Kategorie: Praxisberichte

„Das Überwältigungsverbot gilt auch für die politische Bildung mit Geflüchteten“

LpB

In der öffentlichen Debatte wird häufig gefordert, die neuangekommenen Geflüchteten müssten „unsere“ Werte lernen. Tatsächlich sind Geflüchtete eine neue Zielgruppe der politischen Bildung, für Reinhard Fischer von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung geht es in der Arbeit mit Geflüchteten allerdings nicht darum, „eine Leitkultur zu vermitteln.

ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen in Berlin

Unbenannt

Das Modellprojekt ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen bietet seit 2015, Schüler_innen, Lehrkräften und Eltern in Berlin die Möglichkeit sich bei Diskriminierungsfällen an der Schule Hilfe und Beratung zu holen. Hier können Betroffene Diskriminierung melden, darüber sprechen, oder dagegen vorgehen. Außerdem erarbeitet ADAS im Rahmen eines Clearingverfahrens zusammen mit anderen Akteur_innen einen Handlungsleitfaden für eine diskriminierungssensible Praxis an Schulen. Aliyeh Yegane und Amine Taşdan haben ufuq.de-Mitarbeiterin Aylin Yavaş erzählt, wie ihre Arbeit aussieht.

Akteure der Jugendbildung stärken – Jugendliche vor Radikalisierung schützen

Ohne Titel

Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) war einer der ersten Vereine, der sich mit dem Thema Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft auseinandersetzte. Mittlerweile engagiert sich die KIgA auch in der Prävention von religiös begründetem Extremismus und profitiert dabei von den Erfahrungen und Netzwerken, die sie in den vergangenen Jahren in Berlin gesammelt hat. Im Gespräch mit Aylin Yavaş berichtet Nina Mühe über das Projekt „Akteure der Jugendbildung stärken – Jugendliche vor Radikalisierung schützen“.

JAMIL – Mit Streetwork gegen salafistische Ansprachen

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Bremen gilt als Hochburg der salafistischen Szene. Auf etwa 360 Personen wird die Zahl ihrer Anhänger_innen geschätzt. Mindestens 26 Jugendliche und junge Erwachsene sind von hier nach Syrien und in den Irak ausgereist, viele von ihnen sind inzwischen dort gestorben. JAMIL ist ein Projekt, das diesem Trend entgegenwirken will: Mit Workshops für Jugendliche, engagierte Streetworker_innen und ein Jugendcafé. Das Projekt heißt JAMIL – „schön“ auf Arabisch.

Matondo & Hayat: Rap als Gesellschaftskritik

matondo

Matondo und Hayat rappen beide schon seit Kindheitstagen. Dabei ist es ihnen wichtig, dass gesellschaftskritische Aspekte in ihren Texten nicht zu kurz kommen. Obwohl oder vielleicht gerade weil sie damit nicht den sonst im Rap üblichen Gangster-Klischees entsprechen sind sie damit sehr erfolgreich und mittlerweile Teil eines großen Plattenlabels. Warum Matondo und Hayat ihre kritische Linie wahren, haben sie ufuq.de-Mitarbeiterin Aylin Yavaş im Interview erklärt.