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Interview: Selbstbewusstsein stärken – Junge Muslime und die BRAVO
Donnerstag, 19. August 2010 um 08:57 Uhr

Auch unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund zählt die BRAVO zur alltäglichen Lektüre. Etwa ein Drittel der 14- bis 17-Jährigen lesen die BRAVO regelmäßig und jeder Vierte informiert sich in der Zeitschrift über die Themen Sexualität und Partnerschaft. Mit der Diplom-Pädagogin Marthe Anna Kniep sprachen wir darüber, wie die Redaktion auf diese Zielgruppe eingeht. Kniep leitet das Dr. Sommer-Team der BRAVO.
Die Leserschaft der BRAVO hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Heute zählen auch viele junge Muslime und Migranten zu den Lesern. Spielt dies in Ihrer redaktionellen Arbeit eine Rolle?
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"Ich freu mich auf den Ramadan, weil ..." - Ein Video der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD)
Sonntag, 15. August 2010 um 17:30 Uhr
Warum freust Du Dich auf den Ramadan? In einem Video der Muslimischen Jugend in Deutschland erzählen junge Muslime, was sie mit dem Ramadan verbinden:
Neue Ausgabe des Newsletters "Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen"
Freitag, 13. August 2010 um 08:39 Uhr
Die neue Ausgabe des Newsletters "Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen" ist erschienen.
In dieser Ausgabe geht es umfolgende Themen:
Religion und Identität
- Imame und ihre Rolle in der Jugendarbeit
- Kommentar: Den "Super-Imam" wird es nicht geben
- Buchvorstellung: Der Prediger und die Jugend
- Interview: Nicht den Spaß am Leben verbieten
- Studie: Über Gewalterfahrungen, Integration und Medienkonsum
Projekte
- "Was geht mich Palästina an?" Eine Reise nach Jerusalem
- Workshop: "Menschen ohne Religion verstehen das nicht"
- Islam in Neukölln
Jugendkultur und Medien
- PC-Spiel: Als Journalist im Heiligen Land
- Interview: Junge Muslime und die Bravo
Service
- Young, Muslim and Citizen
- Online-Projekt 1001-Idee
Den Newsletter können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.
Al-Azhar und ZMD: Fußballer müssen nicht fasten
Freitag, 06. August 2010 um 09:30 Uhr
Der Ramadan und die Saison 2010/2011 stehen vor der Tür und damit auch eine Frage, die in den vergangenen Jahren regelmäßig für Diskussionen gesorgt hat: Sollen, müssen oder können Fußballer fasten? Die Bedürfnisse einzelner religiöser Profikicker stehen dabei im Konflikt mit den sportlichen und ökonomischen Interessen ihrer Clubs, denn mit leerem Bauch, da sind sich alle einig, rennt es sich nicht gut. Zwar stellt sich die Frage für die meisten muslimischen Profis gar nicht - für die anderen gibt es aber jetzt Entwarnung von ganz oben: In einem islamischen Rechtsgutachten (Fetwa) hat der Gutachterrat der Al-Azhar-Universität in Kairo erklärt, dass Profifußballer ihr Fasten brechen dürfen. Dieses Gremium religiöser Gelehrter ist eine der höchsten Autoritäten des Islams. Die Gutachter waren vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) um ein Urteil gebeten worden. Der ZMD hatte sich – so berichtet er auf seiner Seite (islam.de) – im Zuge einer gemeinsamen Initiative mit dem DFB, der DFL (Deutsche Fußball Liga) und dem Zweitligaverein FSV Frankfurt um eine Regelung bemüht. Mit dem Gutachten aus Kairo sei nunmehr Vereinen und Spielern sowohl arbeitsrechtlich als auch im theologisch rechtlichen Sinn „Rechtssicherheit“ verschafft worden, meinten DFL-Geschäftsführer Christian Seifert und ZMD-Generalsekretär Aiman Mazyek.
Im Gutachten der Al-Azhar (hier der Link zum kompletten Text auf Arabisch und in deutscher Übersetzung) heißt es:
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Islamische Jugendkulturen in Deutschland
Dienstag, 27. Juli 2010 um 16:06 Uhr
von Götz Nordbruch
Einleitung
Mit ihrem vielbeachteten Buch "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland" lenkte die Journalistin Julia Gerlach vor einigen Jahren den Blick erstmalig auf eine "pop-islamische" Jugendszene. Mit dem Begriff beschrieb sie eine Strömung, deren Anfänge sich in die 1990er Jahre zurückverfolgen lassen, die aber erst nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und den folgenden Diskursverschiebungen an Bedeutung gewann.[1] Als wichtigstes Merkmal der "Pop-Muslime" machte Gerlach deren Selbstverständnis aus, in dem sich ein Bruch mit tradierten Identitäten und Lebensentwürfen der Eltern- und Großelterngeneration abzeichnete. Islamische Identität, Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft und moderner Lifestyle werden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als widerspruchsfreie Einheit gedacht.
„Muslimische“ Jugendliche und Homophobie – braucht es eine zielgruppenspezifische Pädagogik?
Samstag, 17. Juli 2010 um 21:26 Uhr
Der folgende Beitrag von Salih Wolter und Koray Yılmaz-Günay fragt nach dem Umgang mit Homosexualität und Homophobie in der pädagogischen Arbeit. Der Text stammt aus dem Reader "Facebook, Fun und Ramadan. Lebenswelten muslimischer Jugendlicher", der vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) herausgegeben wird. Der Reader steht auf der Webseite des IDA zum download zur Verfügung.
Wir danken für die freundliche Genehmigung der Autoren, den Beitrag hier zu veröffentlichen.
von Salih Wolter und Koray Yılmaz-Günay (GLADT – Gays & Lesbians aus der Türkei)
Sieht man einmal ab von terroristischen Anschlägen, stehen in den Debatten über „den Islam“ bzw. „die Muslime“ in Deutschland vor allem Geschlechterrollen und sexuelle Orientierungen im Fokus der Aufmerksamkeit (Bedeutung des Kopftuchs, so genannte „Ehren“-Morde, schwulen- und lesbenfeindliche bzw. häusliche Gewalt, „Zwangsheiraten“ etc.). Die Öffentlichkeit diskutiert diese Fragen in einer Breite, wie es in der Bundesrepublik Deutschland selten vorkommt. Auffallend ist dabei, dass in aller Regel nicht mit Muslim_innen1 gesprochen wird, sondern über sie – dies gilt sowohl für die Politik als auch für Verwaltungen und die Zivilgesellschaft.
Demokratie – Islam – Islamismus. Andi2: Handreichung für den Politikunterricht.
Freitag, 25. Juni 2010 um 10:59 Uhr
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf 2009
Muhammad Sameer Murtaza: „Laßt uns die Feindbilder auf beiden Seiten einreißen“
Montag, 14. Juni 2010 um 18:08 Uhr
Die Kaperung der "Free-Gaza-Flotte" am 31. Mai durch die israelische Armee hat auch unter jungen Muslimen und Migranten heftige Reaktionen ausgelöst. Nicht selten mischte sich in die Empörung über die Toten und Verletzten offene antisemitische Hetze. (siehe einen Bericht im Tagesspiegel)
Im folgenden Beitrag plädiert Muhammad Sameer Murtaza dafür, sich nicht von Feindbildern, die durch die Ereignisse in Israel und Palästina geschürt werden, leiten zu lassen. Murtaza ist Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Stiftung Weltethos. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf islam.de, dem Portal des Zentralrats der Muslime in Deutschland.
von Muhammad Sameer Murtaza
Ich möchte mit drei Feststellungen beginnen:
(1) Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Keine Regierung der Welt besitzt das Recht, Menschen auf Dauer einzusperren. Diese Politik wird von der internationalen Gemeinschaft nicht mehr gedeckt. Auch hat der geplante Bau von 1.600 Wohneinheiten im annektierten Ostjerusalem und der unaufhörliche Siedlungsbau im Westjordanland, der inzwischen als „natürliches Wachstum“ bezeichnet wird, Israel politisch zu einem einsamen Staat werden lassen.
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Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratungen
Freitag, 11. Juni 2010 um 10:59 Uhr
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Berlin 2010
Kinder und Jugendliche in Deutschland: Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum.
Donnerstag, 10. Juni 2010 um 10:59 Uhr
Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des BMI und
des Kriminologischem Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)
Dirk Baier/Christian Pfeiffer/Susann Rabold/Julia Simonson/Cathleen Kappes
Hannover 2010
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