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Alif-Aleph-Alpha: Training gegen Antisemitismus und Islamophobie

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Unter dem Motto „Vorurteile überwinden und religiöse Vielfalt gestalten“ finden in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln gegenwärtig Seminare statt, in denen junge Erwachsene unterschiedlicher Herkunft zu interkulturellen Schultrainern ausgebildet werden.

Veranstaltet werden die Seminare von dem Verein Eine Welt der Vielfalt und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung. Kooperationspartner sind u.a. der Verein Inssan und der Türkische Bund Berlin-Brandenburg.

Zum Hintergrund des Projekts heißt es in einem Flyer, dass „religiöse und weltanschauliche Unterschiede heute oft eine Ursache von Konflikt und Spannungen“ geworden seien. Daher soll es insbesondere auch um eine Begegnung von Antisemitismus und Islamophobie gehen. Denn: „Die Zunahme des Antisemitismus und ebenso die zunehmenden stereotypisierenden Einstellungen gegenüber Muslimen“ seien besonders besorgniserregend.

Im Ankündigungstext der Veranstaltung wird betont, dass es große Unterschiede zwischen Islamophobie und Antisemitismus gebe: „Kein geschichtliches Ereignis ist auch nur annähernd mit den Schrecken der Nazi-Zeit und den Leiden der Juden vergleichbar.“ In der Gegenwart wiederum seien „v.a. muslimische Frauen durch ihr Kopftuch äußerlich zu erkennen und damit Ziel von Diskriminierungen.“

Mehr zum Projekt finden Sie hier. Einen Bericht von früheren „Alif-Aleph-Alpha“ Seminaren des Vereins Inssan finden Sie hier.