Jetzt mal konkret! Anregungen für den Unterricht #4: (Jugendlicher) Protest in der Demokratie
21. Dezember 2022 | Demokratie und Partizipation, Jugendkulturen und Soziale Medien

Front des Fridays-for-Future-Klimastreiks am 27.09.2019 in Erfurt. Bild: Tobias Möritz.

In der neuen Ausgabe unserer Reihe „Jetzt mal konkret! Anregungen für den Unterricht“ beschäftigen wir uns mit (jugendlichem) Protest in der Demokratie. Politischer Protest von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist in den letzten Jahren vor allem durch die Klimaproteste von Fridays for Future, aber auch durch die Black Lives Matter-Bewegung in den Fokus gerückt. Vor allem die Aktionen der „Letzten Generation“ sorgen seit kurzem für Aufmerksamkeit, zuletzt gab es in mehreren Bundesländern Razzien gegen die Gruppe. Mit der aktuellen Ausgabe von Jetzt mal konkret! erhalten Sie Ideen und Hintergrundinformationen, die dazu anregen sollen, mit Schüler*innen über aktuelle Protestformen zu sprechen.

Zu protestieren bedeutet, sich gegen etwas zu äußern oder zu engagieren, mit dem man nicht einverstanden ist. Protest ist eine wichtige Art, sich an politischen und gesellschaftlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen zu beteiligen. Die bekannteste Form des politischen Protests ist die Demonstration, aber es gibt auch viele andere – so werden zum Beispiel in der „virtuellen Öffentlichkeit“ der sozialen Netzwerke Memes oder TikTok-Videos geteilt, um bestimmte Meinungen zu verbreiten oder Positionen stark zu machen. Proteste können polarisieren und Diskussionen in der Familie oder im Freundeskreis auslösen.
Politischer Protest von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist in den letzten Jahren bedeutsamer geworden. Besonders die Aktionen der Gruppe „Letzte Generation“ sorgten zuletzt für Aufmerksamkeit, denn diese Form des Protests bewegt sich rechtlich gesehen in Grauzonen oder sogar im Bereich des Illegalen. Wie weit also darf Protest in der Demokratie gehen? Wann nimmt er die Form zivilen Ungehorsams an? Und wenn ein Protest zwar geltendes Recht brechen, aber trotzdem legitim sein kann: Für welche Proteste gilt das und für welche nicht?

Das zehnseitige Lernmaterial ist kostenlos und sowohl für den Unterricht als auch für die außerschulische Bildungsarbeit geeignet.

Diese Publikation erscheint im Rahmen des Kompetenznetzwerks „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) und in Kooperation mit dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

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Die Beiträge im Portal dieser Webseite erscheinen als Angebot von ufuq.de im Rahmen des Kompetenznetzwerkes „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX).
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