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Antisemitismus: Hinweise und Materialien für die pädagogische Arbeit

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Antisemitismus ist ein Problem auch unter Jugendlichen aus muslimischen Milieus. In der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters (hier) widmen wir uns daher diesem Thema. Dabei liegen bisher kaum empirische Daten über Umfang, Art und Wege der Verbreitung antisemitischer Stereotype vor. (Nach einer Studie des BMI stimmten 15,7% der befragten muslimischen Jugendlichen der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Aussage zu, „Menschen jüdischen Glaubens überheblich und geldgierig“ seien. Zum Vergleich: 7,4% der befragten „nichtmuslimischen Migranten“ und 5,7% der „nichtmuslimischen Einheimischen“ stimmten dieser Aussage zu.)

Zuletzt hat Cem Özdemir in einem Grußwort an die ‚Zweite Koordininierungskonferenz deutscher Nicht-Regierungsorganistionen gegen Antisemitismus‘ auf das Problem hingewiesen. Darin heißt es:

„Antisemitische Einstellungen sind in Deutschland immer noch viel zu weit verbreitet, auch in den Reihen der Menschen muslimischer Herkunft. Alarmierend ist etwa die durch Studien und Befragungen gezeigte Verbreitung antisemitischer Denkweisen bei vielen muslimischen Jugendlichen, die in Deutschland zur Schule gegangen sind."

"Manche von ihnen glauben ihre Vorurteile tatsächlich aus der Religion ableiten zu können oder gar zu müssen, andere hingegen kommen unter dem Gewand des türkischen bzw. kurdischen linken ‚Antizionismus‘ daher oder wettern wie türkisch-nationalistische Jugendliche gegen eine vermeintliche ‚jüdische Weltverschwörung‘. Auch ein türkischstämmiger Ultranationalist ist laut Geburtsurkunde Muslim und definiert sich gegebenenfalls auch als solcher. Sein Antisemitismus speist sich jedoch nicht so sehr aus der Religion als vielmehr aus rassistischen Vorurteilen. Doch ganz gleich ob nun links, rechts oder islamisch motiviert: Es handelt sich um Antisemitismus, den wir in keiner Variante dulden dürfen und schon im Ansatz bekämpfen müssen.

Wir brauchen wirkungsvolle pädagogische Maßnahmen und Schulen, wo Kinder und Jugendliche – im Ernstfall – auch gegen das soziale Umfeld zur Demokratie erzogen werden müssen. Es sind aber auch die Selbstvertretungen und Repräsentanten der Migranten gefragt. Im Grunde sollte das Thema Antisemitismus in jeder Moschee und jedem Verein auf der Tagesordnung stehen. Denn pädagogische Maßnahmen sind wirkungsvoller und nachhaltiger, wenn Antisemitismus auch von Angehörigen der eigenen ethnischen oder religiösen Gruppe aktiv verurteilt wird. Dafür werde ich mich auch künftig mit ganzer Kraft einsetzen.“


Überlegungen zur Pädagogik gegen Antisemitismus

Pädagoginnen und Pädagogen sind also besonders gefordert. Einschlägige Fortbildungen und Materialien für den Unterricht sind jedoch bisher noch Mangelware. Im Folgenden fassen wir daher einige Überlegungen zur pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen mit arabischen, türkischen oder muslimischen Migrationshintergrund zum Thema Antisemitismus zusammen. Dabei geht es zum einen um die Thematisierung des Nahostkonflikts. Zum anderen um Formen der Anerkennung der Jugendlichen, die deren reale oder empfundene Frustrationen und Diskriminierungen ernstnimmt. Einige der im Folgenden aufgeführten Punkte sind Bestandteil von Rahmenplänen und allgemeinen pädagogischen Richtlinien (bspw. das Überwältigungsverbot). Es gilt, diese auch in der Pädagogik gegen Antisemitismus mit jugendlichen Migranten umzusetzen. Andere sind bereits Bestandteil einzelner Handreichungen und Formate zum Beispiel der außerschulischen Pädagogik zur Begegnung von Antisemitismus.
(Im Anschluss finden Sie daher eine Liste von Readern und Formaten für die pädagogische Arbeit zur Begegnung von Antisemitismus, die zumindest in Teilen auf Antisemitismus unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund und/oder den Nahostkonflikt eingehen.)


  • Auch unverhältnismäßige und emotionale Kritik an Israel muss nicht Zeichen eines antisemitischen Weltbildes sein. Gelassenheit und gezieltes, auch Irritationen auslösendes Nachfragen ist in der Auseinandersetzung mit Jugendlichen hilfreicher als eine Skandalisierung. Es gilt auch hier: Pädagogik soll sich auf die Initiierung und Aufrechterhaltung eines Dialogs konzentrieren und die Jugendlichen nicht durch Moralisierung und emotionale Aufladung überwältigen. Ausgangspunkt des Dialogs sind die Meinungen, Kenntnisse und Vorurteile der Jugendlichen selbst. Dabei sollte die Position des Individuums im Blick behalten und der/die Jugendliche nicht stellvertretend für eine Gruppe (etwa „der Araber“, „der Palästinenser“ oder „der Muslime“) angesprochen werden.
     
  • Zu Dialog und gezieltem Nachfragen gehört auch, die Erzählungen von Jugendlichen aufzugreifen und ernst zu nehmen. Bestandteil dieses Prozesses müssen eventuelle Schilderungen von persönlichen und familiären Leid und Unrechtserfahrungen in Kriegs- und Flucht- und Migrationssituationen sein. Im Weiteren kann „biografisches Nachfragen“ hilfreich sein: Wenn sich Jugendliche um ihre - meist unbekannte - Familiengeschichte kümmern und jenseits von politischen Schlagworten bei Eltern und Verwandten Konkretes über Heimat, Flucht und Migration in Erfahrung bringen, erwerben sie nicht nur konkretes Wissen, welches Mythen- und Ideologiebildungen erschwert. Überdies stärkt die Möglichkeit, sich reflektierend auf eine bewusst gemachte Vergangenheit beziehen zu können, die Persönlichkeit und erleichtert den Blick nach vorn.

  • Im Rahmen solcher Erzählungen können Opferperspektiven verlassen werden und eine „Neuerzählung“ kann an ihre Stelle treten. Zwar müssen Opfer zunächst einmal anerkannt werden: Flucht, Vertreibung, Migration und Diskriminierung sind historische wie aktuelle Erfahrungen, die von vielen Menschen als extreme Brüche in ihrer Biografie erlebt und in Erzählungen über Generationen hinweg weiter gegeben werden. Dabei sollte man indes nicht stehen bleiben. Vielmehr können die „eigenen Leute“ auch als Akteure in den Blick genommen und ihre Leistungen als solche anerkannt werden: Flucht, Migration und Integration sind Leistungen von Eltern und Großeltern, die dem Wohl der Familie dienen und Respekt und Würdigung verdienen, statt in einer allgemeinen Geschichte von Verlust, Leid und Frustration unterzugehen.

  • Dabei wird von Pädagog/innen ein äußerst schwieriger Balanceakt gefordert: Sie müssen versuchen, zwischen „authentischer“ Erfahrung aus Kriegen und anderen Ereignissen und solchen verzerrenden Darstellungen dieser Ereignisse zu unterscheiden, die Ausgangspunkt von Feindbildkonstruktionen und Ideologiebildungen sein können. Hier müssen rationale Alternativen zu einseitigen Deutungen (etwa des Konfliktgeschehens im Nahen Osten) aufgezeigt werden, um der Entstehung und Reproduktion von Ressentiments und Feindbildern zu begegnen. Das setzt neben großer Sensibilität im Umgang mit tatsächlich oder eben nur vermeintlich „authentischen“ Berichten auch Wissen und Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Nahostkonflikts voraus.
    Ein Beispiel: Unter Jugendlichen ist die Überzeugung verbreitet, Israel habe im Libanonkrieg Flugblätter in der Absicht abgeworfen, Zivilisten aus den Häusern zu locken, um sie dort besser bombardieren zu können. Das dient den Jugendlichen als Beweis und Bestätigung, wie die Israelis sind. Zitat: „Nur Tiere tun so etwas“. In der Auseinandersetzung mit den Jugendlichen müssten Pädagogen argumentieren, dass Flugblätter unter anderem dazu dienten, Zivilisten vor bevor stehenden Bombardierungen zu warnen. Zwar bleibt die Tatsache, dass bei anschließenden Bombardierungen viele unbeteiligte Zivilisten getötet worden sind, bestehen - der ideologisch geprägten Deutung des Geschehen ist dann aber eine alternative rationale Deutung gegenüber gestellt worden.

  • Die Einseitigkeit vieler Darstellungen, die Deutungen in Form von Feindbildern bis hin zu antisemitischen Verschwörungstheorien nahelegen, kann durch multiperspektive und kontroverse Darstellungen durchbrochen werden. So sollten neben der grundsätzlichen Würdigung arabischer Perspektiven auch verschiedene israelische Sichtweisen als Optionen zur rationalen Erklärung von Ereignissen und Entwicklungen erkennbar werden. Insbesondere könnte hier das Bedürfnis nach Sicherheit hervorgehoben werden: Die Geschichte von Verfolgung und Flucht der Juden und die deutsche Vernichtungspolitik können die Flucht nach Palästina und die Gründung des Staates Israel als ein Ort des Schutzes für Juden zumindest historisch nachvollziehbar machen. Illustrieren lässt sich auch die kontinuierliche Bedrohung Israels - etwa durch Landkarten und in Form von Zitaten historischer wie aktueller Vernichtungsdrohungen gegen Israel. Vor diesem Hintergrund von Geschichte und Gegenwart kann eine israelische Perspektive des Konflikts vermittelt werden – nicht als die „richtige“, aber als eine, die auch ihre Berechtigung hat und den Jugendlichen angesichts der illustrierten Bedrohungen zumindest nachvollziehbar erscheint und das Verstehen jenseits von Ideologien erleichtern kann.

    Ganz wesentlich ist es im Rahmen von Multiperspektivität auch, kollektive Ideologien und Gemeinschaftsgefühle („wir“ und „die“) infrage zu stellen. Die Heterogenität der israelischen wie der arabisch-palästinensischen Seite können dargestellt und auf diese Weise homogene Selbst- und Fremdbilder aufgelöst werden: So waren zum Beispiel keineswegs alle Palästinenser gegen die Einwanderung von Juden; oder: In Israel gibt es nicht nur Regierung und Opposition, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Strömungen mit sehr unterschiedlichen Positionen zum Nahostkonflikt.

    Multiperspektivisch kann zudem auch die Erörterung von Flucht und Vertreibung angelegt sein: So lassen sich Fluchterzählungen von Juden – auch die von hunderttausender Juden aus arabischen Ländern nach 1948 – biografischen Berichten der Flucht von Palästinensern gegenüberstellen. In entsprechenden Quellentexten werden individuelle Geschichten konkreter Personen deutlich, was den Zugang jenseits politisch und ideologisch geprägter Schlagabtausche erleichtert.

  • Es ist in der Pädagogik mit jugendlichen Migranten hilfreich, die Beschäftigung mit dem Thema Antisemitismus mit der Auseinandersetzung mit Diskriminationserfahrungen anderer Gruppen zu verbinden. Es ist sinnvoll, Stigmatisierung, Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten in allgemeiner Form zu behandeln und den Antisemitismus in diesen Kontext zu integrieren – um dabei auch auf die Besonderheiten des Antisemitismus zum Beispiel mit Blick auf den Holocaust einzugehen. Dazu bieten sich Ansätze der Diversity- und Social-Justice-Pädagogik sowie Konzepte zur Menschenrechtserziehung an, die es ermöglichen, eigene Erfahrungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Blick zu nehmen und an diese anzuknüpfen.

  • Vor dem Hintergrund der Bedeutung von Medien für die Vermittlung von Weltbildern ist die Förderung von kritischer Medienkompetenz ein wichtiger Beitrag zur Begegnung von Propaganda und Feindbildern. Das kann auch in allgemeiner Form erfolgen – es müssen also nicht unbedingt einschlägige Originalbeiträge in arabischer oder türkischer Sprache herangezogen werden.

  • Bei der Verweigerung von Klassenfahrten zu Gedenkstätten oder in jüdische Museen stehen oft die Eltern – oder auch das weitere soziale Umfeld – hinter den „Entscheidungen“ der Schüler/innen. Es ist besonders schwer, aus dem unausgesprochenen Konsens dieses Umfelds auszuscheren. Der Besuch einer Gedenkstätte erscheint danach oft als Unterstützung Israels, während – so der Vorwurf – die „eigenen“ Opfer ausgeblendet blieben. Darin kommt zum Ausdruck, dass sich viele Migranten arabischer und/oder muslimischer Herkunft in einer Art „Konkurrenzsituation“ mit Israel und Juden um die Anerkennung von Opfern und Leidensgeschichte sehen.

  • In der Auseinandersetzung mit Feindschaft und Hass gegen Juden können Hinweise auf eine – gerade im Vergleich zum Christentum - relativ friedliche islamisch-jüdische Beziehungsgeschichte hilfreich sein. Auch lässt sich da Prinzip religiöser Toleranz  mit Texten aus dem Koran belegen, wobei ggf. auch Eltern und örtliche Imame Unterstützung leisten können. Der Bezug auf die Toleranz in religiösen Dingen hilft allerdings dann nicht weiter, wenn es heißt: „Wir haben gar nichts gegen Juden, wir sind nur gegen den Zionismus“ und in diesem Kontext antisemitische Stereotypen reproduziert werden (so geht etwa der iranische Präsident Ahmedinejad in seiner Propaganda vor)..Ein in diesem Zusammenhang ebenso häufig vorgetragenes Argument lautet, dass Araber gar nicht antisemitisch sein könnten, da sie ja selbst Semiten seien. Hier ist deutlich zu machen, dass Hebräisch und Arabisch lediglich zur semitischen Sprachfamilie gezählt werden, es sich bei der Behauptung, es gebe Semiten, hingegen schlicht um eine rassistische Konstruktion handelt. Zudem ist der Begriff des Antisemitismus in seiner Geschichte stets als Synonym für Judenhass verwendet worden. Natürlich können auch „Araber“ antisemitisch sein.

  • Nicht zuletzt müssen Pädagoginnen und Pädagogen ihren eigenen Standpunkt reflektieren. So ist auch der „deutsche“ Blick auf den Holocaust und auf Israel ein spezifischer und nicht einfach auf Schüler/innen mit migrantischem Hintergrund übertragbar. Es ist wichtig, das spezifische Gewordensein, bzw. gewachsene Unterschiedlichkeiten von Perspektiven ins Bewusstsein zu rücken. Dem „globalisierten Klassenzimmer“ müssen – wie der globalisierten Gesellschaft insgesamt – auch Pädagogik und politische Bildung in Form und Inhalt Rechnung tragen.

 
Materialien zur pädagogischen Arbeit, die Antisemitismus unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund einbeziehen:

  • Albert Scherr/Barbara Schäuble: „Ich habe nichts gegen Juden aber….“. Perspektiven gesellschaftspolitischer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus. (Reader der Amadeu-Antonio-Stiftung mit Praxistipps), 2007 
  • Bpb: Antisemitismus in Europa. Vorurteile in Geschichte und Gegenwart (Heft 1: Handreichung für Lehrkräfte; Heft 2: Arbeitsmaterialien – Drei Bausteine für Unterricht und außerschulische politische Bildung), bpb 2008; bpb-Themenblätter Nr. 17 (Nahostkonflikt) und 56 (Antisemitismus).
  • DGB-Bildungswerk Thüringen: Bausteine zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit (hier v.a. zu Verschwörungsthoerien), 2005
  • Anne Frank Haus-Amsterdam: Die Suche (Ein Comic zur Verfolgung von Juden in Holland), 2007
  • dies.: „Alle Juden sind….“. 50 Fragen zum Antisemitismus, 2008
  • Anne Frank Zentrum-Berlin: Mehrheit, Macht, Geschichte. 7 Biografien zwischen Verfolgung, Diskriminierung und Selbstbehauptung (Biografiien zum interkulturellen Geschichtslernen und zur Diskriminierung von Minderheiten, mit Interviews, Übungen, Projektideen sowie CD-Rom und Lesebuch), 2007
  • AJC, LISUM, ZfA: Gegen Antisemitismus (CD-Rom mit umfangreichem Material und Modulen, Cornelsen Verlag), 2008
  • dies.:  Fit machen für Demokratie und Toleranz. Jugendliche setzen sich mit Antisemitismus auseinander (Reader), 2006
  • Zentrum für Antisemitismusforschung/OSZE: Unterichtsmaterialien zum Thema Antisemitismus, v.a. Heft 3 zu Antisemitismus als einer Form der Diskriminierung von Minderheiten, Infos hier, kostenlos zu bestellen bei der bpb, 2008 
  • IDA: Impulse. Bildungsmaterialien aus dem Programm „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ (Reader für Multiplikatoren mit Formaten für die Bildungsarbeit), 2006
  • IDA: Antisemitismus – ein gefährliches Erbe (Reader für Multiplikatoren in der Jugend und Bildungsarbeit, 2 Hefte mit Übungen für die pädagogische Praxis),2005
  • KIgA: „Was nun?“ Ein Brett- und Rollenspiel für die offene Jugendarbeit zu individuellen Perspektiven und kollektiven Zwängen (Reader und Spielanleitung zum Nahostkonflikt)
  • KIgA: Pdagogische Konzepte gegen Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft (hier)
  • Verlag an der Ruhr: Israel und Palästina (Quellen, Hintergrundtexte und Arbeitsmaterialien zum Nahostkonflikt für die Sekundarstufen), 2006
  • Fritz Bauer Institut/Jugendbegegnungsstätte Anne Frank: Neue Judenfeindschaft? Perspektiven für den pädagogischen Umgang mit dem globalisierten Antisemitismus, 2006
  • Amadeu-Antonio-Stiftung: „Die Juden sind schuld“. Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am beispiel muslimisch sozialisierter Milieus (Reader und Praxisbeispiele zur pädagogischen Arbeit (im Erscheinen)