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Interview: Da'wa zwischen religiöser Bildung und Missionsarbeit am Telefon
Montag, 17. Oktober 2011 um 09:19 Uhr
Islamische Vereine haben sich als zivilgesellschaftliche Akteure etabliert. Mit ihren Angeboten wenden sie sich immer häufiger auch an Nichtmuslime. Besonders sichtbar sind dabei oft Initiativen aus dem salafistischen Spektrum, die im Internet oder mit Informationsständen für ihr Verständnis des Islam werben.
Die Islamwissenschaftlerin Nina Wiedl forscht zum Verständnis der Da’wa-Arbeit, dem ‚Ruf zum Islam’, unter Muslimen in Deutschland. Im Interview beschreibt sie, wie sich die Da’wa der islamischen Vereine in den letzten Jahren veränderte und warum es gerade die Salafisten sind, die trotz ihrer sehr kleinen Zahl ein großes Publikum erreichen.
Frau Wiedl, bis vor einigen Jahren beschränkte sich die Arbeit von islamischen Vereinen auf den engeren Kreis der Gemeindemitglieder. Mittlerweile hat sich das geändert: Islamische Vereine machen intensive Öffentlichkeitsarbeit, suchen den Dialog und versuchen dabei auch, ihre Sichtweise des Islam zu verbreiten. Spiegelt sich darin ein verändertes religiöse Selbstverständnis und ein anderes Verhältnis zu Nicht-Muslimen?
Ich beschäftigte mich vor allem mit den Da’wa-Konzepten prominenter islamischer Denker und Prediger in Europa. Dabei geht es mir nur um jene Prediger, die dem sunnitisch-orthodoxen Islam angehören. Öffentlichkeitsarbeit, Dialog und die ‚Einladung zum Islam‘ (Da’wa) wurden von diesen Denkern schon immer als wichtig angesehen. Der deutsche Konvertit S. Ibrahim Rüschoff formulierte zum Beispiel schon in den 1980er Jahren ein Konzept der Da’wa, das speziell auf die Zielgruppe europäischer bzw. deutscher Nichtmuslime zugeschnitten war. Auch den ‚Tag der offenen Moschee‘ gibt es in Deutschland schon seit vierzehn Jahren, was zeigt, dass Muslime schon damals das Ziel hatten, ihre Religion auch Nichtmuslimen bekannt zu machen und eine Plattform für den Dialog suchten.
Also hat sich das Selbstverständnis der islamischen Verbände und ihr Verhältnis zu Nicht-Muslimen aus Ihrer Sicht nicht grundlegend verändert?
In der Vergangenheit stand die religiöse Bildung der Muslime, der Aufbau von lebendigen muslimischen Gemeinden in Europe und der ‚Rückruf‘ der Muslime zum Islam im Vordergrund. Das ist einer der Gründe, warum der Hauptteil der Arbeit islamischer Gemeinden auf den Kreis der Muslime beschränkt war. Der indisch-pakistanische islamische Denker und Direktor der Islamic Foundation in Leicester, Khurram Murad, argumentiert zum Beispiel, dass sich Nichtmuslime nur dann für den Islam gewinnen ließen, wenn sie in ihrer Umgebung auf religiöse Muslime treffen, die ein beispielhaftes Leben führen, das ihnen die Vorteile des Islams am konkreten Beispiel aufzeigt. Diese ‚Da’wa durch Taten‘ spielt auch bei Tariq Ramadan eine wichtige Rolle. Ramadan vertritt die Meinung, dass sich Da’wa in Europa vor allem auf dieses passive Bezeugen des Islams konzentrieren sollte, um zu vermeiden, dass Nichtmuslime durch aggressive Missionsarbeit abgeschreckt werden.
In den letzten Jahren hat sich allerdings zum Teil auch die Zielrichtung der islamischen Öffentlichkeitsarbeit verschoben. Die etablierten islamischen Gemeinden suchen den Dialog mit Nichtmuslimen oft auch, um Möglichkeiten eines besseren gegenseitigen Verständnisses und Miteinanders zu diskutieren. Dagegen zielt die Da’wa der salafistischen Initiativen primär darauf, den Gegenüber mit Hilfe von vermeintlich rationalen Argumenten von der Wahrheit des Islams zu überzeugen.
Welchen Einfluss haben denn die salafistischen Initiativen Ihrer Ansicht nach? Spielen sie für das Verhältnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen eine Rolle?
Zwischen 2002 und 2005 hat sich in Deutschland mit den Salafisten eine neue überregionale islamische Bewegung etabliert, die der aktiven Da’wa unter Nichtmuslimen einen höheren Stellenwert gibt als es in etablierten islamischen Gemeinden der Fall war und ist. Meiner Einschätzung nach hängt der Eindruck, dass Muslime verstärkt Da’wa-Arbeit betreiben, vor allem damit zusammen, dass diese relativ kleine Gruppe von Salafisten – meiner Einschätzung nach haben Salafisten nicht mehr als ein- bis zweitausend Anhänger in Deutschland – gerade im Internet und in der Öffentlichkeit sehr aktiv Da’wa betreibt.
Was ist denn genau das Neue an der Da’wa-Arbeit der Salafisten, worin sehen Sie den Unterschied zur Öffentlichkeitsarbeit der etablierten Verbände?
Einige salafistische Prediger, z.B. der Kölner Prediger Pierre Vogel, definieren Da’wa zum heutigen Zeitpunkt in Deutschland nicht als eine kollektive Pflicht (fard kifaya) der muslimischen Gemeinde. Für sie handelt es sich um eine individuelle Pflicht (fard ’ayn) eines jeden Muslims. Sie warnen ihre Anhänger daher davor, dass eine Vernachlässigung dieser Pflicht von Gott im Jenseits bestraft werde. Vogel erklärt es zum Ziel seiner Bewegung – und hier bezieht er sich auf das salafistische Verständnis des Islams –, den Islam zur ‚Religion Nummer eins‘ in Deutschland zu machen. Er fordert jeden seiner Anhänger dazu auf, die Da’wa zu unterstützen, sei es durch Da’wa-Kiosks auf öffentlichen Strassen, durch die Mitarbeit an einer Internetseite oder durch das Verteilen von Flyern und Broschüren. Für die Identität vieler Salafisten spielt der Islam und die aktive Mitarbeit in dieser Bewegung eine wichtige Rolle, was ein anderer Grund dafür ist, dass sie sich intensiver als viele ‚traditionelle’ Muslime in diesem Bereich engagieren.
Wie sieht denn diese Da’wa Ihrer Erfahrung nach konkret aus?
Salafistische Prediger propagieren die Ansicht, dass Nichtmuslime, falls sie einmal im Leben die Möglichkeit hatten, etwas über den Islam zu erfahren, in die Hölle kommen. Nur eine sofortige Konvertierung schützt sie vor dem ewigem Höllenfeuer. Dieses Motiv wurde früher in der Da’wa europäischer Muslime eher selten verwendet. Muslime werden hier dazu ermutigt, ihre Bekannten vor der Hölle zu retten. Gleichzeitig werden die Belohnungen und die Ehre betont, die man im Jenseits für die Tätigkeit als da’i (Person, die Da’wa betreibt )‚ in den ‚Fußstapfen des Propheten Muhammad’ erhält. Salafisten bieten Kurse in Moscheen und im Internet an, in denen Muslime zu du’at (Plural von da’i) ausgebildet werden. Dabei beziehen sie sich auf gründlich durchdachte Strategien und vermitteln rhetorische Fragen für Da’wa-Gespräche mit speziellen Zielgruppen. Die Frage ‚Was hält dich davon ab, jetzt zum Islam zu konvertieren?‘ ist nur ein Beispiel für eine oft gestellte Frage in salafistischer Da’wa, die den Gesprächspartner indirekt dazu auffordert, sofort zu konvertieren. Salafisten bieten heute Telefon- und sogar Internetkonversionen an und ermutigen Menschen auf Da’wa-Veranstaltungen, sich auch spontan für den Islam zu entscheiden. Telefonkonversionen werden heute auch in Saudi Arabien praktiziert und sind im Einklang mit den Fatwas saudischer Gelehrter.
Prediger oder Initiativen, denen es gelingt, viele Menschen zu konvertieren, haben in der deutschen Salafistenszene ein besonders hohes Ansehen. Auch für Salafisten ist die Konversion letztlich aber ein Akt, der einzig vom Willen Allahs abhängt. Dennoch finden wir in ihren Konzepten Einflüsse moderner Marketing-Methoden, die darauf hinweisen, dass es nicht nur um Informationsvermittlung, sondern um die Konversion des Gesprächspartners geht.
Den Salafisten geht es aber ja auch darum, unter Muslimen das eigene Islamverständnis als das einzig wahre durchzusetzen. Was bedeutet die wachsende Sichtbarkeit der Salafisten für Muslime?
Salafisten kritisieren viele Praktiken traditioneller Muslime als verbotene Neuerungen (bidʿa). Das reicht von Details des Gebetsrituals über die Feier des Geburtstages des Propheten Muhammad (mawlid an-nabi) bis hin zur Architektur von Moscheen und Gräbern. Aber auch alltägliche Tätigkeiten, die für viele Muslime keine religiöse Bedeutung haben, z.B. das Hören von Musik mit Instrumentalbegleitung, gelten im Salafismus als verboten.
Obgleich Prediger wie Pierre Vogel, Abdul Adhim Kamouss, oder Abu Jamal ihre Anhänger davor warnen, traditionelle und weniger religiöse Muslime durch Kritik und Arroganz abzuschrecken, fühlen sich manche Salafisten dazu verpflichtet, Muslime in ihrer Umgebung darauf hinzuweisen, dass sie mit ihrem Verhalten religiöse Gesetze brechen. Diese Verpflichtung kann mit dem Grundsatz von ‘al-amr bi’l-ma’ruf wa’l-nahy ‘an al-munkar’ (das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten) begründet werden.
Nun gibt es natürlich viele Muslime, die fest in ihren eigenen Traditionen und Rechtsverständnis verankert sind oder ein liberaleres Islamverständnis verteten. Diese Muslime haben sicherlich nicht darauf gewartet, von 15- bis 30-jährigen, darunter viele Konvertiten und Muslime, die sich erst kürzlich dem Salafismus zugewandt haben, belehrt zu werden. Oftmals werden diese Belehrungen einfach als unangebracht und aufdringlich wahrgenommen.
Schärfere Auseinandersetzungen finden wir zwischen Salafisten und anderen Muslimen, die von diesen als ‘irregeleitete Sekten’ bezeichnet werden: Schiiten, ein Großteil der Sufis und Anhänger der Ahbash-Bewegung. Konflikte zwischen diesen Gruppierungen, die in muslimischen Ländern teilweise auch mit Gewalt ausgetragen wurden, werden jetzt auch in Deutschland sichtbar. Insbesondere Anhänger der Ahbash-Gruppierung führten in der Vergangenheit regelrechte Schlagabtausche mit Salafis im Internet. Auch deutsche schiitische Internetforen warnen vor der ‘kranken Ideologie’ salafistischer ‘Grabeszerstörer’.
Unter welchen Muslimen stoßen die Salafisten denn auf Zuspruch?
Manche Muslime scheinen es zu begrüßen, dass Salafisten eine neue religiöse Jugendbewegung angestossen haben und Islamunterricht in deutscher Sprache anbieten. Sie fühlen sich von den Freizeitangeboten und der engen Gemeinschaft unter Salafisten angezogen. Muslimen mit Migrationshintergrund scheint die ‘dekulturalisierte’ salafistische Identität, wie der Islamwissenschaftler Olivier Roy es ausdrückt, auch die Möglichkeit zu bieten, Konflikte zwischen der Zugehörigkeit zu verschiedenen Kulturen und Heimatländern zu lösen, oder erlebte Gefühle der Ausgrenzung durch ein Überlegenheitsgefühl zu kompensieren. Dieses Überlegenheitsgefühl ergibt sich aus der Überzeugung, der ‘siegreichen Gruppe’ (al-taʿifa al-mansura) ‘wahrer Muslime’ anzugehören.
Viele dieser Muslime hatten allerdings vorher ein eher oberflächliches Verständnis vom Islam. Oft war die Religion vorher eher ein Teil ihrer kulturellen Tradition. Sie sind daher einfacher zu überzeugen als Muslime, die bereits fest in einer anderen Strömung verankert sind.
Und wie gestaltet sich aus Ihrer Sicht das Verhältnis der Salafisten zu den etablierten Verbänden?
Die Salafisten kritisieren die etablierten islamischen Organisationen in Deutschland, zum Beispiel den Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), für ihr ‚falsches Islamverständnis’ und die Bereitschaft, Kompromisse mit dem Staat und der nichtmuslimischen Gesellschaft in Bereichen einzugehen, in denen dem salafistischen Verständnis dem islamischen Recht zufolge Kompromisse streng verboten sind. Ein Artikel auf der Webseite ezp-new.de, die dem Verein ‚Einladung zum Paradies e.V.‘ zuzuordnen ist, bezeichnete die jährlichen Weihnachtsgrüße des ZMD an die deutsche Bevölkerung als ‚unislamisches Verhalten‘. Die radikal-salafistische Webseite islambruederschaft.com sprach in diesem Zusammenhang gar von dem ‚Clown‘ Aiman Mazyek vom ‚Zentralrat der Heuchler in Dar al-Kufr [Land des Unglaubens] e.V.‘, der den kuffar [Ungläubigen] zu ihrem kufr und shirk [Polytheismus] gratuliere.
Vertreter eines ‚Euro-Islams‘ werden von Predigern wie Pierre Vogel als Lügner und Hypokraten bezeichnet, die den Islam absichtlich falsch darstellen, um westlichen Nichtmuslimen zu gefallen. Unbeabsichtigt bestätigen diese Prediger hier Islamkritiker wie Caroline Fourest, die Tariq Ramadan, dem wohl bekanntesten Vertreter eines ‘Euro-Islams’ und einer ‘Integration ohne Assimilation’, Doppelzüngigkeit vorwerfen.
Während es zunächst so schien, als würden Salafisten von etablierten islamischen Vereinen nicht sonderlich ernst genommen, mehren sich heute die kritischen Stimmen. Vor allem Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und Traditionen, die von Salafisten gezeigt wird, wird von Vertretern etablierter islamischer Vereine kritisiert. Kooperationen werden von beiden Seiten abgelehnt. Salafisten werden aber von vielen immer noch nicht als ernsthafte Gefahr oder Konkurrenz, sondern eher als übereifrige junge Idealisten gesehen.
Auch das salafistische Spektrum ist aber ja nicht einheitlich. Wo sehen Sie dort Bruchlinien und Konflikte?
Man muss zwischen unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Salafismus differenzieren. Saudische Salafisten kooperieren auf internationaler Ebene ja bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts, zum Beispiel in Projekten der Islamischen Weltliga, mit Vertretern der Muslimbruderschaft. Beide Strömungen haben sich zudem in den letzten Jahrzehnten gegenseitig beeinflusst.
In Deutschland hat sich auf informeller Ebene eine Kooperation zwischen moderaten Salafisten und Muslimen, die dem Rechtsverständnis von Yusuf al-Qaradawi oder dem Ansatz von Tariq Ramadan folgen, entwickelt. Der Berliner Imam Ferid Heider arbeitet beispielweise mit der al-Nur Moschee und Predigern des Vereins ‘Einladung zum Paradies’ zusammen. Heiders Ausbildung am französischen Institut Europeen des Sciences Humaines (IESH), dessen Lehrplan sich am Islamverständnis von al-Qaradawi und dem Europäischen Fatwa-Rat orientiert, und seine Tätigkeiten als Imam und Religionslehrer an Berliner Islamzentren, die dem Umfeld der Islamischen Gemeinschaft Deutschland (IGD) zuzuordnen sind, scheinen in diesem Fall kein Hindernis darzustellen.
In der Arbeit mit jungen Muslimen stellt sich oft die Frage, ab wann ein Werben für die eigenen Positionen eigentlich problematisch wird, wann man also als Lehrer oder Sozialarbeiter eingreifen muss. Wie würden Sie die Grenze zwischen einem legitimen Einsatz für das eigene Islamverständnis und einem problematischen Wunsch, andere zu missionieren, beschreiben?
Generell bin ich der Meinung, dass in einer Demokratie jeder dazu berechtigt sein sollte, seine Meinung frei zu vertreten, solange er dabei nicht gegen geltende Gesetze verstößt. Dies beinhaltet auch religiöse Mission. Allerdings müssen Kinder und Jugendliche auch geschützt werden. Die Grenze zwischen legitim und problematisch hängt dabei vom Alter der Kinder oder Jugendlichen ab, aber auch von ihrer soziokulturellen Umwelt.
Problematisch ist es natürlich, wenn etwas als religiöse Pflicht oder als legitim dargestellt wird, das geltenden Gesetzen und den Menschenrechten widerspricht, zum Beispiel, wenn zu Hass und Verachtung gegenüber anderen Religionsgemeinschaften oder Völkern aufgestachelt wird, oder wenn Kinder, die noch nicht in der Lage sind, Propaganda als solche zu erkennen, gezielt indoktriniert werden. Besonders sogenannte ‚Angst-Appelle‘, z.B. Warnungen vor dem Höllenfeuer für eine Vernachlässigung religiöser Pflichten, aber auch die Behauptung, dass Zweifel an der Religion die Stimme des Satans seien, können Kinder und Jugendliche verunsichern.
Verbote sind aber heute im Internetzeitalter schwer durchzusetzen und auch Missionierungsversuche einzelner Schüler können nicht verboten werden. Wichtiger ist es meiner Meinung nach, Schülern die Fähigkeit zu vermitteln, verschiedene Ideologien kritisch zu beurteilen und zu vergleichen, damit sie sich ihre eigene Meinung bilden können. Auch ist es wichtig, dass sie lernen, ihre eigene Meinung zu vertreten und die Pluralität unterschiedlicher Weltanschauungen und Lebensentwürfe zu tolerieren. Zudem sollten Jugendliche dazu befähigt werden, Propaganda – ob in den Massenmedien, auf rechtspopulistischen Webseiten oder in salafistischer da’wa – als solche zu erkennen. Hierzu könnten z.B. medienpädagogische Projekte an Schulen und in Freizeiteinrichtungen durchgeführt werden.
Zur Person:
Nina Wiedl promoviert derzeit in Middle East Studies an der Ben-Gurion Universität in Beer-Sheva. Ihre Doktorarbeit befasst sich mit dem Thema „Kontemporäre Rufe zum Islam. Salafistische Daʿwa in Deutschland: 2002-2011“.
In deutscher Sprache veröffentlichte sie u.a.: Nina Wiedl (2008), Daʿwa – Der Ruf zum Islam in Europa. Berlin: Verlag Hans Schiler.
Das Interview führte Götz Nordbruch.
Illustration: Logo der Website wegzumislam.com, die dem salafistischen Spektrum zuzuordnen ist.


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