Kategorie: Abgeschlossene Projekte

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“

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„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ist ein Pilotprojekt, in dem wir die Erfahrungen aus den Teamer_innen-Workshops aufgreifen und auf soziale Netzwerke übertragen. In diesem Projekt erarbeiten wir Inhalte und Strategien der politischen Bildung im Web 2.0 mit aktuellen Fragestellungen, die muslimisch sozialisierte Jugendliche im Alltag beschäftigen. Das Projekt fördert und initiiert Reflexionsprozesse und zeigt Möglichkeiten der Teilhabe und Mitgestaltung auf. Damit leistet es auch einen Beitrag zur Prävention im Vorfeld möglicher Radikalisierungsprozesse, die vielfach durch Entfremdungs- und Ohnmachtserfahrungen gekennzeichnet sind. Ausgangspunkt ist der Versuch, polarisierenden und nicht selten demokratiefeindlichen Positionen in Online-Diskussionen unter muslimischen Jugendlichen durch alternative Sichtweisen und Deutungsmuster entgegenzuwirken. Mit der „aufsuchenden Onlinearbeit“, die von methodisch und inhaltlich geschulten muslimischen Teamer_innen geleistet wird, werden die Urteils- und Handlungskompetenzen der beteiligten Jugendlichen gefördert.

„Ich, wir und die anderen – Prävention von Ideologien der Ungleichwertigkeit unter Jugendlichen“

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Die Unterrichtsreihe „Ich, wir und die anderen“ wurde im Auftrag mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Reihe wird von Teamer_innen durchgeführt, die von ufuq.de ausgebildet wurden, und verbindet inhaltliche Diskussionen mit Übungen und Methoden, die die Schüler_innen zur Reflexion über eigene Erfahrungen, Perspektiven und Erwartungen anregen.

Kooperation mit dem Islamischen Jugendzentrum Berlin und der Berliner Polizei

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In diesem Projekt stand die Begegnung und der Austausch von jungen Muslim_innen mit Mitarbeiter_innen der Berliner Polizei zu präventionsrelevanten Themen im Mittelpunkt. Hintergrund ist die seit einiger Zeit geführte Diskussion über ein Einbindung „konservativer“ islamischer Vereine und ihrer Mitglieder in die Präventionsarbeit mit Jugendlichen. Hier stellt sich nicht zuletzt die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Kooperationen, die staatliche und zivilgesellschaftliche Träger der Präventionsarbeit eingehen können.