften Zuhörer*innen überraschen.

„Aufgeregt geführte Debatten spielen Islamisten in die Hände“ – Stellungnahme von Jochen Müller im Innenausschuss des Bundestages

In der Prävention von islamistischem Extremismus ist es wichtig, genau zwischen Protest, Provokation und Propaganda zu unterscheiden. Das betonte ufuq.de-Co-Geschäftsführer Dr. Jochen Müller während einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses am Montag, den 21. Juni 2021 zu Anträgen der FDP-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.