Kategorie: Dossiers

Was wird aus dem Kopftuchverbot für Lehrerinnen in Berlin?

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In vielen anderen Bundesländern ist das Kopftuch für Lehrerinnen inzwischen kein Ausschlusskriterium mehr: Seit das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot kippte, werden in Schulen und in der öffentlichen Verwaltung zunehmend auch Stellen mit Frauen besetzt, die das Kopftuch tragen. Nur nicht in Berlin, denn hier gilt nach wie vor das Neutralitätsgesetz. Doch wie lange noch? Auch im neuen Senat zeichnet sich keine einheitliche Position ab, die Diskussion geht also weiter. Und natürlich eignet sich das Thema auch für Diskussionen mit Schüler_innen. Julia Gerlach von ufuq.de hat die wichtigsten Fakten, Argumente und Hintergründe zusammengestellt.

Alles inszeniert? Anregungen zum Umgang im Unterricht mit Fragen zum Anschlag in Berlin

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„Der Anschlag in Berlin stinkt zum Himmel.“ Solche und ähnliche Aussagen werden in sozialen Medien heiß diskutiert – und können nach den Weihnachtsferien auch im Unterricht zur Sprache kommen. Im Klassenzimmer wird es kaum möglich sein, die Arbeit der Ermittlungsbehörden im Detail zu diskutieren. Dennoch können solche Einwände, wenn sie denn von Schülerinnen und Schülern geäußert werden, für weitergehende Gespräche über Hintergründe und Folgen islamistischer Gewalt genutzt werden.

Weihnachten in der Schule: „Jeder hat ein Anrecht auf Weihnachten!“

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Alle Jahre wieder wird an Schulen in Deutschland diskutiert: Passen Adventskränze und Weihnachtsfeiern noch in multikulturelle Schulen? Welche Weihnachtslieder singen wir? Ufuq.de hat sich bei muslimischen Schüler_innen der 11. Klasse einer Oberschule in Berlin-Kreuzberg umgehört, was sie dazu zu sagen haben. Wir sind dabei ähnlich wie in unseren Workshops vorgegangen und haben das Ergebnis protokolliert. Damit gibt dieser Beitrag auch einen Einblick in die Methoden, die wir in unseren Workshops anwenden.

Meine Geschichte – unsere Geschichte: Jugendliche diskutieren, welche historischen Ereignisse ihnen wichtig sind

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Der 9. November gilt als Schicksalstag der deutschen Geschichte: Die Ausrufung der ersten deutschen Republik 1918, die Reichsprogromnacht 1938 und der Fall der Mauer 1989. Aus der Sicht von Schüler_innen ist das alles ziemlich lange her. Sie waren noch nicht geboren und in vielen Fällen lebten ihre Eltern und Großeltern damals noch nicht einmal in Deutschland. Was bedeutet den Jugendlichen das Datum? Welche anderen Tage sind ihnen wichtig? Julia Gerlach und Aylin Yavaş haben mit Zehntklässler_innen einer Schule in Berlin-Kreuzberg darüber diskutiert. Ein Gesprächsprotokoll.

„Positioniert Euch!“: Der Putschversuch in der Türkei und die Debatte über den islamischen Feminismus in Deutschland

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Der gescheiterte Putsch in der Türkei polarisiert auch die deutschtürkische Öffentlichkeit und nötigt Akteur_innen und Beobachter_innen, sich zu positionieren: Bist Du für oder gegen Erdogan? Dieses Lagerdenken vergiftet das politische Klima und zeigt sich auch in Diskussionen zu ganz anderen Themen: Zum Beispiel in der Debatte darüber, wie der Islam in Deutschland gelebt werden kann und welche Rolle die Frauen dabei spielen sollen.

„Das ist eine Beleidigung!?“ Ein Gespräch mit Schüler_innen über Beleidigungen, Kränkungen und Provokationen

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Wer ist wann beleidigt und warum? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort: Was die einen verletzt, finden andere lustig – und anders herum. Auch im Unterricht gibt es Situationen, in denen sich Schüler_innen oder Lehrer_innen beleidigt, gekränkt oder persönlich verletzt fühlen. Der Streit um die Muhammed-Karikaturen oder die Böhmermann-Satire sind noch vielen in Erinnerungen. Aber was ist eigentlich eine Beleidigung – und warum fühlt sich eine Person getroffen, eine andere aber nicht? Über diese Frage haben Aylin Yavaş und Julia Gerlach mit Schüler_innen diskutiert. Ein Gesprächsprotokoll

Ramadan in der Schule – Was sagen die Betroffenen?

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Es ist Ramadan! Für viele Musliminnen die schönste Zeit des Jahres, viele Lehrer_innen hingegen sehen sich vor großen Herausforderungen. Wie sollen sie mit fastenden Schüler_innen umgehen? ufuq.de hat die gefragt, die sich mit diesem Thema am besten auskennen: Die Betroffenen. Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern schildern ihre Sicht der Dinge.