Kategorie: Hintergrund

Verschwörungstheorien im Netz: Was macht sie so attraktiv?

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Deutschland sei kein Staat, sondern eine GmbH, die Anschläge vom 11. September 2001 von den USA inszeniert und der „IS“ eine Erfindung des Westens. Im Netz finden sich zahllose Verschwörungstheorien. Dorothee Scholz erklärt, wie Verschwörungstheorien funktionieren und was sie so attraktiv macht.

Was können Psychotherapeuten zur Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung beitragen?

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In der Radikalisierungsprävention stellt sich immer häufiger die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen von psychologischen und psychotherapeutischen Ansätzen. In ihrem Beitrag fasst Kerstin Sischka erste Erfahrungen aus der Präventions- und Distanzierungsarbeit zusammen und formuliert Empfehlungen für eine stärkere Einbindung dieser Disziplinen in die Projekt- und Beratungsarbeit.

Islamismus im Netz: Mit Löschen allein ist es nicht getan

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Der Umgang mit extremistischen Inhalten in sozialen Medien wird aktuell heftig diskutiert. Dabei beschränken sich extremistische Angebote nicht auf strafbare Inhalte, sondern behandeln in der Regel ganz alltägliche Themen, um entsprechende Botschaften zu vermitteln. Mit dem Löschen von strafbaren Inhalten allein ist dem Problem daher nicht beizukommen.

Radikalisierungsspirale: Das Wechselspiel zwischen Islamismus und Rechtsextremismus

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Islamismus und Rechtsextremismus sind zwei Seiten derselben Medaille. Beide Extremismen verwenden die Gewalttaten der Gegenseite, um ihre gesellschaftlichen Opfer- und Feindbilder zu begründen, ihre Narrative zu bestärken und ihre Aktionen zu legitimieren. Julia Ebner plädiert daher dafür, die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen diesen Formen des Extremismus zu berücksichtigten.

Salafismus als Herausforderung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

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Solange Jugendliche Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wahrnehmen, sind sie erreichbar – und es besteht die Chance, sie gegenüber den einfachen Welterklärungsmodellen salafistischer Gruppen zu stärken. Dabei beschreibt David Yuzva Clement ein Dilemma: Wenn sie Jugendliche ausschließt, die offen der salafistischen Szene angehören, könnte das eine Radikalisierung verstärken. Gleichzeitig muss die Jugendarbeit kritische Distanz wahren und darf nicht zur Bühne für extremistische Ideologien werden.