Lokale Identität: Ein Thema für die Präventionsarbeit auf kommunaler Ebene

Radikalisierungsprozesse in religiös begründeten Extremismus oder Rechtsextremismus können als Flucht vor der Komplexität gesellschaftlicher Realitäten in abstrakte Primäridentitäten, beispielsweise als Mitglied „des Volkes“ oder der weltweiten Gemeinschaft der „wahrhaft gläubigen Muslime“ (umma), beschrieben werden. „Volk“ und „umma“ werden dabei als homogen, rein und überlegen imaginiert. In diesem Beitrag stellt Janusz Biene die Auseinandersetzung mit Fragen von lokaler Identität als einen vielversprechenden Ansatz der Präventionsarbeit mit Jugendlichen auf kommunaler Ebene vor.

Poster Wer ist wir?Alle Menschen sehen sich stets mit Fragen von Identität konfrontiert. Wer bin ich (nicht) bzw. was macht mich (nicht) aus? Wie verhalte ich mich? Wie will ich, wie wollen wir leben? Auch wenn sich die wenigsten Menschen diese Fragen explizit stellen, werden sie immer wieder so oder so ähnlich in der Interaktion mit Freunden und Familie, auf der Arbeit oder als Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen in steten „Zugehörigkeitsspielen“ (Soares do Bem 1998, zitiert in Foroutan/Schäfer 2009: 12) verhandelt.

Zu der schier unendlichen Menge (teils widersprüchlicher) Aspekte, die dabei eine Rolle spielen, können beispielsweise Alter, Geschlecht, körperliche Eigenschaften, soziale Umgebung bzw. Zugehörigkeit, Glaube, Hobby oder Beruf gehören. Insbesondere in der Phase des Übergangs zwischen Kindheit und Erwachsensein stellt die Aufgabe der Identitätsentwicklung eine Herausforderung dar. Angesichts der Vielfalt an Entwicklungs- und Identitätsangeboten auf der einen und Identifikations- und Verhaltensgeboten auf der anderen Seite, kann für manche Jugendliche die Flucht in (vermeintlich) eindeutige, exklusive Primäridentitäten eine Selbstsicherheit gebende Alternative darstellen (siehe dazu bspw. Zick et al. 2017: 63-65; siehe auch Khosrokhavar 2016: 116). Derlei Selbstbilder können durch bestätigende oder diskriminierende Fremdzuschreibungen verstärkt werden. Die identitäre Vielfalt eines jeden Menschen rückt so in den Hintergrund.

Bildschirmfoto 2017-08-31 um 13.01.12Janusz Biene ist Politikwissenschaftler und Koordinator von PRO Prävention, einem Projekt des Integrationsbüros des Kreises Offenbach

Radikalisierung und Identität

In diesem Sinne können auch Radikalisierungsprozesse, beispielsweise in Rechtsextremismus oder religiös begründeten Extremismus, Ausdruck bzw. Folge von Identitätskonflikten sein. Unter Radikalisierung wird hier ein sozialer Prozess verstanden, in dessen Verlauf sich ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen Auffassungen aneignet, die sich gegen die Prinzipien einer offenen und pluralistischen Gesellschaft richten und/oder Menschen die Gleichwertigkeit absprechen. Mit Radikalisierung einhergehen kann die Entwicklung von Gewaltbereitschaft oder Gewaltanwendung (Pro Prävention 2017; vgl. Schmid 2013, Pfahl-Traughber 2015). Es handelt sich um einen Prozess, da sich die Entwicklungen über Zeit vollziehen, sie sich verlangsamen, beschleunigen oder auslaufen können und von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren auf der individuellen, mikrosozialen (z.B. Familie), meso-sozialen (z.B. Gruppen) und makro-sozialen (z.B. mediale Diskurse, soziodemografische Lage) Ebene beeinflusst werden (Frindte et al. 2016: 127). Sozial sind Radikalisierungsprozesse, da Radikalisierung in Interaktion mit anderen Menschen bzw. in Abgrenzung von anderen Menschen und gesellschaftlichen Diskursen stattfindet, die Identitäten zuschreiben, bestätigen und in Frage stellen.

Im Prozess der Radikalisierung kann es zur Aneignung von Vorstellungen des Selbst und des Anderen kommen, die die Annahme der Gleichwertigkeit einer anderen Person und anderer Kollektive beispielsweise aufgrund von Herkunft oder Glauben bzw. Glaubenspraxis in Frage stellen. Die Entwicklung von Primäridentitäten wie „wahrer Muslim“ bzw. „wahre Muslima“ oder „echter Deutscher“ bzw. „echte Deutsche“ geht dann einher mit der Flucht in abstrakte, vermeintlich homogene und überlegene Kollektive wie die weltweite Gemeinschaft der Gläubigen („die umma“), „das Kalifat“ oder „das deutsche Volk“ und einer Abwertung und Ausgrenzung all derer, die nicht zu diesem Kollektiv gehören. Auf diese Weise findet ein Rückzug aus der vielfältigen, komplexen und als feindlich wahrgenommenen Gesellschaft statt. Ist die eigene Positionierung als Teil des imaginierten Kollektivs vollzogen, sind die Unsicherheiten und Widersprüche der Identitätsentwicklung (vermeintlich) ausgemerzt und die Handlungsoptionen (bis hin zur Militanz) als Mitglied des Kollektivs normiert (vgl. Khosrokhavar 2016: 117).

Vor dem Hintergrund des skizzierten Zusammenhangs von Identität und Radikalisierung, stellt sich die Frage, wie Angebote der Prävention gestaltet werden können, die junge Menschen in der Identitätsentwicklung unterstützen, der Ausbildung exklusiver Primäridentitäten und der Flucht in abstrakte, exklusivistische Kollektive vorbeugen und einen gesellschaftlichen Rückzug verhindern. Eine mögliche Antwort wurde im Rahmen des Vorhabens PRO Prävention des Integrationsbüros des Kreises Offenbach erprobt.

Was ist PRO Prävention?

PRO Prävention ist ein Vorhaben des Integrationsbüros des Kreises Offenbach, das im Bereich primärer und sekundärer Prävention angesiedelt ist. Während primärpräventive Angebote keine Zielgruppenspezifik aufweisen und darauf abzielen, erwünschte Haltungen zu stärken, richten sich sekundärpräventive Angebote an bestimmte Menschen, die einer Risikogruppe zugeordnet werden, oder an Fachkräfte (Kiefer 2015). Im Fokus der Arbeit von PRO Prävention steht die Auseinandersetzung mit religiös gerahmten Konflikten, Diskriminierungen und religiös-extremistischer Radikalisierung bzw. religiös begründetem Extremismus. Im Sinne des Konzeptes der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit bedeutet dies, dass diese Auseinandersetzung auch Phänomene wie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Muslimfeindlichkeit einbezieht.

Ziel von PRO Prävention ist, der Verbreitung von extremistischem Gedankengut vorzubeugen und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kreis Offenbach beizutragen. Dies erfolgt in der beispielsweise durch außerschulische Projektarbeit mit jungen Menschen zur Stärkung vorurteilsbewusster Haltungen und von Demokratiebewusstsein sowie der Förderung lokaler Zugehörigkeit und des Engagements für die Gesellschaft.

Das Projekt „Lokale Identität und Wir-Gefühl in einer pluralistischen Gesellschaft“

Von Oktober bis Dezember 2016 fand im Rahmen von PRO Prävention und in Kooperation mit dem Langener Journalisten Mehmet Canbolat, Herausgeber der türkischsprachigen Zeitung „Toplum“, und André Taubert, Religionspädagoge und Leiter der legato-Beratungsstelle, das primärpräventive Projekt „(Lokale) Identität und Wir-Gefühl in einer pluralistischen Gesellschaft“ statt. An dem Pilotprojekt nahmen im Herbst 2016 zehn Jugendliche aus dem Kreis Offenbach teil, insgesamt erstreckte sich die Zusammenarbeit der Gruppe über drei Monate.

Die Idee zu dem Projekt leitete sich aus den oben skizzierten Zusammenhängen von Identität und Radikalisierung ab: Wird Radikalisierung als Flucht in abstrakte und normativ aufgeladene Kollektive wie „umma“, „Kalifat“ oder „Volk“ verstanden, kann in der Arbeit mit Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der konkreten und komplexen lokalen Lebenswelt gesucht werden. Diese Auseinandersetzung kann anhand von drei aufeinander aufbauenden Leitfragen geführt werden: Wer bin ich? Was macht meine Lebenswelt aus? Was kann ich an meiner Lebenswelt ändern?

Ziel des Projekts war, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Vielfältigkeit ihrer eigenen Identitäten aufmerksam zu machen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass ein Zugehörigkeits- und Wir-Gefühl für eine demokratische und pluralistische Gesellschaft auch auf lokaler Ebene wichtig ist und Interesse an der aktiven Teilnahme und Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens vor Ort zu fördern. Zu diesem Zweck zielte das Projekt auf die Vermittlung journalistischer Grundfertigkeiten ab, um die Jugendlichen in die Lage zu versetzen, sich mit ihren Perspektiven auf lokale Identitäten in einer deutschsprachigen Sonderbeilage der Zeitung „Toplum“ zu Wort zu melden.

Die drei skizzierten Leitfragen standen am Anfang des Projekts. Unter Anleitung von André Taubert setzten sich die Teilnehmenden in einem eineinhalbtägigen Workshop mit Fragen von Identität auseinander. Eine der zentralen Erkenntnisse der Gruppe war, dass sich die Identität eines jeden Menschen in der Interaktion mit anderen Menschen bildet und verändert. Das heißt, es ist nicht allein das Selbstbild, sondern auch die Wahrnehmungen der Anderen, die die Identitätsentwicklung eines Menschen beeinflussen. Ein Merkmal von Identität kann der lokale Kontext sein, in dem ein junger Mensch sich bewegt. Welches Bündel an (mitunter widersprüchlichen) Charakteristika einen Menschen auszeichnet, unterscheidet sich über Zeit und je nach Situation. Des Weiteren ist Identitätsentwicklung immer abhängig davon, wie ein Mensch sich selbst sieht und als wer sie oder er von anderen Menschen angesehen wird. Wird beispielsweise eine Jugendliche, die in Deutschland geboren ist und deren Eltern aus einem anderen Land kommen, aufgrund ihres Aussehens oder ihres vermuteten Glaubens auf die Herkunft ihrer Eltern oder eine Glaubensvorstellung reduziert, sie als „Fremde“ markiert und ihr ihre individuelle Vielfältigkeit abgesprochen, kann diese Miss-Repräsentation über Zeit zur Entwicklung ausschließender Primäridentitäten beitragen.

Die Frage nach den Charakteristika der Lebenswelt der Jugendlichen erlaubte der Gruppe ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie eng das „Ich-Gefühl“ eines jeden Menschen (kurz gesagt: die Identität einer/s jeden) mit dem „Wir-Gefühl“ verknüpft ist. Nicht nur, dass sich die soziale Identität von Menschen nur in der Interaktion mit anderen Menschen bilden und verändern kann – es sind vor allem auch die lokalen Angebote, die Erfahrungen des Alltags und die tradierten Erzählungen und Praktiken des Zusammenlebens, die insbesondere Jugendliche prägen. Mangelt es beispielsweise in der „Heimat“-Kommune an Orten, an denen sich Gemeinschaft (er)leben lässt, wie beispielsweise Jugendzentren, belebten öffentlichen Plätzen, Sportanlagen oder einem Einkaufszentrum mit Aufenthaltsmöglichkeiten, wird Begegnung und die Ausbildung eines „Wir-Gefühls“ erschwert. Wir-Gefühl und lokale Identität sind allerdings wichtige Bestandteile des Zusammenlebens in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Ein Gefühl von lokaler Zugehörigkeit zu entwickeln, das nicht nach Homogenität verlangt, sondern Vielfalt anerkennt und wertschätzt, kann dazu beitragen, der Hinwendung zu Einstellungen von Ungleichwertigkeit und der Flucht in abstrakte, extremistische Ideologien vorzubeugen.

Ein Gefühl von lokaler Zugehörigkeit zu haben ist auch die Voraussetzung dafür, dass sich junge Menschen für ihr Umfeld engagieren und es mitgestalten. Die Auseinandersetzung mit Fragen von Identität, Identitätsbildung und Zugehörigkeitsgefühl im Rahmen des Projekts zielte schließlich darauf ab, das Engagement der Jugendlichen für soziale und gesellschaftliche Themen zu fördern und ihr Interesse für die aktive Teilhabe und Mitgestaltung in demokratischen Strukturen vor Ort zu wecken. Ein Schritt dazu wurde im Projekt durch die Veröffentlichung von Beiträgen in der Zeitung „Toplum“ getan. Der Journalist und Herausgeber Mehmet Canbolat erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmenden an zwei Terminen die handwerklichen Grundlagen von Journalismus, wie beispielsweise die Recherche von Themen und Terminen, den Aufbau journalistischer Texte sowie die Interviewführung. Ausgestattet mit diesem Rüstzeug nahmen die Teilnehmenden an verschiedenen öffentlichen Terminen im Kreis Offenbach teil, befragten politische Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger und Fachkräfte zu Themen wie Zusammenleben, Integration und Demokratie und entwickelten ihre eigenen Perspektiven auf das Thema „Lokale Identität und Wir-Gefühl in einer pluralistischen Gesellschaft“.

Wie Demokratiebildung und Integrationsarbeit auch, lässt sich der „Erfolg“ von Projekten der Präventionsarbeit nicht immer zweifelsfrei messen. Nicht anders verhält es sich im Fall dieses hier skizzierten Projekts. Die Rückmeldung einiger Teilnehmenden aber, dass das Projekt spannend gewesen sei, da sie sich noch nie so mit sich selbst, ihrem Wohnort und ihrer Region beschäftigt haben, zeigt, dass die Beschäftigung mit Fragen von (lokaler) Identität im positiven Sinne Spuren hinterlassen hat. Ein weiteres Indiz für die Wirksamkeit der Projektarbeit ist, dass sich einige Teilnehmerinnen in der Folge aus eigenem Antrieb erstmals in weiteren zivilgesellschaftlichen Projekten engagiert haben und mit PRO Prävention weiterhin in Austausch stehen.

Des Weiteren zeigen die skizzierten Maßnahmen, wie Präventionsarbeit mit Jugendlichen gegen Radikalisierung und Extremismus funktionieren kann: Im Fokus stand nicht die Warnung vor Extremistinnen und Extremisten und ihrer Propaganda, sondern die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit sich selbst in der sie umgebenden, vielfältigen und komplexen Gesellschaft. So wichtig Projekte zur Sensibilisierung für und Aufklärung über Rechtsextremismus und religiös begründeten Extremismus auch sind, auch ein positiver Zugriff auf Fragen des Ichs im gesellschaftlichen Wir und das „empowerment“, für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben selbst aktiv zu werden, die Stimme zu erheben und die eigene Gesellschaft zu gestalten, können zur Stärkung junger Menschen gegen die Flucht in Radikalisierung wirksam beitragen.

Schließlich lässt sich als eine Lernerfahrung festhalten, dass das Projekt „Lokale Identität und Wir-Gefühl in einer pluralistischen Gesellschaft“ nicht nur in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen ein gewinnbringendes Angebot ist, sondern in angepasster Form auch als Projektwoche oder freiwillige Arbeitsgruppe in der Schule bzw. in den Fachunterricht integriert werden kann. Auf diese Weise werden leichter viele Jugendliche unterschiedlichen Alters und unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Glaube erreicht. Neben den hier und auf der Projekthomepage dokumentierten Erfahrungen, die im Rahmen PRO Prävention gesammelt wurden, können dabei die Unterrichtsmaterialien „Was ist Heimat? Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin?“ auf der Plattform Zwischentöne des Georg-Eckert-Instituts für Schulbuchforschung als Inspirationsquelle oder Vorlage dienen.

Literatur

Foroutan, Naika/Schäfer, Isabel (2009): Hybride Identitäten – muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa, APuZ 5, 11-18.

Frindte, Wolfgang/Ben Slama, Brahim/Dietrich, Nico/Pisoiu, Daniela/Uhlmann, Milena/Kausch, Melanie (2016): Motivationen und Karrieren salafistischer Dschihadistinnen und Dschihadisten, in: Biene, Janusz/Daase, Christopher/Junk, Julian/Müller, Harald (Hrsg.): Salafismus und Dschihadismus in Deutschland. Ursachen, Dynamiken, Handlungsempfehlungen, Campus: Frankfurt, 117-158.

Khosrokhavar, Farhad (2016): Radikalisierung, CEP Europäische Verlagsanstalt: Hamburg.

Kiefer, Michael (2015): Prävention gegen neosalafistische Radikalisierung in Schule und Jugendhilfe, Infodienst Radikalisierungsprävention, Bundeszentrale Politische Bildung, http://www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/212435/praevention-in-schule-und-jugendhilfe [zuletzt zugegriffen am 14. August 2017].

Pfahl-Traughber, Armin (2015): Der Islamismus ist kein grüner Faschismus, sondern ein religiöser Extremismus. Eine kritische Prüfung einschlägiger Kriterien anlässlich einer öffentlichen Debatte, in: Schneiders, Thorsten Gerald (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. Ursprünge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung, Transcript Verlag: Bielefeld, 149-167.

Schmid, Alex P. (2013): Radicalisation, De-Radicalisation, Counter-Radicalisation: A Conceptual Discussion and Literature Review, ICCT Research Paper, March 2013, https://www.icct.nl/download/file/ICCT-Schmid-Radicalisation-De-Radicalisation-Counter-Radicalisation-March-2013.pdf [zuletzt zugegriffen am 14. August 2017].

Zick, Andreas/ Roth, Victoria/Srowig, Fabian (2017): Zum Löwen warden – Radikalisierung als jugendkulturelles Phänomen, in: Kiefer, Michael et al. (Hrsg.): „Lasset uns in sha’a Allah ein Plan machen“, Springer: Wiesbaden, 59-93.