Laufende Projekte

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bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien

Das Projekt „bildmachen“ fördert die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen und zeigt alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen auf. Die interdisziplinäre Ausrichtung verbindet Ansätze der politischen Bildung, der Präventionsarbeit, der Medienpädagogik sowie des Jugendschutzes und überträgt diese in eine nachhaltige präventive und handlungsorientierte Jugendarbeit. Unter der Leitung von ufuq.de wird das Projekt in Kooperation mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (München), der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V. (Köln) sowie dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Hamburg) in vier Bundesländern umgesetzt. Angestrebt ist eine Ausweitung des Projektes auf weitere Bundesländer.


 

Bildschirmfoto 2018-03-19 um 18.15.34Alternativen aufzeigen! Kurzvideos zu Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus für Internet, Schule und Jugendarbeit

Im Projekt „Alternativen aufzeigen!“ entstehen Videos und Lernmaterialien zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit, Demokratie und Islamismus. Die Videos greifen Fragen und Ereignisse auf, die Jugendliche im Alltag beschäftigen, und eignen sich für Unterricht und Jugendarbeit. Ufuq.de führt das Projekt in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg durch.


 

Poster Protest, Provokation und PropagandaProtest, Provokation und Propaganda – Fortbildungen, Begleitungen und Beratungen für pädagogische Fachkräfte in der Islamismusprävention in Berlin

Die polarisierten Debatten um den Islam und Muslim_innen in Deutschland spiegeln sich in der täglichen Arbeit vieler Bildungseinrichtungen im Land Berlin. Dies gilt auch für die Auswirkungen des Krieges in Syrien und im Irak. Beispielhaft dafür stehen Berichte von Lehrkräften und Sozialarbeiter_innen über Auseinandersetzungen nach den Anschlägen in Paris, Brüssel und Berlin unter Berliner Jugendlichen. Das Modellprojekt bietet Fortbildungen und Beratung für Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit im Umgang mit den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus.


 

Poster Wie wollen wir leben?Teamer_innen-Workshops „Wie wollen wir leben?“

Die Workshops  bieten muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen in Schule und Jugendarbeit die Möglichkeit, sich über Religion, Zugehörigkeit und Identität auszutauschen. Sie fördern Teilhabe und Engagement von Jugendlichen in der Gesellschaft und beugen demokratie- und freiheitsfeindlichen, aber auch islamfeindlichen Einstellungen vor. Die Erfahrung zeigt: Wer von Islamismus sprechen möchte, sollte zu Islamfeindlichkeit nicht schweigen. In den Workshops arbeiten die junge Teamer_innen mit kurzen Filmen und moderieren die Diskussionen der Jugendlichen. Die Filme und Diskussionen befassen sich mit Fragen zu Islam, Demokratie, Menschenrechten, Scharia, Geschlechterrollen, Islamfeindlichkeit, Islamismus, Salafismus und Dschihadismus sowie Antisemitismus.


 

Bildschirmfoto 2018-01-18 um 10.49.02Countering Propaganda by Narration Towards Antiradical Awareness (CONTRA)

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden im Schulunterricht anwendbare Einheiten entwickelt, die Lehrer/-innen konkrete Werkzeuge für die Präventionsarbeit gegen extremistische Propaganda im Internet an die Hand geben. Die Entwicklung und Evaluation innovativer Methoden und Materialien zur gezielten Förderung der kritischen Medienkompetenz von Schüler/-innen knüpft an Ergebnisse medienpsychologischer Forschung zu Wirkungsweisen von Propaganda und Counter-Narrativen sowie an aktuelle Ergebnisse der Radikalisierungsforschung an. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert und von der Forschungs- und Beratungsstelle Terrorismus/Extremismus (FTE) des Bundeskriminalamtes geleitet.


 

wgdd_header_logoPeer-Education-Programm zur bpb-Ausstellung „Was glaubst Du denn?“

Die Wanderausstellung „Was glaubst Du denn?! Muslime in Deutschland“ wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert und gestaltet. Sie gastiert bundesweit an Schulen und richtet sich an Schüler_innen ab der 5. Klasse. Gezeigt werden Facetten des Islam und des Alltags von Muslim_innen in Deutschland. Dabei ist Religion und Religiosität nur eines von vielen Themen, die den Alltag von jungen Muslim_innen in Deutschland prägen. Im Vordergrund stehen die individuelle Lebensgestaltung, individuelle Biografien und individuelle Lebensentwürfe – wobei die Religion bzw. die Religiosität von Einzelnen durchaus eine große Rolle spielt. Ufuq.de begleitet das Peer-Education-Programm zur Ausstellung.


 

1522619_772468672803067_2707475985196728346_oLocal institutions against extremism

Das EU-Projekt „Local Institutions Against Extremism“ bringt über 20 europäische Städte zusammen und entwickelt Ansätze der Präventions- und Deradikalisierung auf kommunaler Ebene. Dabei bezieht sich das vom European Forum for Urban Security geleitete Projekt sowohl auf gewaltbereite Formen des Rechtsextremismus und Islamismus, aber auch auf Gewalt durch Fußballfans und „gang violence“.