Aktuelles

  • Was wird aus dem Kopftuchverbot für Lehrerinnen in Berlin? kopftuch

    In vielen anderen Bundesländern ist das Kopftuch für Lehrerinnen inzwischen kein Ausschlusskriterium mehr: Seit das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot kippte, werden in Schulen und in der öffentlichen Verwaltung zunehmend auch Stellen mit Frauen besetzt, die das Kopftuch tragen. Nur nicht in Berlin, denn hier gilt nach wie vor das Neutralitätsgesetz. Doch wie lange noch? Auch im neuen Senat zeichnet sich keine einheitliche Position ab, die Diskussion geht also weiter. Und natürlich eignet sich das Thema auch für Diskussionen mit Schüler_innen. Julia Gerlach von ufuq.de hat die wichtigsten Fakten, Argumente und Hintergründe zusammengestellt.

Hintergrund

  • Der NSU-Komplex als Auftrag für die politische Bildung Buch Bozay

    Je mehr über die Morde des NSU bekannt wird, desto größer ist das Entsetzen darüber, dass so etwas mitten in Deutschland passieren kann: Dass gewaltbereite Rechtsradikale über Jahre eine Serie von Morden verüben können und die Polizei die Täter unter ihren potentiellen Opfern sucht, statt im immer dichter werdenden Netzwerk der Neonazi-Szene zu ermitteln. Der Sozialwissenschaftler Kemal Bozay hat die rassistischen Ermittlungsmethoden persönlich erlebt und beschreibt eindrücklich die Lehren aus diesem polizeilichen und auch gesellschaftlichen Versagen: Er fordert mehr politische Bildung, um eine gesellschaftliche Diskussion über Ursachen und Folgen des NSU-Komplex anzuregen.

Praxisbericht

  • ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen in Berlin Unbenannt

    Das Modellprojekt ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen bietet seit 2015, Schüler_innen, Lehrkräften und Eltern in Berlin die Möglichkeit sich bei Diskriminierungsfällen an der Schule Hilfe und Beratung zu holen. Hier können Betroffene Diskriminierung melden, darüber sprechen, oder dagegen vorgehen. Außerdem erarbeitet ADAS im Rahmen eines Clearingverfahrens zusammen mit anderen Akteur_innen einen Handlungsleitfaden für eine diskriminierungssensible Praxis an Schulen. Aliyeh Yegane und Amine Taşdan haben ufuq.de-Mitarbeiterin Aylin Yavaş erzählt, wie ihre Arbeit aussieht.

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